Mautstelle St. Michael: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Ab 30. Juni 2011 werden in beiden Tauerntunnel beide Röhren nach Sanierung der alten Röhren in Betrieb gehen. Dann werden zusätzlich zu den bereits 25 vorhandenen Mautspuren weitere fünf je 3,20 Meter breite Mautspuren in Fahrtrichtung Villach dazu gekommen sein. 470.000 Euro investierte die ASFINAG in den Ausbau.In Spitzenzeiten fassen beide Röhren bis zu 2 | + | Ab 30. Juni 2011 werden in beiden Tauerntunnel beide Röhren nach Sanierung der alten Röhren in Betrieb gehen. Dann werden zusätzlich zu den bereits 25 vorhandenen Mautspuren weitere fünf je 3,20 Meter breite Mautspuren in Fahrtrichtung Villach dazu gekommen sein. 470.000 Euro investierte die ASFINAG in den Ausbau.In Spitzenzeiten fassen beide Röhren bis zu 2 200 Fahrzeuge pro Stunde. |
Dabei werden automatische Abfertigungen bevorzugt ausgebaut. Denn 2010 haben von den 5,3 Millionen Pkw, die die Tauernautobahn passiert hatten, 2,6 Millionen automatisierte Spuren bei der Mautstelle Sankt Michael benutzt. 1,7 Millionen davon verwendete die Videomaut-Spur und 900.000 auf Maut- und Kreditkartenautomaten. | Dabei werden automatische Abfertigungen bevorzugt ausgebaut. Denn 2010 haben von den 5,3 Millionen Pkw, die die Tauernautobahn passiert hatten, 2,6 Millionen automatisierte Spuren bei der Mautstelle Sankt Michael benutzt. 1,7 Millionen davon verwendete die Videomaut-Spur und 900.000 auf Maut- und Kreditkartenautomaten. | ||
| − | 1975, im Jahr der Eröffnung, passierten knapp 649.000 Fahrzeuge die Tauernautobahn. 2010 waren es 6,42 Millionen, zehn Mal so viel wie 1975. 1975 waren zwölf Mitarbeiter an der Mautstelle Sankt Michael beschäftigt, ein Jahr später schon 21 und 2010 waren es 27 Personen (Stammpersonal). | + | 1975, im Jahr der Eröffnung, passierten knapp 649.000 Fahrzeuge die Tauernautobahn. 2010 waren es 6,42 Millionen, zehn Mal so viel wie 1975. 1975 waren zwölf Mitarbeiter an der Mautstelle Sankt Michael beschäftigt, ein Jahr später schon 21 und 2010 waren es 27 Personen (Stammpersonal). 2013 waren es 7,6 Millionen Fahrzeuge, alleine zu Pfingsten waren es 109 245 Fahrzeuge. |
== Videomaut == | == Videomaut == | ||
| − | Bei der Videomaut muss der Fahrer nicht anhalten, sondern kann mit einer mäßigen Geschwindigkeit die Videomautspur passieren. Dabei erfassen Kameras das Kennzeichen und buchen die Maut ab. 2010 wurden für die A10 rund 185 | + | Bei der Videomaut muss der Fahrer nicht anhalten, sondern kann mit einer mäßigen Geschwindigkeit die Videomautspur passieren. Dabei erfassen Kameras das Kennzeichen und buchen die Maut ab. 2010 wurden für die A10 rund 185 000 Videomauttickets verkauft. Zwischen Jänner und April 2011 betrug die Steigerung bereits mehr 18 Prozent, was 16.350 verkauften Videomauttickets entsprach. 2013 waren es bereits mehr als 50 Prozent der Verkehrsteilnehmer, die die Videomaut nutzten. |
== Go-Box == | == Go-Box == | ||
Mittels [[Go-Box]] werden bereits alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen automatisch abgefertigt. | Mittels [[Go-Box]] werden bereits alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen automatisch abgefertigt. | ||
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Version vom 5. Juli 2014, 17:49 Uhr
Die Mautstelle Sankt Michael ist die einzige Mautstelle der Tauernautobahn.
Lage
Sie befindet sich westlich der Lungauer Gemeinde Sankt Michael im Lungau zwischen dem Tauerntunnel im Norden und dem Katschbergtunnel im Süden.
Allgemeines
Ab 30. Juni 2011 werden in beiden Tauerntunnel beide Röhren nach Sanierung der alten Röhren in Betrieb gehen. Dann werden zusätzlich zu den bereits 25 vorhandenen Mautspuren weitere fünf je 3,20 Meter breite Mautspuren in Fahrtrichtung Villach dazu gekommen sein. 470.000 Euro investierte die ASFINAG in den Ausbau.In Spitzenzeiten fassen beide Röhren bis zu 2 200 Fahrzeuge pro Stunde.
Dabei werden automatische Abfertigungen bevorzugt ausgebaut. Denn 2010 haben von den 5,3 Millionen Pkw, die die Tauernautobahn passiert hatten, 2,6 Millionen automatisierte Spuren bei der Mautstelle Sankt Michael benutzt. 1,7 Millionen davon verwendete die Videomaut-Spur und 900.000 auf Maut- und Kreditkartenautomaten.
1975, im Jahr der Eröffnung, passierten knapp 649.000 Fahrzeuge die Tauernautobahn. 2010 waren es 6,42 Millionen, zehn Mal so viel wie 1975. 1975 waren zwölf Mitarbeiter an der Mautstelle Sankt Michael beschäftigt, ein Jahr später schon 21 und 2010 waren es 27 Personen (Stammpersonal). 2013 waren es 7,6 Millionen Fahrzeuge, alleine zu Pfingsten waren es 109 245 Fahrzeuge.
Videomaut
Bei der Videomaut muss der Fahrer nicht anhalten, sondern kann mit einer mäßigen Geschwindigkeit die Videomautspur passieren. Dabei erfassen Kameras das Kennzeichen und buchen die Maut ab. 2010 wurden für die A10 rund 185 000 Videomauttickets verkauft. Zwischen Jänner und April 2011 betrug die Steigerung bereits mehr 18 Prozent, was 16.350 verkauften Videomauttickets entsprach. 2013 waren es bereits mehr als 50 Prozent der Verkehrsteilnehmer, die die Videomaut nutzten.
Go-Box
Mittels Go-Box werden bereits alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen automatisch abgefertigt.
Quellen
- "Salzburger Nachrichten", 6. Mai 2011
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Lungauer Nachrichten", 26. Juni 2014