Helene Fröhlich: Unterschied zwischen den Versionen
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Helene Fröhlich war mit dem seit [[1913]] in Salzburg stationierten Berufsoffizier Leo Fröhlich verheiratet, der im Jahr 1914 fiel. Die Witwe blieb in Salzburg und lebte seit Anfang der 1920-er Jahre in der [[Stelzhamerstraße]] 14. | Helene Fröhlich war mit dem seit [[1913]] in Salzburg stationierten Berufsoffizier Leo Fröhlich verheiratet, der im Jahr 1914 fiel. Die Witwe blieb in Salzburg und lebte seit Anfang der 1920-er Jahre in der [[Stelzhamerstraße]] 14. | ||
Unter dem NS-Regime wurde sie als "Volljüdin" kategorisiert und am [[20. Februar]] [[1940]] aus Salzburg nach Wien vertrieben. Die Wohnung in Salzburg wurde von einem [[Gestapo]]-Beamten übernommen. Zuletzt wohnte sie im 2. Wiener Bezirk, Haidgasse 10/8, das war eine »Sammelwohnung«, deren Parteien zur Deportation bestimmt waren. Am [[20. August]] 1942 wurde Helene Fröhlich nach Theresienstadt und am 18. Dezember 1943 von dort nach Auschwitz deportiert. | Unter dem NS-Regime wurde sie als "Volljüdin" kategorisiert und am [[20. Februar]] [[1940]] aus Salzburg nach Wien vertrieben. Die Wohnung in Salzburg wurde von einem [[Gestapo]]-Beamten übernommen. Zuletzt wohnte sie im 2. Wiener Bezirk, Haidgasse 10/8, das war eine »Sammelwohnung«, deren Parteien zur Deportation bestimmt waren. Am [[20. August]] 1942 wurde Helene Fröhlich nach Theresienstadt und am 18. Dezember 1943 von dort nach Auschwitz deportiert, wo sie ihr Leben verlor. Das genaue Todesdatum ist nicht eruierbar. | ||
Zu ihrem Gedächtnis wurde am 27. August 2008 in Salzburg in der Stelzhamerstraße 14 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. | Zu ihrem Gedächtnis wurde am 27. August 2008 in Salzburg in der Stelzhamerstraße 14 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt. | ||