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Singer arbeitete in der Schuhfabrik Fränkel, welche einige Filialen, darunter auch drei in Salzburg - in der [[Judengasse]], in der [[Getreidegasse]] und in der [[Dreifaltigkeitsgasse]] hatte. In den 1920er Jahren kam Singer nach Salzburg, um dort, gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf, das Geschäft in der Dreifaltigkeitsgasse, das nunmehr unter dem Namen 'Schuhhaus Singer' bekannt war, zu übernehmen. Rudolf ging jedoch später wieder zurück nach Wien.  
 
Singer arbeitete in der Schuhfabrik Fränkel, welche einige Filialen, darunter auch drei in Salzburg - in der [[Judengasse]], in der [[Getreidegasse]] und in der [[Dreifaltigkeitsgasse]] hatte. In den 1920er Jahren kam Singer nach Salzburg, um dort, gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf, das Geschäft in der Dreifaltigkeitsgasse, das nunmehr unter dem Namen 'Schuhhaus Singer' bekannt war, zu übernehmen. Rudolf ging jedoch später wieder zurück nach Wien.  
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Singer hatte mit seiner Frau Paula, eigentlich zwei Söhne. Alfred (* [[1920]] in Mödling; † [[2. Februar]] [[1928]] in Salzburg) und Egon(* [[30. April]] [[1927]]; † [[23. September]] [[1942]]. Alfred starb jedoch bereits im Kindesalter und fand seine letzte Ruhestätte auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg-Aigen.  
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Singer hatte mit seiner Frau Paula, eigentlich zwei Söhne. Alfred (* [[1920]] in Mödling; † [[2. Februar]] [[1928]] in Salzburg) und Egon(* [[30. April]] [[1927]]; † [[23. September]] [[1942]]). Alfred starb jedoch bereits im Kindesalter und fand seine letzte Ruhestätte auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg-Aigen.  
    
Wie viele andere Juden wurde die Familie Singer im November 1938 aus Salzburg vertrieben und flüchteten, über Wien, nach Prag, zu Verwandten. Von dort aus erfolgte am [[12. Mai]] [[1942]] die Deportation nach Theresienstadt, am [[17. Mai]] des gleichen Jahres nach Lublin-Majdanek. Singer starb dort am [[5. Juli]], sein Sohn Egon am [[23. September]]. Das Todesdatum von Paula Singer ist nicht eruierbar.  
 
Wie viele andere Juden wurde die Familie Singer im November 1938 aus Salzburg vertrieben und flüchteten, über Wien, nach Prag, zu Verwandten. Von dort aus erfolgte am [[12. Mai]] [[1942]] die Deportation nach Theresienstadt, am [[17. Mai]] des gleichen Jahres nach Lublin-Majdanek. Singer starb dort am [[5. Juli]], sein Sohn Egon am [[23. September]]. Das Todesdatum von Paula Singer ist nicht eruierbar.