Johann Langer: Unterschied zwischen den Versionen
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Dr. Langer war Leiter der Gerichtsverhandlung, die den [[Juliputsch]] [[1934]] in [[Lamprechtshausen]] gerichtlich aufarbeitete. Bei dem Putschversuch kamen acht Personen, davon zwei auf Seiten des Bundesheeres, ums Leben. Die Verurteilten wurden spätestens 1938 amnestiert. Die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] nahmen an den Teilnehmern der Gerichtsverhandlung Rache. Am [[7. April]] [[1938]] wurde Dr. Langer ins KZ Dachau eingeliefert, wo er nach | Dr. Langer war Leiter der Gerichtsverhandlung, die den [[Juliputsch]] [[1934]] in [[Lamprechtshausen]] gerichtlich aufarbeitete. Bei dem Putschversuch kamen acht Personen, davon zwei auf Seiten des Bundesheeres, ums Leben. Die Verurteilten wurden spätestens 1938 amnestiert. Die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] nahmen an den Teilnehmern der Gerichtsverhandlung Rache. Am [[7. April]] [[1938]] wurde Dr. Langer ins KZ Dachau eingeliefert, wo er nach schrecklichen Quälereien durch die Lager-SS am 12. Oktober 1938 Selbstmord beging. | ||
In der [[Rainerstraße]] Nr. 4 befindet sich, seit dem [[28. August]] [[2008]], ein Stolperstein für Johann Langer. | In der [[Rainerstraße]] Nr. 4 befindet sich, seit dem [[28. August]] [[2008]], ein Stolperstein für Johann Langer. | ||