Dom zu den Hll. Rupert und Virgil: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof [[Virgil]] errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s war. Er wurde [[1139]] mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. [[1167]] brannte der Dom ab. Darauf wurde der noch stattlichere [[Konradinische Dom]] errichtet, die damals größte Basilika nördlich der Alpen | ||
Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. | ||
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| + | * Die ''Rupertusglocke'': Gewicht: 8.270 kg, Ton Ges; gestiftet von der [[Salzburger Sparkasse]] | ||
| + | * Die ''Josephiglocke'': Gewicht: 2.518 kg, Ton Des; gestiftet von der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] | ||
| + | * Die ''Loenhardiglocke'': Gewicht: 1.025 kg, Ton Ges; gestitftet von der [[Salzburger Landwirtschaftskammer]] | ||
| + | * Die ''Barbaraglocke'': Gewicht: 715, Ton As; gestiftet von der Dompfarre | ||
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| + | Die Schlagglocken sind die ''Rupertusglocke'' für den Stundenschlag, die ''Josephiglocke'' für den Viertelstundenschlag und die ''Salvatorglocke'' wird nur an hohen Festtagen und wenn der Erzbischof in den Dom einzieht, geläutet. | ||
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| + | ====Daten==== | ||
| + | :Länge: 99 m | ||
| + | :Querschiff: 68 m | ||
| + | :Türme: 79 m hoch | ||
| + | :Kuppel: 71 m hoch | ||
| + | :Hauptschiff: 31 m hoch | ||
| + | :11 Altäre | ||
| + | :Platz für 10.000 Menschen | ||
==Salzburger Domkapitel== | ==Salzburger Domkapitel== | ||
Version vom 27. Juni 2007, 07:52 Uhr
Der Salzburger Dom ist das zentrale kirchliche Gebäude der Stadt Salzburg, der dem Heiligen Rupert und Virgil geweiht ist.
Geschichte
Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von 767 bis 774 unter Bischof Virgil errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des 8. Jahrhunderts war: 66 Meter lang und 33 Meter breit; er gehörte damit zu den drei größten Kirchenbauten des 8. Jahrhunderts und war die erste Basilika im ostfränkischen Reich. Er wurde 1139 mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. 1167 brannte der Dom ab. Darauf wurde der noch stattlichere Konradinische Dom unter Erzbischof Kardinal Konrad III., 1177 errichtet, die damals mit 5.200 qm größte Basilika nördlich der Alpen: 122 m Gesamtlänge, 48 m Langhausbreite und 57,5 m Querhauslänge;
Als der Dom bei einem Brand 1598 schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind.
Sein Nachfolger Markus Sittikus entfernte aber die fertiggestellten ersten Fundamente und begann mit einem kleineren Dombauwerk. Dieser Dombau (von Dombaumeister Santino Solari geplant) konnte 1628 unter Paris Lodron eingeweiht werden.
Die geschlossene Marmorfassade des Hauptfassade mit ihren beiderseitigen achteckigen Kirchtürmen und den vier Marmorfiguren bei den Eingängen blickt zum allseits umschlossenen Domplatz.
Nach dem zweiten Weltkrieg fand nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit am 1. Mai 1959 der erste Gottesdienst, abgehalten vom damaligen Erzbischof Andreas Rohracher, statt.
Domglocken
1942, im Zweiten Weltkrieg, mussten bis auf zwei Glocken, alle abgeliefert werden. Es blieben die Marienglocke (Frauenglocke): Gewicht 4.008 kg, Ton B; und die Virgiliusglocke: Gewicht 1.647 kg, Ton ES; beide Glocken wurden 1628 von Erzbischof Paris Graf Lodron geweiht.
Am Rupertusfest 1961 wurden dann wieder fünf neue Glocken geweiht:
- Die Salvatorglocke: Gewicht: 14.256 kg, Ton Es; gestiftet von der gesamten Erzdiözese Salzburg
- Die Rupertusglocke: Gewicht: 8.270 kg, Ton Ges; gestiftet von der Salzburger Sparkasse
- Die Josephiglocke: Gewicht: 2.518 kg, Ton Des; gestiftet von der Wirtschaftskammer Salzburg
- Die Loenhardiglocke: Gewicht: 1.025 kg, Ton Ges; gestitftet von der Salzburger Landwirtschaftskammer
- Die Barbaraglocke: Gewicht: 715, Ton As; gestiftet von der Dompfarre
Die Schlagglocken sind die Rupertusglocke für den Stundenschlag, die Josephiglocke für den Viertelstundenschlag und die Salvatorglocke wird nur an hohen Festtagen und wenn der Erzbischof in den Dom einzieht, geläutet.
Daten
- Länge: 99 m
- Querschiff: 68 m
- Türme: 79 m hoch
- Kuppel: 71 m hoch
- Hauptschiff: 31 m hoch
- 11 Altäre
- Platz für 10.000 Menschen
Salzburger Domkapitel
Das Salzburger Domkapitel wählt seit 1312 den Salzburger Erzbischof.
Domplatz
- Hauptartikel: Salzburger Domplatz
Der allseitig geschlossene Salzburger Domplatz vor der Domfassade ist der alljährliche Rahmen seit 1920 alljährlich für die Aufführungen des "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal der Salzburger Festspiele. Im Mittelpunkt befindet sich die Mariensäule
Bilder
Quelle
- Beitrag aus Altstadt von Salzburg
- Salzburger Nachrichten vom 2. Mai 1959, Seite 5