Kobler-Spängler-Briefe von 1882: Unterschied zwischen den Versionen

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==== Brief ohne Datum, August 1882<ref>Da der Brief im Bündel an dieser Stelle lag und Schrift und Papier sich gleichen, habe ich [O. H.] ihn bei 1882 belassen. Auch inhaltlich spricht m. E. nichts dagegen. Vgl. die Anmerkung zum vorigen Brief und den datierten folgenden Brief. Leider gibt es bei der flüchtigen Schrift viele für mich [O. H.] unleserliche Stellen. Insgesamt bin ich mit meiner Übertragung wenig zufrieden, auch wo ich das nicht markiert habe.</ref>, von Franz Spängler an Fanni Spängler. ====
==== Brief ohne Datum, August 1882, von Franz Spängler an Fanni Spängler ====
Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]], ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; XX = unleserlich:<br />
Brief ohne Datum, August 1882<ref>Da der Brief im Bündel an dieser Stelle lag und Schrift und Papier sich gleichen, habe ich [O. H.] ihn bei 1882 belassen. Auch inhaltlich spricht m. E. nichts dagegen. Vgl. die Anmerkung zum vorigen Brief und den datierten folgenden Brief. Leider gibt es bei der flüchtigen Schrift viele für mich [O. H.] unleserliche Stellen. Insgesamt bin ich mit meiner Übertragung wenig zufrieden, auch wo ich das nicht markiert habe.</ref>, von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; XX = unleserlich:<br />
''Liebste Fanni! // Du hast dich bisher mit Correspondenzkarten von mir begnügen müßen, Da ich nicht die Zeit fand, Dir einen Brief zu schreiben; heute will ich es ja doch nicht unterlassen, Dir einen Brief zu schreiben. // Ich bin sehr erfreut zu hören, dß es Dir u den Kindern gut geht. Wir sind auch wohl, u. es sind auch die beiden Kinder im Ganzen recht brav. Toni liefert mir immer, eine ungeschi[c]kte Stü[c]ke, od doch komische Äußerungen. // Die kleine Rosa zeigt wohl, wenn man sie fragt, wo die Mama ist, dß sie nicht da sei; darauf beschränkt sich aber auf Ihre Erinnerung; dank der Aufmerksamkeit u Sorgfalt / der Tante Rosa macht Deine Anwesenheit aber fast gar keinen Eindruck auf die Kinder. Daß Du aber mir schon abgehst, u. ich mich auf deine Rü[c]kkunft freue, brauche ich Dich wohl nicht erst zu versichern. // Neues kann ich von hier nichts berichten, kürzlich hatte ich eine längere Unterredung mit dem Notar über verschiedene private Verhältniße, u. deren Rü[c]kwirkung auf seine ämtliche Thätigkeit; er ist wirklich zu bedauern, XX als er selbst auch schon nahe daran ist, das geistige Gleichgewicht zu verlieren und Misanthrop zu werden. Näheres hierüber mündlich. // Von der Liedertafel XX zu der auch Rosa und Eduard, (le[t]ztere beide mitsammen, da ich schon früher hingegangen war) kann ich Dir nur berichten, / dß XX das unsichere Wetter u. mehrfach sich wiederholenden XX, der Besuch ein sehr guter war; die Familien Pittne Zinken D Bechtel, Carnides, dann viele Sommerparthien waren da; ich habe bei dieser Gelegenheit auch die Familie Carnides kennen gelernt. Die genannten Familien laßen sich Dir empfehlen, ebenso Frau von Land welche gestern Ab[en]ds hieher zurückkam. //''
''Liebste Fanni! // Du hast dich bisher mit Correspondenzkarten von mir begnügen müßen, Da ich nicht die Zeit fand, Dir einen Brief zu schreiben; heute will ich es ja doch nicht unterlassen, Dir einen Brief zu schreiben. // Ich bin sehr erfreut zu hören, dß es Dir u den Kindern gut geht. Wir sind auch wohl, u. es sind auch die beiden Kinder im Ganzen recht brav. Toni liefert mir immer, eine ungeschi[c]kte Stü[c]ke, od doch komische Äußerungen. // Die kleine Rosa zeigt wohl, wenn man sie fragt, wo die Mama ist, dß sie nicht da sei; darauf beschränkt sich aber auf Ihre Erinnerung; dank der Aufmerksamkeit u Sorgfalt / der Tante Rosa macht Deine Anwesenheit aber fast gar keinen Eindruck auf die Kinder. Daß Du aber mir schon abgehst, u. ich mich auf deine Rü[c]kkunft freue, brauche ich Dich wohl nicht erst zu versichern. // Neues kann ich von hier nichts berichten, kürzlich hatte ich eine längere Unterredung mit dem Notar über verschiedene private Verhältniße, u. deren Rü[c]kwirkung auf seine ämtliche Thätigkeit; er ist wirklich zu bedauern, XX als er selbst auch schon nahe daran ist, das geistige Gleichgewicht zu verlieren und Misanthrop zu werden. Näheres hierüber mündlich. // Von der Liedertafel XX zu der auch Rosa und Eduard, (le[t]ztere beide mitsammen, da ich schon früher hingegangen war) kann ich Dir nur berichten, / dß XX das unsichere Wetter u. mehrfach sich wiederholenden XX, der Besuch ein sehr guter war; die Familien Pittne Zinken D Bechtel, Carnides, dann viele Sommerparthien waren da; ich habe bei dieser Gelegenheit auch die Familie Carnides kennen gelernt. Die genannten Familien laßen sich Dir empfehlen, ebenso Frau von Land welche gestern Ab[en]ds hieher zurückkam. //''