Benediktinerinnenabtei Nonnberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Handschriften, gotischer Figuren und Malerei (vor allem spätgotische Altäre). Besonders bemerkenswert ist das "Faldistorium" (ein Faltstuhl für die Äbtissin, nach [[1100]] entstanden mit figürlichen Reliefs und Figuren aus Walrossbein) und das Elfenbeinpastorale von [[1242]].
Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Handschriften, gotischer Figuren und Malerei (vor allem spätgotische Altäre). Besonders bemerkenswert ist das "Faldistorium" (ein Faltstuhl für die Äbtissin, nach [[1100]] entstanden mit figürlichen Reliefs und Figuren aus Walrossbein) und das Elfenbeinpastorale von [[1242]].


== Klosterkirche Nonnberg Mariae Himmelfahrt ==
== Nonnberger Stiftskirche Mariae Himmelfahrt ==
: ''Hauptartikel: [[Nonnberger Stiftskirche Mariae Himmelfahrt]]''
Um [[715]] gründete Hruodpert ([[Rupert von Worms|Rupert]]) am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg. Ruperts Nichte [[Erentrudis]] war die erste Äbtissin. Um [[1006]] brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit Hilfe Heinrich II. im Jahr [[1009]] vollendet, der mit seiner Gemahlin Kunigunde die Einweihung vornahm. Aus dieser Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter das „Paradies“ mit seinen Fresken erhalten. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um [[1140]]) erhalten.  
Um [[715]] gründete Hruodpert ([[Rupert von Worms|Rupert]]) am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg. Ruperts Nichte [[Erentrudis]] war die erste Äbtissin. Um [[1006]] brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit Hilfe Heinrich II. im Jahr [[1009]] vollendet, der mit seiner Gemahlin Kunigunde die Einweihung vornahm. Aus dieser Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter das „Paradies“ mit seinen Fresken erhalten. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um [[1140]]) erhalten.