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==Lage==
 
==Lage==
Bayern liegt im Südosten der Bundesrepublik, grenzt im Westen an die Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg, im Norden an die Bundesländer Thüringen und Sachsen, im Osten und Süden an die [[Tschechien|Tschechische Republik]] und an die österreichischen Bundesländer [[Oberösterreich]],[[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], [[Tirol]] und Vorarlberg und hat Zugang zum Bodensee.
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Bayern liegt im Südosten der Bundesrepublik, grenzt im Westen an die Bundesländer Hessen und Baden-[[Württemberg]], im Norden an die Bundesländer Thüringen und Sachsen, im Osten und Süden an die [[Tschechien|Tschechische Republik]] und an die österreichischen Bundesländer [[Oberösterreich]],[[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], [[Tirol]] und [[Vorarlberg]] und hat Zugang zum Bodensee.
    
==Staatliche Symbole==
 
==Staatliche Symbole==
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===Landesteile und Regierungsbezirke===
 
===Landesteile und Regierungsbezirke===
In administrativer Hinsicht ist Bayern in sieben Regierungsbezirke gegliedert, die sich sich auf die drei historischen '''Landesteile'''wie folgt aufteilen:
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In administrativer Hinsicht ist Bayern in sieben Regierungsbezirke gegliedert, die sich auf die drei historischen '''Landesteile''' wie folgt aufteilen:
 
* '''Altbayern''' umfasst die Regierungsbezirke
 
* '''Altbayern''' umfasst die Regierungsbezirke
 
**[[Oberbayern]] (Hauptstadt: ''München'') – der einzige Regierungsbezirk, der an das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] grenzt –,
 
**[[Oberbayern]] (Hauptstadt: ''München'') – der einzige Regierungsbezirk, der an das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] grenzt –,
 
**Niederbayern (Hauptstadt: ''Landshut'') und
 
**Niederbayern (Hauptstadt: ''Landshut'') und
 
**Oberpfalz (Hauptstadt: ''Regensburg''),
 
**Oberpfalz (Hauptstadt: ''Regensburg''),
* '''Schwaben''' umfasst den gleichnamigen Regierungsbezirk (Hauptstadt ''[[Augsburg]]'') und
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* '''Schwaben''' umfasst den gleichnamigen Regierungsbezirk (Hauptstadt: ''[[Augsburg]]'') und
 
* '''Franken''' umfasst die Regierungsbezirke
 
* '''Franken''' umfasst die Regierungsbezirke
 
**Mittelfranken (Hauptstadt: ''Ansbach'', wichtigste Stadt: ''[[Nürnberg]]''),
 
**Mittelfranken (Hauptstadt: ''Ansbach'', wichtigste Stadt: ''[[Nürnberg]]''),
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Der Stamm der Franken bewohnte aber auch noch das sehr große Stammesherzogtum Lothringen, in dem einesteils eben die Franken, anderenteils Sprecher des Altfranzösischen (heute: Franzosen [„Franzose“ ist eine Ableitung von „Franke“] und Wallonen) lebten. Noch älter ist die Untergliederung des Stammes (oder Volkes) der Franken in die Salischen Franken und die Uferfranken (oder Ripuarier, von Lateinisch ''Ripa''=Ufer). Heutzutage leben diese historischen Verhältnisse hauptsächlich noch in dialektgeographischen Einteilungen fort, wenn Pfälzisch und Hessisch als ''rheinfränkische'' Dialekte, Köl[ni]sch als nordmittel''fränkisch''er oder ripuarischer Dialekt, andere westdeutsche und [[Niederlande|niederländische]] Dialekte als ''Moselfränkisch'' oder ''niederfränkische'' (zu denen das Flämische gerechnet wird) klassifiziert werden.
 
Der Stamm der Franken bewohnte aber auch noch das sehr große Stammesherzogtum Lothringen, in dem einesteils eben die Franken, anderenteils Sprecher des Altfranzösischen (heute: Franzosen [„Franzose“ ist eine Ableitung von „Franke“] und Wallonen) lebten. Noch älter ist die Untergliederung des Stammes (oder Volkes) der Franken in die Salischen Franken und die Uferfranken (oder Ripuarier, von Lateinisch ''Ripa''=Ufer). Heutzutage leben diese historischen Verhältnisse hauptsächlich noch in dialektgeographischen Einteilungen fort, wenn Pfälzisch und Hessisch als ''rheinfränkische'' Dialekte, Köl[ni]sch als nordmittel''fränkisch''er oder ripuarischer Dialekt, andere westdeutsche und [[Niederlande|niederländische]] Dialekte als ''Moselfränkisch'' oder ''niederfränkische'' (zu denen das Flämische gerechnet wird) klassifiziert werden.
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====Salzburg-Bezüge haben insbesondere====
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====Städte mit Salzburg-Bezügen====
* [[Augsburg]], Heimat von Persönlichkeiten wie Erzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] und [[Leopold Mozart]]
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Salzburg-Bezüge haben insbesondere
* Nürnberg als eine der historisch bedeutendsten Städte Deutschlands
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* [[Augsburg]], Heimat von Persönlichkeiten wie Erzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] und [[Leopold Mozart]];
* [[Würzburg]], 1806 bis 1814 Kurfürstentum unter der Regierung des [[Ferdinand III. von Toskana|Erzherzogs Ferdinand]], der zuvor (1803 - 1806) [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst von Salzburg]] gewesen war.
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* [[Nürnberg]] als eine der historisch bedeutendsten Städte Deutschlands;
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* [[Würzburg]], 1806 bis 1814 Kurfürstentum unter der Regierung des [[Ferdinand III. von Toskana|Erzherzogs Ferdinand]], der zuvor (1803 - 1806) [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst von Salzburg]] gewesen war;
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* [[Freising]], [[Passau]] und [[Regensburg]] als Zentren anderer, lange Zeit zur [[Salzburger Kirchenprovinz]] gehörender Bistümer und Zentren geistlicher Reichsfürstentümer
    
==Persönlichkeiten==
 
==Persönlichkeiten==
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* Therese Giehse (* [[1898]] in München, † [[1975]] in München), Schauspielerin und Kabarettistin
 
* Therese Giehse (* [[1898]] in München, † [[1975]] in München), Schauspielerin und Kabarettistin
 
* Karl Valentin (* [[4. Juni]] [[1882]] in München; † [[9. Februar]] [[1948]] in Planegg bei München), hieß eigentlich Valentin Ludwig Fey und war ein bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent
 
* Karl Valentin (* [[4. Juni]] [[1882]] in München; † [[9. Februar]] [[1948]] in Planegg bei München), hieß eigentlich Valentin Ludwig Fey und war ein bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent
[[Franz Josef Strauß]] (* [[1915]] in München, † [[1988]]), Ministerpräsident
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* [[Franz Josef Strauß]] (* [[1915]] in München, † [[1988]]), Ministerpräsident
 
* Sophie Scholl (* [[1921]] in Forchtenberg, † [[1943]]), Studentin, als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ von den [[Nationalsozialisten]] hingerichtet
 
* Sophie Scholl (* [[1921]] in Forchtenberg, † [[1943]]), Studentin, als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ von den [[Nationalsozialisten]] hingerichtet
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Der bayerische Herzog Arnulf (911-937) ließ [[916]] in Salzburg Münzen nach [[Regensburg]]er Vorbild prägen. Es war die erste Münzprägung auf heute österreichischem Territorium.
 
Der bayerische Herzog Arnulf (911-937) ließ [[916]] in Salzburg Münzen nach [[Regensburg]]er Vorbild prägen. Es war die erste Münzprägung auf heute österreichischem Territorium.
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Der bayerische Herzog Heinrich wurde zum deutschen König gewählt und schenkte im Jahr 1002 Erzbischof Hartwig als Dank für seine Unterstützung umfangreichen Besitz im Lungau.
 
Der bayerische Herzog Heinrich wurde zum deutschen König gewählt und schenkte im Jahr 1002 Erzbischof Hartwig als Dank für seine Unterstützung umfangreichen Besitz im Lungau.
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Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] war der erste Kardinal und päpstliche Legat in Salzburg. Er begann [[1177]] mit dem Bau des romanischen Doms.
 
Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] war der erste Kardinal und päpstliche Legat in Salzburg. Er begann [[1177]] mit dem Bau des romanischen Doms.
Otto, der Bruder des Salzburger Erzbischofs [[Konrad III.]] wurde 1180 als erster Wittelsbacher Herzog von Bayern.
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Otto, der Bruder des Salzburger Erzbischofs Konrad III., wurde 1180 als erster [[Wittelsbacher]]-Herzog von Bayern.
    
Erzbischof [[Adalbert II.]] zerstörte 1196 die Salinenstadt Reichenhall, die erzbischöfliche Saline Hallein konnte daraufhin die Marktführerschaft im Salzhandel übernehmen.
 
Erzbischof [[Adalbert II.]] zerstörte 1196 die Salinenstadt Reichenhall, die erzbischöfliche Saline Hallein konnte daraufhin die Marktführerschaft im Salzhandel übernehmen.
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Nach dem Aussterben der [[Grafen von Peilstein]] (ca.1218) entbrannte ein über Jahrzehnte dauernder Kampf zwischen dem bayerischen Herzog und dem Salzburger Erzbischof um die Herrschaft über die Salinenstadt Reichenhall, den sie mit einem regelrechten „Burgenkrieg“  ausfochten. Im Jahr 1262 entschied Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern den Kampf für sich, er zerstörte die erzbischöflichen Burgen [[Kirchberg]], [[Amerang]] und [[Vager]] im Reichenhaller Tal.
 
Nach dem Aussterben der [[Grafen von Peilstein]] (ca.1218) entbrannte ein über Jahrzehnte dauernder Kampf zwischen dem bayerischen Herzog und dem Salzburger Erzbischof um die Herrschaft über die Salinenstadt Reichenhall, den sie mit einem regelrechten „Burgenkrieg“  ausfochten. Im Jahr 1262 entschied Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern den Kampf für sich, er zerstörte die erzbischöflichen Burgen [[Kirchberg]], [[Amerang]] und [[Vager]] im Reichenhaller Tal.
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Die Erzbischöfe waren bestrebt, ein geschlossenes Herrschaftsgebiet zu schaffen, was durch den Erwerb von Grafschaften und Hochgerichtsbezirken geschah. Salzburg hatte unter anderem [[1213]] alle Rechte im [[Lungau]] erworben und den [[Pinzgau]], der zuvor ein an den Bayernherzog vergebenes Lehen war, [[1228]] erhalten. Nachdem [[1229]] die [[Grafen von Lebenau]] ausgestorben waren, konnte sich der Salzburger Erzbischof Eberhard II. deren Grafschaft sichern. Mit dem Aussterben der Grafen von Plain im Jahre 1260 fiel ihr Herrschaftsgebiet schließlich an die Nachfolger Eberhards. Damit verfügten die Salzburger Erzbischöfe über ein verhältnismäßig großes geschlossenes Herrschaftsgebiet. Mit der weitgehenden Anerkennung der Grenzen der erzbischöflichen Besitzungen durch den Bayernherzog im Jahr [[1275]] war eine wichtige Vorraussetzung für die Landeswerdung Salzburgs geschaffen. 1297 verkauften die Herzöge von Bayern das [[Gasteiner Tal]] an Erzbischof [[Konrad IV.]]  
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Die Erzbischöfe waren bestrebt, ein geschlossenes Herrschaftsgebiet zu schaffen, was durch den Erwerb von Grafschaften und Hochgerichtsbezirken geschah. Salzburg hatte unter anderem [[1213]] alle Rechte im [[Lungau]] erworben und den [[Pinzgau]], der zuvor ein an den Bayernherzog vergebenes Lehen war, [[1228]] erhalten. Nachdem [[1229]] die [[Grafen von Lebenau]] ausgestorben waren, konnte sich der Salzburger Erzbischof Eberhard II. deren Grafschaft sichern. Mit dem Aussterben der Grafen von Plain im Jahre 1260 fiel ihr Herrschaftsgebiet schließlich an die Nachfolger Eberhards. Damit verfügten die Salzburger Erzbischöfe über ein verhältnismäßig großes geschlossenes Herrschaftsgebiet. Mit der weitgehenden Anerkennung der Grenzen der erzbischöflichen Besitzungen durch den Bayernherzog im Jahr [[1275]] war eine wichtige Vorraussetzung für die Landeswerdung Salzburgs geschaffen. 1297 verkauften die Herzöge von Bayern das [[Gasteiner Tal]] an Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]
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Die Erzbischöfe waren zwar Reichsfürsten, aber ihr Herrschaftsgebiet galt immer noch als ein Teil des Herzogtums Bayern. Als Erzbischof [[Friedrich III.]] [[1328]] eine eigene Landesordnung erließ, löste er damit seine Besitzungen vom Mutterland Bayern. Aus Salzburg war ein eigenständiges Land innerhalb des „Heiligen Römischen Reiches" geworden. In einer [[1342]] ausgestellten Urkunde sprach Erzbischof [[Heinrich von Pirnbrunn]] erstmals von seinem „Land“.
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Die Erzbischöfe waren zwar Reichsfürsten, aber ihr Herrschaftsgebiet galt immer noch als ein Teil des Herzogtums Bayern. Als Erzbischof [[Friedrich III.]] [[1328]] eine eigene Landesordnung erließ, löste er damit seine Besitzungen vom Mutterland Bayern. Aus Salzburg war ein eigenständiges Land innerhalb des „[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]" geworden. In einer [[1342]] ausgestellten Urkunde sprach Erzbischof [[Heinrich von Pirnbrunn]] erstmals von seinem „Land“.
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Der [[Salinen-Hauptvertrag]] zwischen Bayern und Salzburg ([[1781]]) regelte Angelegenheiten des [[Salz]]abbaus und des Holzbezuges.
 
Der [[Salinen-Hauptvertrag]] zwischen Bayern und Salzburg ([[1781]]) regelte Angelegenheiten des [[Salz]]abbaus und des Holzbezuges.
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Die Stadt [[Mühldorf]] fiel [[1802]] an Bayern, nachdem sie zuvor fast 900 Jahre dem Salzburger Erzbischof gehörte.
 
Die Stadt [[Mühldorf]] fiel [[1802]] an Bayern, nachdem sie zuvor fast 900 Jahre dem Salzburger Erzbischof gehörte.
Das [[Fürsterzbistum Salzburg]] wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss ([[1803]]) in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt. Der frühere Großherzog von Toskana, Ferdinand III., ein Bruder von Kaiser Franz II. trat nun die Regierung in Salzburg an. Zu seinem räumlich aufgesplitterten Kurfürstentum gehörten neben Salzburg noch weitere säkularisierte Länder wie [[Berchtesgaden]], ein Teil von [[Passau]] und [[Eichstätt]] (alle heute Bayern), die ehedem geistliche Fürstentümer waren. Dieses Staatsgebilde bestand bis [[1806]].
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Das [[Fürsterzbistum Salzburg]] wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss ([[1803]]) in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt. Der frühere Großherzog von Toskana, [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand III.]], ein Bruder [[Franz II.|Kaiser Franz' II.]], trat nun die Regierung in Salzburg an. Zu seinem räumlich aufgesplitterten Kurfürstentum gehörten neben Salzburg noch weitere säkularisierte Länder wie [[Berchtesgaden]], ein Teil von [[Passau]] und [[Eichstätt]] (alle heute Bayern), die ehedem geistliche Fürstentümer waren. Dieses Staatsgebilde bestand bis [[1806]].
Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, dem Salzburg und Bayern angehörten, wurde [[1806]] aufgelöst.
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Das „[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, dem Salzburg und Bayern angehörten, wurde [[1806]] aufgelöst.
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Die neue Staatszugehörigkeit und die damit verbundenen einschneidenden Veränderungen wurden aber vor allem von der Bevölkerung im Gebirge abgelehnt. Diese projizierte ihren Reichspatriotismus auf den österreichischen Kaiser Franz I., der zuvor als Franz II. Kaiser des 1806 untergegangenen „Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation“ gewesen war. Zudem hatten in der österreichischen Zeit von [[1806]] bis [[1809]] die Behörden im Land selbst kaum Veränderungen vorgenommen. Die Beibehaltung des so genannten „alten Herkommens“ war den Bauern weitaus lieber als die Reformflut der bayerischen Verwaltung.  In der Stadt Salzburg machten sich die Bayern unter anderem durch die Auflösung der [[Landstände]] und der [[Universität]] unbeliebt. Dabei dürfte der Anschluss an Bayern anfangs im Flachen Land weitgehend akzeptiert und in der Stadt sogar begrüßt worden sein. In der Stadt Salzburg waren nämlich private Transparente mit Aufschriften wie etwa „Retour nach Baiern“ zu lesen und die Salzburger Zeitung erblickte den Tag, „...wo uns der Zeitenlauf wieder zu dem alten Vaterhause bringt, dem wir einst angehörten“. Die rücksichtslose Durchsetzung der Reformen im Sinne des Grafen Montgelas  jedoch ließ die Sympathie für den Verbleib bei Bayern drastisch schwinden. Ziel des zentralistischen Staates war es, durch die vollständige Löschung der alten Strukturen und jeglicher Eigenart, ein nur nach verwaltungstechnischen Gesichtspunkten  gestaltetes Land zu schaffen. Den Salzburgern drohte damit der Verlust ihrer Identität.
 
Die neue Staatszugehörigkeit und die damit verbundenen einschneidenden Veränderungen wurden aber vor allem von der Bevölkerung im Gebirge abgelehnt. Diese projizierte ihren Reichspatriotismus auf den österreichischen Kaiser Franz I., der zuvor als Franz II. Kaiser des 1806 untergegangenen „Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation“ gewesen war. Zudem hatten in der österreichischen Zeit von [[1806]] bis [[1809]] die Behörden im Land selbst kaum Veränderungen vorgenommen. Die Beibehaltung des so genannten „alten Herkommens“ war den Bauern weitaus lieber als die Reformflut der bayerischen Verwaltung.  In der Stadt Salzburg machten sich die Bayern unter anderem durch die Auflösung der [[Landstände]] und der [[Universität]] unbeliebt. Dabei dürfte der Anschluss an Bayern anfangs im Flachen Land weitgehend akzeptiert und in der Stadt sogar begrüßt worden sein. In der Stadt Salzburg waren nämlich private Transparente mit Aufschriften wie etwa „Retour nach Baiern“ zu lesen und die Salzburger Zeitung erblickte den Tag, „...wo uns der Zeitenlauf wieder zu dem alten Vaterhause bringt, dem wir einst angehörten“. Die rücksichtslose Durchsetzung der Reformen im Sinne des Grafen Montgelas  jedoch ließ die Sympathie für den Verbleib bei Bayern drastisch schwinden. Ziel des zentralistischen Staates war es, durch die vollständige Löschung der alten Strukturen und jeglicher Eigenart, ein nur nach verwaltungstechnischen Gesichtspunkten  gestaltetes Land zu schaffen. Den Salzburgern drohte damit der Verlust ihrer Identität.
 
   
 
   
In den folgenden Jahren erfolgten der Ausbau von Straßen, die Einführung der staatlichen Post und Neuerungen in der Landwirtschaft. Das Schul- und Bildungswesen und die medizinische Versorgung wurden verbessert. Schwere Belastungen für die Bevölkerung aber stellten die Erhöhung von Steuern und Abgaben sowie die Truppenaushebungen dar. Trotz der kriegerischen Ereignisse kümmerte man sich um kulturelle Angelegenheiten: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften begann [[1815]] mit der Ausgrabung der bekannten römischen [[Palastvilla in Loig]].  
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In den folgenden Jahren erfolgten der Ausbau von Straßen, die Einführung der staatlichen Post und Neuerungen in der Landwirtschaft. Das Schul- und Bildungswesen und die medizinische Versorgung wurden verbessert. Schwere Belastungen für die Bevölkerung aber stellten die Erhöhung von Steuern und Abgaben sowie die Truppenaushebungen dar. Trotz der kriegerischen Ereignisse kümmerte man sich um kulturelle Angelegenheiten: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften begann [[1815]] mit der Ausgrabung der bekannten römischen [[Palastvilla in Loig]].
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Nachdem sich Bayern dem Bündnis von [[Deutschland#Preußen|Preußen]], [[Russland]] und Österreich gegen [[Napoleon]] angeschlossen hatte, forderte Österreich das Salzburger Land und seine anderen ehemaligen Gebiete zurück. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Kaiser Franz I. und Kronprinz Ludwig in Wien verzichtete Bayern schließlich auf Salzburg. Vor der Übergabe an Österreich aber wurde das Land noch ausgeplündert. Öffentliche Gebäude und Staatsbesitz verkaufte man und die ohnehin nur noch wenigen vorhandenen Kunstschätze wurden nach München gebracht.
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Nachdem sich Bayern dem Bündnis von Preußen, Russland und Österreich gegen Napoleon angeschlossen hatte, forderte Österreich das Salzburger Land und seine anderen ehemaligen Gebiete zurück. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Kaiser Franz I. und Kronprinz Ludwig in Wien verzichtete Bayern schließlich auf Salzburg. Vor der Übergabe an Österreich aber wurde das Land noch ausgeplündert. Öffentliche Gebäude und Staatsbesitz verkaufte man und die ohnehin nur noch wenigen vorhandenen Kunstschätze wurden nach München gebracht.
   
Durch den [[Münchner Vertrag]]  fiel das Land Salzburg am [[1. Mai 1816]] an [[Österreich]] – allerdings nicht zur Gänze: Mit den Ämtern [[Waging]], [[Tittmoning]], [[Laufen]] und [[Teisendorf]] auf der linken Seite von [[Salzach]] und [[Saalach]] blieb das Gebiet des heutigen [[Rupertiwinkel]]s bei Bayern.
 
Durch den [[Münchner Vertrag]]  fiel das Land Salzburg am [[1. Mai 1816]] an [[Österreich]] – allerdings nicht zur Gänze: Mit den Ämtern [[Waging]], [[Tittmoning]], [[Laufen]] und [[Teisendorf]] auf der linken Seite von [[Salzach]] und [[Saalach]] blieb das Gebiet des heutigen [[Rupertiwinkel]]s bei Bayern.
 
   
 
   
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'''Befreundete Nachbarn seit dem 19. Jahrhundert'''
 
'''Befreundete Nachbarn seit dem 19. Jahrhundert'''
 
   
 
   
Salzburg und Bayern gehörten dem [[1815]] gegründeten „Deutschen Bund“ unter der Führung Österreichs an. ([[1866]] aufgelöst)
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Salzburg und Bayern gehörten dem [[1815]] gegründeten „Deutschen Bund“ ([[1866]] aufgelöst) an.  der unter der Führung Österreichs stand.
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Die [[Salinenkonvention]] zwischen dem Königreich Bayern und dem Kaisertum Österreich gilt als der älteste noch geltende Staatsvertrag Europas. Sie wurde am [[18. März 1829]] unterzeichnet und regelt die Holznutzungsrechte der Saline Reichenhall im Gebiet der [[Bayerischen Saalforste]] im salzburgischen [[Pinzgau]].
 
Die [[Salinenkonvention]] zwischen dem Königreich Bayern und dem Kaisertum Österreich gilt als der älteste noch geltende Staatsvertrag Europas. Sie wurde am [[18. März 1829]] unterzeichnet und regelt die Holznutzungsrechte der Saline Reichenhall im Gebiet der [[Bayerischen Saalforste]] im salzburgischen [[Pinzgau]].
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Das von dem Münchener Bildhauer [[Ludwig Schwanthaler]] geschaffene [[Mozart-Denkmal]] wurde [[1842]] in Salzburg aufgestellt. König Ludwig I. von Bayern beteiligte sich an der Finanzierung.
 
Das von dem Münchener Bildhauer [[Ludwig Schwanthaler]] geschaffene [[Mozart-Denkmal]] wurde [[1842]] in Salzburg aufgestellt. König Ludwig I. von Bayern beteiligte sich an der Finanzierung.
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Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke [[München]]–[[Salzburg]]–[[Wien]] konnte [[1860]] gefeiert werden. Der österreichische Streckenteil wurde „[[Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]]“ (nach der aus Bayern stammenden Kaiserin) genannt.  
 
Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke [[München]]–[[Salzburg]]–[[Wien]] konnte [[1860]] gefeiert werden. Der österreichische Streckenteil wurde „[[Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]]“ (nach der aus Bayern stammenden Kaiserin) genannt.  
    
Von [[1853]] bis [[1866]], in einer Zeit der politischen Annäherung zwischen Bayern und Österreich, bestand an der Landesgrenze ein Gemeinschaftszollamt beim Röhrenwirt in der Ortschaft [[Walserberg]] auf der österreichischen Seite. In jenen Jahren gab es auch schon einen Transitverkehr durch das spätere „[[Kleine deutsche Eck]]“ zwischen dem Walserberg und [[Melleck]] ([[Steinpass]]).
 
Von [[1853]] bis [[1866]], in einer Zeit der politischen Annäherung zwischen Bayern und Österreich, bestand an der Landesgrenze ein Gemeinschaftszollamt beim Röhrenwirt in der Ortschaft [[Walserberg]] auf der österreichischen Seite. In jenen Jahren gab es auch schon einen Transitverkehr durch das spätere „[[Kleine deutsche Eck]]“ zwischen dem Walserberg und [[Melleck]] ([[Steinpass]]).
   
   
 
   
 
Beim „[[Deutschen Krieg]]“ von [[1866]] zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft in Deutschland stand Bayern auf der Seite Österreichs. Nach der Niederlage Österreichs (Königgrätz) näherte sich Bayern an Preußen an und wurde [[1871]] Teil des neuen „Deutschen Reiches“. Österreich wurde [[1867]] in Österreich-Ungarn umgewandelt.
 
Beim „[[Deutschen Krieg]]“ von [[1866]] zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft in Deutschland stand Bayern auf der Seite Österreichs. Nach der Niederlage Österreichs (Königgrätz) näherte sich Bayern an Preußen an und wurde [[1871]] Teil des neuen „Deutschen Reiches“. Österreich wurde [[1867]] in Österreich-Ungarn umgewandelt.
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[[Rupert von Worms]], der Gründer der [[Salzburger Kirche]] ([[696]]) und erfolgreichster Missionar im Herzogtum Bayern gilt als „Apostel der Bayern“. Der Überlieferung  nach hat er den bayerischen Herzog Theodo II. in Regensburg getauft.
 
[[Rupert von Worms]], der Gründer der [[Salzburger Kirche]] ([[696]]) und erfolgreichster Missionar im Herzogtum Bayern gilt als „Apostel der Bayern“. Der Überlieferung  nach hat er den bayerischen Herzog Theodo II. in Regensburg getauft.
Die [[739]] gegründete [[Diözese Salzburg]] wurde [[798]] zum [[Erzbistum]] erhoben und war damit zum Mittelpunkt der Bayerischen Kirchenprovinz (Salzburger Kirchenprovinz) geworden. Dem Erzbistum Salzburg unterstanden die Suffraganbistümer [[Regensburg]], [[Passau]], [[Freising]] und [[Säben]] (Brixen). Die Salzburger Kirchenprovinz deckte damit fast das gesamte Gebiet des Herzogtums Bayern ab. Die [[Erzdiözese Salzburg]] selbst umfasste auch Gebiete im heutigen Bayern. Von [[1816]] bis [[1822]] wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Der [[Rupertiwinkel]] und das bayerische Gebiet östlich des Inn, die seit jeher kirchlich zur Erzdiözese Salzburg gehört hatten, fielen nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München und Freising.  
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Die [[739]] gegründete Diözese Salzburg wurde [[798]] zum [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum]] erhoben und war damit zum Mittelpunkt der neuen bairischen Kirchenprovinz ([[Salzburger Kirchenprovinz]]) geworden. Dem Erzbistum Salzburg unterstanden die Suffraganbistümer [[Regensburg]], [[Passau]], [[Freising]] und [[Brixen|Säben (Brixen)]]. Die Salzburger Kirchenprovinz deckte damit fast das gesamte Gebiet des Herzogtums Bayern ab. Die [[Erzdiözese Salzburg]] selbst umfasste auch Gebiete im heutigen Bayern. Von [[1816]] bis [[1822]] wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Der [[Rupertiwinkel]] und das bayerische Gebiet östlich des Inns, die seit jeher kirchlich zur Erzdiözese Salzburg gehört hatten, fielen nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München-Freising.  
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Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von [[1215]] bis [[1817]] das Salzburger [[Eigenbistum Chiemsee]]. Der Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] war das [[Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im [[Chiemsee]]. Sie waren die Weihbischöfe der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das [[Bistum Chiemsee]] umfasste nur zehn Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: [[Herrenchiemsee]], [[Prien]], Eggstätt, Söllhuben und Grassau in Bayern. [[Söll]], [[Kirchdorf]], [[St. Johann]], [[Brixen im Thale]] und [[St. Ulrich am Pillersee]] in [[Tirol]].
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Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von [[1215]] bis [[1817]] das Salzburger [[Eigenbistum Chiemsee]]. Der Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] war das [[Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im [[Chiemsee]]. Sie waren die Weihbischöfe der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das [[Bistum Chiemsee]] umfasste nur zehn Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: [[Herrenchiemsee]], [[Prien]], Eggstätt, Söllhuben und Grassau in Bayern, [[Söll]], [[Kirchdorf]], [[St. Johann]], [[Brixen im Thale]] und [[St. Ulrich am Pillersee]] in [[Tirol]].
 
    
 
    
    
'''Literatur und Quellen für den Abschnitt: Geschichtliche Salzburg-Bezüge'''
 
'''Literatur und Quellen für den Abschnitt: Geschichtliche Salzburg-Bezüge'''
 
   
 
   
Dannheimer/Dopsch: Die Bajuwaren, Katalog Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Salzburg 1988
+
*Dannheimer/Dopsch: Die Bajuwaren, Katalog Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Salzburg 198
 
+
*[[Heinz Dopsch]]: Kleine Geschichte Salzburgs, Salzburg 2001
[[Heinz Dopsch]]: Kleine Geschichte Salzburgs, Salzburg 2001
+
*Dopsch/[[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger]: Geschichte Salzburgs, Band I/1, Salzburg 1999
 
+
*[[Euregio|EuRegio Salzburg Berchtesgadener Land - Traunstein]]: Heimat mit Geschichte und Zukunft, 2004
Dopsch/Spatzenegger: Geschichte Salzburgs, Band I/1, Salzburg 1999
+
*Karl Hausberger/Benno Hubensteiner: Bayerische Kirchengeschichte, München 1987
+
*Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.): VERBÜNDET VERFEINDET VERSCHWÄGERT – Bayern und Österreich, Katalog Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012
EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land- Traunstein: Heimat mit Geschichte und Zukunft, 2004
+
*[[Andreas Hirsch]]: Von Salzburg „retour nach Baiern“, Der Rupertiwinkel fiel vor 200 Jahren an das bayerische Königreich zurück, Heimatblätter Nr.9, 2010
+
*Benno Hubensteiner: Bayerische Geschichte, München 1977
Karl Hausberger/Benno Hubensteiner: Bayerische Kirchengeschichte, München 1987
+
*Koller/Rumschöttel (Hg.): Vom Salzachkreis zur EuRegio, Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert, Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns/ Salzburger Landesarchiv 2006
+
*Albin Kühnel: Von der Grenzmauth zum Binnenzollamt – 235 Jahre Zoll am Walserberg, Bad Reichenhall 2000
Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.): VERBÜNDET VERFEINDET VERSCHWÄGERT – Bayern und Österreich, Katalog Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012
+
*[[Johannes Lang]]: Geschichte von Bad Reichenhall, Neustadt/Aisch 2009
+
*[[Helga Reindel-Schedl]]: Laufen an der Salzach, Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging, Historischer Atlas von Bayern, 1989
[[Andreas Hirsch]]: Von Salzburg „retour nach Baiern“, Der Rupertiwinkel fiel vor 200 Jahren an das bayerische Königreich zurück, Heimatblätter Nr.9, 2010
+
*[[Salzburg Museum]]/ Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns: Grenzen überschreiten, Bayern und Salzburg 1810 bis 2010, Salzburg/München 2010
+
*[[Hannes Scheutz]] (Hg.): Drent und herent, Dialekte im salzburgisch-bayerischen Grenzgebiet, EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein 2007
Benno Hubensteiner: Bayerische Geschichte, München 1977
+
*[[Max Spindler]]: Handbuch der bayerischen Geschichte, Band I u. II., München 1981
+
*Andreas Hirsch: Gestaltung des Abschnittes "geschichtliche Salzburg-Bezüge".
Koller/Rumschöttel (Hg.): Vom Salzachkreis zur EuRegio, Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert, Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns/ Salzburger Landesarchiv 2006
  −
  −
Albin Kühnel: Von der Grenzmauth zum Binnenzollamt – 235 Jahre Zoll am Walserberg, Bad Reichenhall 2000
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  −
[[Johannes Lang]]: Geschichte von Bad Reichenhall, Neustadt/Aisch 2009
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[[Helga Reindel-Schedl]]: Laufen an der Salzach, Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging, Historischer Atlas von Bayern, 1989
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[[Salzburg Museum]]/ Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns: Grenzen überschreiten, Bayern und Salzburg 1810 bis 2010, Salzburg/München 2010
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[[Hannes Scheutz]] (Hg.): Drent und herent, Dialekte im salzburgisch-bayerischen Grenzgebiet, EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein 2007
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[[Max Spindler]]: Handbuch der bayerischen Geschichte, Band I u. II., München 1981
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[[Andreas Hirsch]]: Gestaltung des Abschnittes "geschichtliche Salzburg-Bezüge".
      
==Weblinks==
 
==Weblinks==