Franz II. Xaver Gregor Spängler: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Zweites Buch''': Einfacher brauner Pappband, "Notes". Am Anfang und später sind große Teile mit Bleistift geschrieben, aber noch gut lesbar (Seite 1 bis Seite 27 oben, Seite 36 f., Seite 38 ff. usw.; Seite 69 ff. schlecht lesbar). ''Begonnen zu Salzburg'' [unterstrichen:] ''24. Aug. 1860 // Endlich komme ich dazu, mein Tagebuch hier in der Heimath fortzusetzen'' […] Geschrieben in der [[Stadt Salzburg]]; häufig taucht der Name des Bruders Otto auf, aber insgesamt sind diese Teile erheblich flüchtiger geschrieben als der Text im ersten Tagebuch. Seite 109 bis Seite 11 Namenseintragungen von Bekannten. Insgesamt nur flüchtig durchgeblättert; letzte Seite 138: […] ''Endlich am 13 Oct war der le[t]zte Tag unsers Aufenthalts in Salzburg gekommen, nach Absolvi[e]r[un]g der Visiten, pa[c]kten wir nach Tisch nachm. u. trafen unsere Vorbereitungen, während Resi uns noch die Freude machte, den Nachmittag bei uns zu bleiben. Um ½ 5 gingen wir fort vom Hause in die Franziskaner Kirche'' […] ''dann auf den Bahnhof, wo wir noch SchXX sahen der eben angekommen war, dann schloßen sich uns noch die Sattlerischen an; auch die Familien Zeller u. XX begegneten wir noch.'' […] ''endlich von den Segenswünschen unserer guten Mutter begleitet'' | '''Zweites Buch''': Einfacher brauner Pappband, "Notes". Am Anfang und später sind große Teile mit Bleistift geschrieben, aber noch gut lesbar (Seite 1 bis Seite 27 oben, Seite 36 f., Seite 38 ff. usw.; Seite 69 ff. schlecht lesbar). ''Begonnen zu Salzburg'' [unterstrichen:] ''24. Aug. 1860 // Endlich komme ich dazu, mein Tagebuch hier in der Heimath fortzusetzen'' […] Geschrieben in der [[Stadt Salzburg]]; häufig taucht der Name des Bruders Otto auf, aber insgesamt sind diese Teile erheblich flüchtiger geschrieben als der Text im ersten Tagebuch. Seite 109 bis Seite 11 Namenseintragungen von Bekannten. Insgesamt nur flüchtig durchgeblättert; letzte Seite 138: […] ''Endlich am 13 Oct war der le[t]zte Tag unsers Aufenthalts in Salzburg gekommen, nach Absolvi[e]r[un]g der Visiten, pa[c]kten wir nach Tisch nachm. u. trafen unsere Vorbereitungen, während Resi uns noch die Freude machte, den Nachmittag bei uns zu bleiben. Um ½ 5 gingen wir fort vom Hause in die Franziskaner Kirche'' […] ''dann auf den Bahnhof, wo wir noch SchXX sahen der eben angekommen war, dann schloßen sich uns noch die Sattlerischen an; auch die Familien Zeller u. XX begegneten wir noch.'' […] ''endlich von den Segenswünschen unserer guten Mutter begleitet'' | ||
'''Drittes Buch''': Brauner Pappband, bunt mamorierte Vorsatzblätter. Das dritte Buch ist nur etwa zur Hälfte beschrieben, mit Tinte und zumeist in deutlicher Schrift; vorne liegt ein Blatt mit einem ''Ständchen / Liebchen öffne du dein Fenster, Dieses Lied gilt dir, Zu der Stunde der Gespenster Weilt dein Treuer hier'' […]; Schreiber unbekannt. [unterstrichen:] ''Mit Gott begonnen 26 Nov. 1861. // Schon das 3te Heft ist es das ich hiermit beginne'' […] flüchtig durchgeblättert [Seite 17:] ''8/8 1862. // Gottlob ist auch die justizielle Staatsprüfung gut ausgefallen'' […] ''und ebenso die politische, welche ich am 25 Juli machte'' […]. Nur flüchtig durchgeblättert; er feiert u.a. Fasching, ist häufig mit Guttenberg zusammen. […] Mit der Seite 45 hört die Seitenzählung auf; unbezeichnete Seite 50: […] ''30/8 1865, So schrieb ich am 29 Nov 1862. – Und heute?! – Vor einer Stunde haben wir Fannys Leiche zu Grabe getragen!<ref>Ich, | '''Drittes Buch''': Brauner Pappband, bunt mamorierte Vorsatzblätter. Das dritte Buch ist nur etwa zur Hälfte beschrieben, mit Tinte und zumeist in deutlicher Schrift; vorne liegt ein Blatt mit einem ''Ständchen / Liebchen öffne du dein Fenster, Dieses Lied gilt dir, Zu der Stunde der Gespenster Weilt dein Treuer hier'' […]; Schreiber unbekannt. [unterstrichen:] ''Mit Gott begonnen 26 Nov. 1861. // Schon das 3te Heft ist es das ich hiermit beginne'' […] flüchtig durchgeblättert [Seite 17:] ''8/8 1862. // Gottlob ist auch die justizielle Staatsprüfung gut ausgefallen'' […] ''und ebenso die politische, welche ich am 25 Juli machte'' […]. Nur flüchtig durchgeblättert; er feiert u.a. Fasching, ist häufig mit Guttenberg zusammen. […] Mit der Seite 45 hört die Seitenzählung auf; unbezeichnete Seite 50: […] ''30/8 1865, So schrieb ich am 29 Nov 1862. – Und heute?! – Vor einer Stunde haben wir Fannys Leiche zu Grabe getragen!<ref>Ich, [[Otto Holzapfel]], habe bisher nicht feststellen können, wer gemeint ist; doch Fanny Plachetka? (siehe unten).</ref> Der Herr schenke ihr die ewige Ruhe! schenke uns einst ein seliges Wiedersehen.'' […] | ||
Auf den folgenden Seiten vielleicht Nachträge? Datierungen u.a.: 30/8 1865 / 29 Nov 1862 / 7 Dez 1861 [ebenso auf den folgenden Seiten]. ''1866'' [Nachtrag?] / ''1863'' / [unbezeichnete Seite 53; unterstrichen:] ''15 Juni Hochzeit der Rosa Zeller mit Stibi[t]z in Aigen. // Papa Dureggers<ref>[[Alois Johann Duregger]]</ref> Mittheilungen über dessen Pläne hinsichtlich seiner 2 Mädchen; u.a. d[a]ß keiner der Herren, wie sie im Saale sind, eines seiner Mädchen bekommt. D[a]ß er sie vor 20 J[ahren] nicht heurathen laße, etc. Dann meine halb scherzhaft, halb ernst gemeinte Aufforderung, sie an 2 Brüder (uns beide?) zu geben! - Abends noch Ständchen bei Duregger!!! – Papa Duregger meinte am andern Tage, es seien'' XX ''rauschige Bauern gewesen!'' [Otto Spängler heiratet 1867 Louise Duregger; Anm.] […] | Auf den folgenden Seiten vielleicht Nachträge? Datierungen u.a.: 30/8 1865 / 29 Nov 1862 / 7 Dez 1861 [ebenso auf den folgenden Seiten]. ''1866'' [Nachtrag?] / ''1863'' / [unbezeichnete Seite 53; unterstrichen:] ''15 Juni Hochzeit der Rosa Zeller mit Stibi[t]z in Aigen. // Papa Dureggers<ref>[[Alois Johann Duregger]]</ref> Mittheilungen über dessen Pläne hinsichtlich seiner 2 Mädchen; u.a. d[a]ß keiner der Herren, wie sie im Saale sind, eines seiner Mädchen bekommt. D[a]ß er sie vor 20 J[ahren] nicht heurathen laße, etc. Dann meine halb scherzhaft, halb ernst gemeinte Aufforderung, sie an 2 Brüder (uns beide?) zu geben! - Abends noch Ständchen bei Duregger!!! – Papa Duregger meinte am andern Tage, es seien'' XX ''rauschige Bauern gewesen!'' [Otto Spängler heiratet 1867 Louise Duregger; Anm.] […] | ||