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[[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschaftlerin und Wolfexpertin aus dem [[Pongau]] und Peter Sürth aus Deutschland, Wissenschaftler für Tier- und Wildtiermanagement, haben kürzlich die [[Alpenexpedition 2010 – 2012]] in das Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu informieren. | [[Gudrun Pflüger]], Naturwissenschaftlerin und Wolfexpertin aus dem [[Pongau]] und Peter Sürth aus Deutschland, Wissenschaftler für Tier- und Wildtiermanagement, haben kürzlich die [[Alpenexpedition 2010 – 2012]] in das Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu informieren. | ||
Version vom 29. Dezember 2012, 17:14 Uhr
Der Bär ist ein Großraubtier, das einst Land Salzburg, besonders im Alpenraum heimisch war und damit wie Wolf und Luchs einst auch zu den Tieren im Nationalpark Hohe Tauern zählte. Der letzte Braunbär in den Hohen Tauern wurde im Großarltal im Jahr 1839 erlegt. Auch der Luchs wurde im 19. Jahrhundert landesweit gänzlich ausgerottet, der Wolf schon deutlich früher. Seit der Öffnung des Eisernen Vorhanges durchstreifen selten wieder einzelne Luchse und gelegentlich auch ein einzelner männlicher Braunbär das Land.
Gegenwart
Abgesehen von Einzelsichtungen von Wolf, Luchs oder Bär sind die drei genannten großen Wildtierarten auch im Pinzgau ausgerottet worden. Historische Quellen belegen das einstige Vorkommen: Im Gericht Mittersill wurden in den Jahren 1627 bis 1645 zwölf Bären, 40 Wölfe und 27 Luchse erlegt oder „zu Geräusch gebracht“, in einem Fall hat man erst später den Kadaver gefunden.
Gudrun Pflüger, Naturwissenschaftlerin und Wolfexpertin aus dem Pongau und Peter Sürth aus Deutschland, Wissenschaftler für Tier- und Wildtiermanagement, haben kürzlich die Alpenexpedition 2010 – 2012 in das Leben gerufen, um zum Thema Großraubtiere im Alpenraum zu informieren.
Quelle
- Pinzgauer Nachrichten, Seite 14, 16. September 2010, (jota)
- Salzburgwiki-Artikel Wolf
- Eberhard Stüber, Norbert Winding, Tierwelt, Wissenschaftliche Schriften, Nationalpark Hohe Tauern, Matrei 2007, S. 186