Kobler-Spängler-Briefe von 1860 bis 1869: Unterschied zwischen den Versionen

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==== Brief ohne Datum [1862] von Franz Spängler an Otto Spängler ====
==== Brief ohne Datum [1862] von Franz Spängler an Otto Spängler ====
Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an den Bruder [[Otto Spängler]]; ein Bogen, ohne Datum:<br />
Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an den Bruder [[Otto Spängler]]; ein Bogen, ohne Datum:<br />
''Liebster Otto! In Deinem letzten Brief hat derlei gestanden, was mich eigentlich überraschte'' […] (Otto langweilt sich "ein wenig", das wundert ihn; "am Ende si[t]zen Dir die blonden Wienerinnen doch tiefer im Herzen, als Du selbst geglaubt, aber welche noch mehr, das weißt Du wahrscheinlich ebenso wenig als ich." (Es geht u. a. um die Beziehung von Otto zu "N.", von der Franz sogar geträumt hat. Er fragt nach "der Photographie von Stiegler Pepi" und nach einer von der "Spängler Anna", die ihm versprochen wurde. Grüße an Gutenberg und Dr. Sauter. … "Was kaufst Du denn der Mutter zum Geburtstag? Kaufe ihr lieber etwas bedeutsames, ich zahle dann natürlich die Hälfte dazu." … "Leiser Fritz" bittet Otto zu untersuchen, ob der Salzburger Bibliothekar auf eine frei werdende Stelle in Klagenfurt gehen will; dann könnte er nach Salzburg kommen. Diese Frage soll mit der "größten Vorsicht und Diskretion" [unterstrichen] untersucht werden. "Ich überlasse es Deiner diplomatischen Kunst, die Sache mit der größten Behuthsamkeit einzufädeln" … Otto soll Kottinger zum Namenstag gratulieren und ihm beiliegende Karte geben. Er hat Post von Fenzl von dessen Reise nach Venedig bekommen; sie sind von Triest nach Venedig "ohne die geringste Belästigung" gereist.) … ''Also Adieu! Liebster Otto! Schreibe bald u viel Deinem Dich innigstliebenden Bruder.''
''Liebster Otto! In Deinem letzten Brief hat derlei gestanden, was mich eigentlich überraschte'' […] (Otto langweilt sich "ein wenig", das wundert ihn; "am Ende si[t]zen Dir die blonden Wienerinnen doch tiefer im Herzen, als Du selbst geglaubt, aber welche noch mehr, das weißt Du wahrscheinlich ebenso wenig als ich." (Es geht u. a. um die Beziehung von Otto zu "N.", von der Franz sogar geträumt hat. Er fragt nach "der Photographie von Stiegler Pepi" und nach einer von der "Spängler Anna", die ihm versprochen wurde. Grüße an Gutenberg und Dr. Sauter. … "Was kaufst Du denn der Mutter zum Geburtstag? Kaufe ihr lieber etwas bedeutsames, ich zahle dann natürlich die Hälfte dazu." … "Leiser Fritz" bittet Otto zu untersuchen, ob der Salzburger Bibliothekar auf eine frei werdende Stelle in Klagenfurt gehen will; dann könnte er nach Salzburg kommen. Diese Frage soll mit der "größten Vorsicht und Diskretion" [unterstrichen] untersucht werden. "Ich überlasse es Deiner diplomatischen Kunst, die Sache mit der größten Behuthsamkeit einzufädeln" … Otto soll [[Kottinger]] zum Namenstag gratulieren und ihm beiliegende Karte geben. Er hat Post von Fenzl von dessen Reise nach Venedig bekommen; sie sind von Triest nach Venedig "ohne die geringste Belästigung" gereist.) … ''Also Adieu! Liebster Otto! Schreibe bald u viel Deinem Dich innigstliebenden Bruder.''
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