Gasthaus Kuglhof: Unterschied zwischen den Versionen
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''Der Koch Alexander Hawranek verlässt nach 17 Jahren sein" Lebenswerk" Kuglhof.'' | ''Der Koch Alexander Hawranek verlässt nach 17 Jahren sein" Lebenswerk" Kuglhof.'' | ||
Der Abschied der Familie Hawranek, die mit [[31. Dezember]] [[2012]] nach exakt 17 Jahren den Kuglhof räumt, war bei Bekanntwerden am [[21. August]] 2012 ein Paukenschlag in der heimischen Gastronomie. | Der Abschied der Familie Hawranek, die mit [[31. Dezember]] [[2012]] nach exakt 17 Jahren den Kuglhof räumt, war bei Bekanntwerden am [[21. August]] 2012 ein Paukenschlag in der heimischen Gastronomie. Einer der Gründe war, dass sich die Familie Hawranek als Pächter im Jahr 2011 erlaubt hatten, was für Arbeiter und Angestellte in Österreich Standard ist: sie haben sich nach vielen Jahren des Arbeitens erstmals fünf Wochen Urlaub genommen. Sehr zum Ärger des Verpächters, der [[Stieglbrauerei zu Salzburg]]. | ||
Familie Hawranek wollte auch in Zukunft einmal im Jahr für fünf Wochen den Betrieb zusperren, um Urlaub zu machen, wie allen anderen Österreicher auch. Doch das gefiel Stiegl überhaupt nicht. Der Vorschlag von Familie Hawranek, doch wenigstens drei Wochen den Betrieb zusperren zu dürfen, wurde ebenso abgelehnt. Dafür seien wenig erbauliche Zusatzforderungen vom Verpächter gestellt worden. So hätten die Familie plötzlich nach 17 Jahren auf einmal auch auf den zweiten wöchentlichen Ruhetag verzichten sollen. Aber nicht genug: Stiegl [Bierbrauerei] verlangte, auch den Weineinkauf (!) in Zukunft exklusiv über Stiegl abzuwickeln und künftig die Pacht umsatzbezogen zu bezahlen. Diese Forderungen brachten Hawraneks Fass aber nun endgültig zum Überlaufen. - was wiederum Stiegl plötzlich wieder in Verhandlungsbereitschaft gesetzt habe. Nur - Familie Hawranek will ein Zeichen für andere Wirte setzen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und hat die Sache erledigt und die Kündigung des Pachtvertrags unterschrieben, wie Matbilde Hawranek den [[Salzburger Nachrichten]] gegenüber sagte. Seitdem erhalten sie täglich Angebote von anderen Verpächtern. | Familie Hawranek wollte auch in Zukunft einmal im Jahr für fünf Wochen den Betrieb zusperren, um Urlaub zu machen, wie allen anderen Österreicher auch. Doch das gefiel Stiegl überhaupt nicht. Der Vorschlag von Familie Hawranek, doch wenigstens drei Wochen den Betrieb zusperren zu dürfen, wurde ebenso abgelehnt. Dafür seien wenig erbauliche Zusatzforderungen vom Verpächter gestellt worden. So hätten die Familie plötzlich nach 17 Jahren auf einmal auch auf den zweiten wöchentlichen Ruhetag verzichten sollen. Aber nicht genug: Stiegl [Bierbrauerei] verlangte, auch den Weineinkauf (!) in Zukunft exklusiv über Stiegl abzuwickeln und künftig die Pacht umsatzbezogen zu bezahlen. Diese Forderungen brachten Hawraneks Fass aber nun endgültig zum Überlaufen. - was wiederum Stiegl plötzlich wieder in Verhandlungsbereitschaft gesetzt habe. Nur - Familie Hawranek will ein Zeichen für andere Wirte setzen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und hat die Sache erledigt und die Kündigung des Pachtvertrags unterschrieben, wie Matbilde Hawranek den [[Salzburger Nachrichten]] gegenüber sagte. Seitdem erhalten sie täglich Angebote von anderen Verpächtern. | ||