Emma Schumacher: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Emma Schumacher''' (*[[28. Oktober]] [[1848]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB8/?pg=157 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band VIII, S. 153.]</ref>; † | '''Emma Schumacher''' (*[[28. Oktober]] [[1848]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB8/?pg=157 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band VIII, S. 153.]</ref>; † 1935 in Wien) Mitgründerin des "Erzherzogin Marie-Valerie-Kinderspital-Verein", verheiratet mit dem späteren [[Stadt Salzburg|Salzburger]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Albert Schumacher]] (* 1848; † 1913) und Stifterin eines großen Vermögens. | ||
== Leben == | == Leben == | ||
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gewählt. Weitere Mitglieder des Ausschusses waren unter anderem die Frau des | gewählt. Weitere Mitglieder des Ausschusses waren unter anderem die Frau des | ||
Altbürgermeisters, Marie Biebl, die Frau des Vizebürgermeisters Poschacher sowie Gräfin | Altbürgermeisters, Marie Biebl, die Frau des Vizebürgermeisters Poschacher sowie Gräfin | ||
Irene O'Donell.<ref>Vgl. N. N., Vereinschronik, in: Salzburger Chronik, 29. Mai 1891, 3.</ref> Dass die Sitzung eines privaten Vereins im Gemeindesaal stattfand, ist der | |||
Verbindung Emma Schumachers zu kommunalen Politikern zuzuschreiben. Hier zeigt sich | Verbindung Emma Schumachers zu kommunalen Politikern zuzuschreiben. Hier zeigt sich | ||
deutlich die Verschränkung von privatem und politischen Raum.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 79-80.</ref> | deutlich die Verschränkung von privatem und politischen Raum.<ref>Rittinger, Wohltäterinnen, 79-80.</ref> | ||
== Tod == | |||
In der Salzburger Chronik wird al kurze Notiz unter „Todesfälle“ Emma Schuhmachers Tod kundgetan. Als „Verdienste“ wurden aufgezählt, dass sie die Witwe eines | |||
ehemaligen Bürgermeisters und Landeshauptmanns und die Schwester eines verstorbenen | |||
Handelskammerpräsidenten war. Emma Schumacher verstarb in Wien im 87. Lebensjahr, ihr | |||
Leichnam wurde nach Salzburg überführt. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Familiengruft | |||
der Familie Zeller.<ref>Salzburger Chronik, 9. Mai 1935, 5, Rittinger, Wohltäterinnen, 83.</ref> | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||