Mönchsberg: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Name ===
=== Name ===
Der Name Mönchsberg leitet sich von den Mönchen des an seinem Fuße gelegenen [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerklosters St. Peter]] ab. Der stadtnahe Teil des Mönchsberg gehörte im [[Mittelalter]] einst in weiten Teilen dem Kloster.
Der Name Mönchsberg leitet sich von den Mönchen des an seinem Fuße gelegenen [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerklosters St. Peter]] ab. Der stadtnahe Teil des Mönchsberg gehörte im [[Mittelalter]] einst in weiten Teilen dem Kloster.


=== Aussichtspunkte ===
=== Aussichtspunkte ===
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
In alter Zeit waren der [[Festungsberg]] und der Mönchsberg, die durch die [[Mönchsbergscharte]] verbunden sind (einem talähnlichen Einschnitt, dessen Sohle im Laufe der Jahrhunderte der beginnenden [[Neuzeit]] künstlich erhöht wurde), durch keinerlei Weg verbunden. Der Mönchsberg gehörte bis zur [[Bürgerwehr]] seit jeher zur Grundherrschaft des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] und wurde noch bis ins [[18. Jahrhundert]] für den Viehauftrieb benützt. Nachdem früher ein steiler steiniger Weg von St. Peter aus auf den Mönchsberg hinausgeführt hatte, der unten seit 1630 mit einem Steckentor absperrbar war, wurde [[1654]] die [[Clemens-Holzmeister-Stiege|Peterswachtstiege]] gebaut, die bis [[1859]] gedeckt war.<ref name="ANNO1913">[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22+%22stadtmauer%22&seite=4 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 4, Beitrag [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Vortrag Frank: "Altes und Neues vom Mönchsberg"</ref>
In alter Zeit waren der [[Festungsberg]] und der Mönchsberg, die durch die [[Mönchsbergscharte]] verbunden sind (einem talähnlichen Einschnitt, dessen Sohle im Laufe der Jahrhunderte der beginnenden [[Neuzeit]] künstlich erhöht wurde), durch keinerlei Weg verbunden. Der Mönchsberg gehörte bis zur [[Bürgerwehr]] seit jeher zur Grundherrschaft des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] und wurde noch bis ins [[18. Jahrhundert]] für den Viehauftrieb benützt. Nachdem früher ein steiler steiniger Weg von St. Peter aus auf den Mönchsberg hinausgeführt hatte, der unten seit 1630 mit einem Steckentor absperrbar war, wurde [[1654]] die [[Clemens-Holzmeister-Stiege|Peterswachtstiege]] gebaut, die bis [[1859]] gedeckt war.<ref name="ANNO1913">[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22+%22stadtmauer%22&seite=4 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 4, Beitrag [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Vortrag Frank: "Altes und Neues vom Mönchsberg"</ref>


Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen des Almkanals|Stiftsarmstollen]] des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in den [[St.-Peter-Bezirk]] zu leiten und dort über mehrere Kanäle durch die Altstadt geführt wurde. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen [[Almabkehr]] im [[September]] besichtigt werden.  
Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der [[Stiftsarmstollen des Almkanals|Stiftsarmstollen]] des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in den [[St.-Peter-Bezirk]] zu leiten und dort über mehrere Kanäle durch die Altstadt geführt wurde. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen [[Almabkehr]] im [[September]] besichtigt werden.