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| | '''Johannes Lürzer''' [Nr. 1.184; Zählung und weitere Hinweise nach Familienarchiv Otto Holzapfel; vgl. www.GeneaNet.com oholzapfel] stirbt 1660. Er ist verh. mit Christine Meiplinger [Daten nicht bekannt]. | | '''Johannes Lürzer''' [Nr. 1.184; Zählung und weitere Hinweise nach Familienarchiv Otto Holzapfel; vgl. www.GeneaNet.com oholzapfel] stirbt 1660. Er ist verh. mit Christine Meiplinger [Daten nicht bekannt]. |
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| − | Sein Sohn '''Balthasar Lürzer von Zechenthall''' [Nr. 592] (* 1622, † 2.Juni 1707) ist Fürsterzbischöfl. Hofkammerrat und „Pfleger“ zu Hüttenstein/St.Gilgen, also Verwalter bzw. Statthalter des Salzburger Landesherrn; er wird am 1. Juli 1671 in Wien in den rittermäßigen Reichsadel aufgenommen (vgl. Genalog. Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs, Band 1, Wien 1905). Er ist verh. mit Anna Zechentnerin von Farmach [Zehentner; Daten nicht bekannt] bzw. Zechendner. Schloss Farmach bei Saalfelden gehörte den Freiherrn von Toerring. 1599 erwarb Hans Zehentner, Toerrings Verwalter zu Farmach seit 1555, dass Schloss samt allem Grund. Ab 1614 durfte er sich laut kaiserl. Dekret mit dem Prädikat von Farmach schmücken. Das Schloss blieb bis 1737 etwa 130 Jahre im Besitz der Zehentners. Balthasar Lürzer wird auch selbst „Zechentner“ genannt; die Namensformen der Familie wechseln in der Schreibung. Der Zusammenhang mit „Zeche“ ist deutlich; die Lürzer sind vielfach Bergleute. Hüttenstein: Das Schloss liegt im Salzkammergut zwischen Wolfgangsee und Mondsee. Ursprünglich stand an seiner Stelle eine 1329 von Erzbischof Friedrich III. erbaute Burg (heute Grundmauern der Ruine Hüttenstein). Um 1400 wurde Hüttenstein Sitz eines eigenen Pflegegerichts, das die heutigen Gemeinden St. Gilgen und Strobl am Wolfgangsee sowie Fuschl am See verwaltete; das Pflegegericht wurde um 1600 nach St. Gilgen verlegt. Im 16. Jahrhundert entstand das Schloss, das dann nach der Zerstörung durch einen Brand um 1843 im neogotischen Stil umgebaut wurde. | + | Sein Sohn '''Balthasar Lürzer von Zechenthall''' [Nr. 592] (* 1622, † 2.Juni 1707) ist Fürsterzbischöfl. Hofkammerrat und „Pfleger“ zu Hüttenstein/St.Gilgen, also Verwalter bzw. Statthalter des Salzburger Landesherrn; er wird am 1. Juli 1671 in Wien in den rittermäßigen Reichsadel aufgenommen (vgl. Genalog. Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs, Band 1, Wien 1905). Er ist verh. mit Anna Zechentnerin von Farmach [Zehentner; Daten nicht bekannt] bzw. Zechendner. Schloss Farmach bei Saalfelden gehörte den Freiherrn von Toerring. 1599 erwarb Hans Zehentner, Toerrings Verwalter zu Farmach seit 1555, dass Schloss samt allem Grund. Ab 1614 durfte er sich laut kaiserl. Dekret mit dem Prädikat von Farmach schmücken. Das Schloss blieb bis 1737 etwa 130 Jahre im Besitz der Zehentners. Balthasar Lürzer wird auch selbst „Zechentner“ genannt; die Namensformen der Familie wechseln in der Schreibung. Der Zusammenhang mit „Zeche“ ist deutlich; die Lürzer sind vielfach Bergleute. Hüttenstein: Das Schloss liegt im Salzkammergut zwischen Wolfgangsee und Mondsee. Ursprünglich stand an seiner Stelle eine 1329 von Erzbischof Friedrich III. erbaute Burg (heute Grundmauern der Ruine Hüttenstein). Um 1400 wurde Hüttenstein Sitz eines eigenen Pflegegerichts, das die heutigen Gemeinden Sankt Gilgen und Strobl am Wolfgangsee sowie Fuschl am See verwaltete; das Pflegegericht wurde um 1600 nach Sankt Gilgen verlegt. Im 16. Jahrhundert entstand das Schloss, das dann nach der Zerstörung durch einen Brand um 1843 im neogotischen Stil umgebaut wurde. |
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| | '''Friedrich Ignaz Lürzer von Zechenthall''' [Nr. 296] (* 2. Juli 1680, † 11. April 1768) ist (24. Januar 1712) verh. mit Maria Isabella Antonia Springer von Lerchenreith [Daten nicht bekannt; Lerchenreith bei Bad Aussee; "Lorchenreith" ist offenbar falsch]. Friedrich Ignaz von Lürzer ist „Pfleger“, Statthalter der Salzburger Landesherren, in der Stadtgemeinde Mittersill im Oberpinzgau. | | '''Friedrich Ignaz Lürzer von Zechenthall''' [Nr. 296] (* 2. Juli 1680, † 11. April 1768) ist (24. Januar 1712) verh. mit Maria Isabella Antonia Springer von Lerchenreith [Daten nicht bekannt; Lerchenreith bei Bad Aussee; "Lorchenreith" ist offenbar falsch]. Friedrich Ignaz von Lürzer ist „Pfleger“, Statthalter der Salzburger Landesherren, in der Stadtgemeinde Mittersill im Oberpinzgau. |
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| − | Sein älterer Bruder, '''Anselm Luerzer von Zechental''' OSB [Nr. 296 a] (* 31.Juli 1661 St. Gilgen, † 8.Mai 1718 Admont), ist 1707 bis 1718 der 52. Abt von Stift und Kloster Admont (vgl. de.Wikipedia „Stift Admont“ und www.orden-online.de/wissen/l/luerzer-anselm/ mit Bild). Sein Wappen zeigt im halben Schild den gekrönten Adler und das Einhorn. | + | Sein älterer Bruder, '''Anselm Luerzer von Zechental''' OSB [Nr. 296 a] (* 31.Juli 1661 Sankt Gilgen, † 8.Mai 1718 Admont), ist 1707 bis 1718 der 52. Abt von Stift und Kloster Admont (vgl. de.Wikipedia „Stift Admont“ und www.orden-online.de/wissen/l/luerzer-anselm/ mit Bild). Sein Wappen zeigt im halben Schild den gekrönten Adler und das Einhorn. |
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| | Der Sohn von Friedrich Ignaz Lürzer, '''Thaddäus Anselm Lürzer von Zehendthal''' [Nr. 148], ist 1715 geb.; bei der Trauung des Sohns nennt er sich „Anselm Lierzer von Zehenthal“. Er ist (wie sein Großvater) Salzburger „Hofkammer- und Bergwerksrat“; verh. ist er 1759 in Lend/Pinzgau mit [in den Urkunden mit unterschiedl. weiblichen Namensformen:] Maria Anna Cichan (Cichann, Cichanin, Zichenin, Zächerin, Cichan von Tschermna [offenbar ebenfalls aus einer Bergwerksfamilie = Zeche]), geb. [?] in Tschermna/Böhmisch Rothwasser. Berghauptmann Lürzer legt 1756 den „Rathausberger Erbstollen“ (Rad-; später: Hieronymus-Stollen) im Goldbergbau bei Gastein an. Lürzer hat fünf Kinder: Franz Lürzer [Nr. 74] ist verh. Grassl. | | Der Sohn von Friedrich Ignaz Lürzer, '''Thaddäus Anselm Lürzer von Zehendthal''' [Nr. 148], ist 1715 geb.; bei der Trauung des Sohns nennt er sich „Anselm Lierzer von Zehenthal“. Er ist (wie sein Großvater) Salzburger „Hofkammer- und Bergwerksrat“; verh. ist er 1759 in Lend/Pinzgau mit [in den Urkunden mit unterschiedl. weiblichen Namensformen:] Maria Anna Cichan (Cichann, Cichanin, Zichenin, Zächerin, Cichan von Tschermna [offenbar ebenfalls aus einer Bergwerksfamilie = Zeche]), geb. [?] in Tschermna/Böhmisch Rothwasser. Berghauptmann Lürzer legt 1756 den „Rathausberger Erbstollen“ (Rad-; später: Hieronymus-Stollen) im Goldbergbau bei Gastein an. Lürzer hat fünf Kinder: Franz Lürzer [Nr. 74] ist verh. Grassl. |