Ebenau: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Ortsvorlage eingefügt)
Zeile 14: Zeile 14:
 
| Höhe: ||623 [[m ü. A.]]
 
| Höhe: ||623 [[m ü. A.]]
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
|- bgcolor="#ffffff"
| Einwohner: ||1.343   (''<small>(31. Dezember 2005)</small>''
+
| Einwohner: ||1&nbsp;389   (''<small>(1. Jänner 2012)</small>''
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
| Postleitzahl(en): ||5323
 
| Postleitzahl(en): ||5323
Zeile 35: Zeile 35:
 
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 
| Gemeinderat (2009): || 13 Mitglieder: <br /> 9 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 3 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], <br /> 1 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]
 
| Gemeinderat (2009): || 13 Mitglieder: <br /> 9 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> 3 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], <br /> 1 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]
|}{{googlemapsort|Ebenau}}
+
|}
'''Ebenau''' ist eine kleine Ortsgemeinde im südlichen [[Flachgau]]. Der landwirtschaftlich geprägte Ort mit wenig Handel und Industrie lädt zum Spazieren und Verweilen ein.
+
{| class="toccolours" align="right" cellpadding="4" cellspacing="0" style="margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;"
 +
|-
 +
! colspan=2 bgcolor="#EFEFEF" align="center"| Bevölkerungs-<br />entwicklung
 +
|-
 +
! align="center"| Datum!! align="right"| Einwohner
 +
|-
 +
| align="center"| 1869 || align="right"| (ANZAHL)
 +
|-
 +
| align="center"| 1880 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1890 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1900 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1910 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1923 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1934 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1939 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1951 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1961 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1971 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1981 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1991 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 2001 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 2011 || align="right"|
 +
|-
 +
|}
 +
[[Datei:Ebenau-Ortspanorama_18.6.06.jpg|thumb|Ebenau, Blick von Nordwest]]{{googlemapsort|Ebenau}}
 +
[[Datei:Ebenau Panorama nach Westen.JPG|thumb|Ebenau nach Westen]]
 +
[[Datei:Ebenau, Ansicht vom Gaisberg aus.JPG|thumb|Ebenau vom [[Gaisberg]] aus]]
 +
'''Ebenau''' ist eine kleine Gemeinde im südlichen [[Flachgau]]. Der landwirtschaftlich geprägte Ort mit wenig Handel und Industrie lädt zum Spazieren und Verweilen ein.
  
==Geographische Lage==  
+
== Geografie ==
[[Datei:Ebenau-Ortspanorama_18.6.06.jpg|thumb|Ortspanorama von Ebenau, Blick von Nordwest]]
+
=== Geografische Lage ===
[[Datei:Ebenau Panorama nach Westen.JPG|thumb|Ebenau-Panorama nach Westen]]
+
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
[[Datei:Ebenau, Ansicht vom Gaisberg aus.JPG|thumb|Ebenau, Zoomaufnahme vom Gaisberg aus]]
+
Ebenau liegt am Fuße des [[Gaisberg]]s.  
 
+
<!-- === Ausdehnung des  Gemeindegebiets === -->
 
+
=== Ortsgliederung ===  
Ebenau liegt am Fuße des Gaisbergs und grenzt an die Gemeinden [[Elsbethen]], [[Koppl]], [[Hof bei Salzburg]], [[Adnet]], [[Puch bei Hallein]] und [[Faistenau]].
+
Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinden im Flachgau|Katastralgemeinden]] Ebenau I, Ebenau II, Hinterwinkl-Ebenau und Vorderschroffenau.  
 
 
==Gliederung==
 
Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Ebenau I, Ebenau II, Hinterwinkl-Ebenau und Vorderschroffenau.  
 
  
 
Weiters unterteilt sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:
 
Weiters unterteilt sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:
Zeile 58: Zeile 95:
  
 
'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben.
 
'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben.
 
+
<!-- === Eingemeindungen === -->
 +
=== Nachbargemeinden ===
 +
Im Norden [[Hof bei Salzburg]], im Osten [[Faistenau]], im Südosten [[Adnet]], im Südwesten [[Oberalm]], im Westen [[Elsbethen]] und im Nordwesten [[Koppl]].
 +
<!-- === Geologie === -->
 +
<!-- === Klima === -->
 
==Geschichte==</noinclude>
 
==Geschichte==</noinclude>
 
Geschichtlich weiß man, dass diese Gegend im Frühmittelalter als Almgebiet Verwendung fand. Erst Anfang des [[12. Jahrhundert]]s dürfte die Besiedlung einen größeren Umfang angenommen haben. [[1182]] scheint der Ort Ebenau in der Widmungsurkunde der [[Pfarrkirche Thalgau|Pfarrkirche Thalgau]] durch Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] erstmalig auf.
 
Geschichtlich weiß man, dass diese Gegend im Frühmittelalter als Almgebiet Verwendung fand. Erst Anfang des [[12. Jahrhundert]]s dürfte die Besiedlung einen größeren Umfang angenommen haben. [[1182]] scheint der Ort Ebenau in der Widmungsurkunde der [[Pfarrkirche Thalgau|Pfarrkirche Thalgau]] durch Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] erstmalig auf.
Zeile 68: Zeile 109:
 
Die Blütezeit erlebte Ebenau im [[17. Jahrhundert]], als unter der Familie Klett zwischen [[1636]] und den späten [[1690er]] Jahren Ebenau als Zentrum der Waffenproduktion im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg galt. Mit dem Ende der Waffenproduktion/Metallverarbeitung, die [[1875]] endgültig eingestellt wurde, brachen für Ebenau schwierige Zeiten an, die erst in den [[1950er]] Jahren überwunden werden konnten.
 
Die Blütezeit erlebte Ebenau im [[17. Jahrhundert]], als unter der Familie Klett zwischen [[1636]] und den späten [[1690er]] Jahren Ebenau als Zentrum der Waffenproduktion im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg galt. Mit dem Ende der Waffenproduktion/Metallverarbeitung, die [[1875]] endgültig eingestellt wurde, brachen für Ebenau schwierige Zeiten an, die erst in den [[1950er]] Jahren überwunden werden konnten.
  
Heute zählt Ebenau 1400 Einwohner und ist ein schmuckes Dorf mit historischem Ortskern.  
+
Heute zählt Ebenau rund 1&nbsp;400 Einwohner und ist ein schmuckes Dorf mit historischem Ortskern.  
 
+
<noinclude>
<noinclude>==Wappen==
+
==Religion==  
[[Bild:pic-fahne_ebenau.jpg|thumb|Wappen]]
 
Das Bild der rechten Schildhälfte entspricht dem traditionellen Fahnenbild des Kirchenpatrons St. Florian, das der linken der Handelsmarke der Familie [[Steinhauser]], die als Gründer der Messinghütte und damit des Ortes Ebenau gelten.
 
 
 
Beschreibung: ''"Schild gespalten, rechts in Rot ein silbernes Tatzenkreuz, links in Silber eine rote Hausmarke in Form eines Doppelhakens mit drei Mittelstreben".''
 
 
 
Die Verleihung durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[26. September]] [[1962]] statt.
 
 
 
 
[[Datei:Pfarrkirche Ebnau, Innenansicht.JPG|thumb|Pfarrkirche Ebenau, Innenansicht]]
 
[[Datei:Pfarrkirche Ebnau, Innenansicht.JPG|thumb|Pfarrkirche Ebenau, Innenansicht]]
 
[[Datei:Panoramabild 1.JPG|thumb|Nordansicht der Pfarrkirche mit Orts-Umgebung]]
 
[[Datei:Panoramabild 1.JPG|thumb|Nordansicht der Pfarrkirche mit Orts-Umgebung]]
 
[[Datei:Ebenauer Pfarrhof, Ansicht in Richtung Wiestal.JPG|thumb|Ebenauer Pfarrhof, Ansicht in Richtung Wiestal]]
 
[[Datei:Ebenauer Pfarrhof, Ansicht in Richtung Wiestal.JPG|thumb|Ebenauer Pfarrhof, Ansicht in Richtung Wiestal]]
 
[[Datei:Ebenau von Süden.JPG|thumb|Ebenau von Süden]]
 
[[Datei:Ebenau von Süden.JPG|thumb|Ebenau von Süden]]
 
==Religion und Kirche==
 
 
Ebenau war ursprünglich der Pfarre Thalgau angeschlossen und wurde [[1703]] zum Vikariat und [[1857]] zur selbstständigen Pfarre erhoben.  
 
Ebenau war ursprünglich der Pfarre Thalgau angeschlossen und wurde [[1703]] zum Vikariat und [[1857]] zur selbstständigen Pfarre erhoben.  
  
 
[[1694]] ersuchten die Offiziere (heute würde man sie Ingenieure nennen) und Werksarbeiter der [[Hammerwerke in Ebenau|Hammerwerke]] beim Bischof um eine eigene Seelsorgestation, in dem sie klagten, dass bei einem so großen Handelswerk gar keine Andacht und geistliches Bildnis zu sehen sei, weswegen sie von vielen fremden Arbeitern als die „lutherischen“ Ebenauer verschrien wurden.
 
[[1694]] ersuchten die Offiziere (heute würde man sie Ingenieure nennen) und Werksarbeiter der [[Hammerwerke in Ebenau|Hammerwerke]] beim Bischof um eine eigene Seelsorgestation, in dem sie klagten, dass bei einem so großen Handelswerk gar keine Andacht und geistliches Bildnis zu sehen sei, weswegen sie von vielen fremden Arbeitern als die „lutherischen“ Ebenauer verschrien wurden.
 +
 
[[1698]] - neues Ansuchen mit der Bemerkung, dass Erzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] schon eine Kirche versprochen habe, die aber wegen den Kriegsereignissen nicht gebaut werden konnte. [[1699]] wird der Bau dann bewilligt, aber nicht ohne Verdruss des Pfarrers Steiner von Thalgau. Die Bauleitung hatte Hofbaumeister Johann Rieger übernommen. Der Überschlag (Kostenvoranschlag) betrug ca. 3.000 [[Florin|fl.]], welcher Betrag um mehr als 100 % überschritten wurde. Zum Schutzheiligen erwählten sie den Feuerpatron St. Florian.
 
[[1698]] - neues Ansuchen mit der Bemerkung, dass Erzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] schon eine Kirche versprochen habe, die aber wegen den Kriegsereignissen nicht gebaut werden konnte. [[1699]] wird der Bau dann bewilligt, aber nicht ohne Verdruss des Pfarrers Steiner von Thalgau. Die Bauleitung hatte Hofbaumeister Johann Rieger übernommen. Der Überschlag (Kostenvoranschlag) betrug ca. 3.000 [[Florin|fl.]], welcher Betrag um mehr als 100 % überschritten wurde. Zum Schutzheiligen erwählten sie den Feuerpatron St. Florian.
 
+
<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->
==Sehenswertes==  
+
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==  
 
[[Bild:Waschlmühle.JPG|thumb|Die Waschlmühle bei Ebenau]]
 
[[Bild:Waschlmühle.JPG|thumb|Die Waschlmühle bei Ebenau]]
 
[[Bild:Ploetz_Ebenau.jpg|thumb|die [[Plötz]]]]
 
[[Bild:Ploetz_Ebenau.jpg|thumb|die [[Plötz]]]]
Zeile 96: Zeile 129:
 
Die Mühle wird vom Heimatmuseum betreut und kann jeden Freitag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr (Juli - August), oder nach Vereinbarung besichtigt werden.
 
Die Mühle wird vom Heimatmuseum betreut und kann jeden Freitag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr (Juli - August), oder nach Vereinbarung besichtigt werden.
  
=====Ebenauer Mühlenwanderweg zum „Naturdenkmal Plötz“(Glücksplatz) -  Arnoweg=====
+
===Ebenauer Mühlenwanderweg zum „Naturdenkmal Plötz“(Glücksplatz) -  Arnoweg===
 
:''Hauptartikel: [[Ebenauer Mühlenwanderweg]]''
 
:''Hauptartikel: [[Ebenauer Mühlenwanderweg]]''
 
Gehzeit: 2,5 Stunden - Länge: 6 km - Höhendifferenz: 130 m -  mittel<br />
 
Gehzeit: 2,5 Stunden - Länge: 6 km - Höhendifferenz: 130 m -  mittel<br />
 
Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - zur  „Waschl-Mühle“ - vorbei am Feuerwehrhaus, rechts Richtung Koppl - vor der „Pertill-Mühle“ rechts zum „Marterl“ - ca. 300m steiler Anstieg zum „Watzmannblick“ - Richtung „Plötz“ - hinunter zum Staubecken und Wasserfall Rückweg über den Steg des Staubeckens nach Ebenau.
 
Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - zur  „Waschl-Mühle“ - vorbei am Feuerwehrhaus, rechts Richtung Koppl - vor der „Pertill-Mühle“ rechts zum „Marterl“ - ca. 300m steiler Anstieg zum „Watzmannblick“ - Richtung „Plötz“ - hinunter zum Staubecken und Wasserfall Rückweg über den Steg des Staubeckens nach Ebenau.
  
=====Messingweg=====
+
===Messingweg===
Der Weg führt Sie begleitet von Informationstafeln durch den Ortskern von Ebenau mit einem wunderbaren Ausblick auf die umgebende Landschaft.
+
Der Weg führt, begleitet von Informationstafeln, durch den Ortskern von Ebenau mit einem wunderbaren Ausblick auf die umgebende Landschaft.
  
 
Gehzeit: 30 Min.- Länge: 1,2 km - Höhendifferenz: 50 m - Schwierigkeitsgrad: leicht
 
Gehzeit: 30 Min.- Länge: 1,2 km - Höhendifferenz: 50 m - Schwierigkeitsgrad: leicht
Zeile 108: Zeile 141:
 
Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - Richtung Zentrum - 1.Schautafel gegenüber dem Kriegerdenkmal –  
 
Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - Richtung Zentrum - 1.Schautafel gegenüber dem Kriegerdenkmal –  
 
2. Tafel beim “Muskathaus“ –  
 
2. Tafel beim “Muskathaus“ –  
3. u .4.Tafel im „Brunnengarten“ (Musikpavillon) –  
+
3. und 4.Tafel im „Brunnengarten“ (Musikpavillon) –  
 
5. Tafel bei der Kirche –  
 
5. Tafel bei der Kirche –  
 
6. Tafel auf der „Kirchenberg Stoawand“-  
 
6. Tafel auf der „Kirchenberg Stoawand“-  
Zeile 115: Zeile 148:
 
Eine Wegbeschreibung erhalten Sie im Museum und im Büro des Tourismusverbandes.
 
Eine Wegbeschreibung erhalten Sie im Museum und im Büro des Tourismusverbandes.
  
=====Fürstenstöckl=====
+
===Fürstenstöckl===
 
:''Hauptartikel: [[Fürstenstöckl]]''
 
:''Hauptartikel: [[Fürstenstöckl]]''
 
Neben dem Gemeindehaus, das ehedem als Schmelzhütte diente, liegt das um 1635 erbaute [[Fürstenstöckl]]. Heute beherbergt die ehemalige Logis der Erzbischöfe das Heimatmuseum mit der fürsterzbischöflichen Waffenschmiede.
 
Neben dem Gemeindehaus, das ehedem als Schmelzhütte diente, liegt das um 1635 erbaute [[Fürstenstöckl]]. Heute beherbergt die ehemalige Logis der Erzbischöfe das Heimatmuseum mit der fürsterzbischöflichen Waffenschmiede.
<!--==Wirtschaft==-->
 
 
[[Datei:Hinterwinkltal in Richtung Ebenau.jpg|thumb|Hinterwinkltal in Richtung Ebenau]]
 
[[Datei:Hinterwinkltal in Richtung Ebenau.jpg|thumb|Hinterwinkltal in Richtung Ebenau]]
==Bildung==
+
<!-- === Theater === -->
Nicht unerwähnt bleiben darf das [[Werkschulheim Felbertal]] (WSH), das [[1964]] in Ebenau angesiedelt wurde. In dieser Österreich weit einzigartigen Schule schließen die Schüler mit einem Gesellenbrief und einer Matura ab.
+
<!-- === Museen === -->
 +
<!-- === Musik === -->
 +
<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
 +
<!-- === Bauwerke === -->
 +
<!-- === Parks === -->
 +
<!-- === Naturdenkmäler === -->
 +
<!-- === Sport === -->
 +
===Vereine===
 +
*  [[Trachtenmusikkapelle Ebenau]]
 +
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 +
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
 +
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
 +
<!-- === Verkehr === -->
 +
<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
 +
<!-- === Medien === -->
 +
<!-- === Öffentliche Einrichtungen === -->
 +
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
 +
=== Bildung ===
 +
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 +
Nicht unerwähnt bleiben darf das [[Werkschulheim Felbertal]] (WSH), das [[1964]] in Ebenau angesiedelt wurde. In dieser Österreich weit einzigartigen Schule schließen die Schüler mit einem Gesellenbrief und einer Matura ab.
  
 
[[1680]] bestand bereits eine Schule. Der Unterricht wurde im Clittenhäusl, heute Ebenau Nr. 17 erteilt.  
 
[[1680]] bestand bereits eine Schule. Der Unterricht wurde im Clittenhäusl, heute Ebenau Nr. 17 erteilt.  
  
[[1792]] wurde von der Handelsbruderschaft ein neues Schulhaus erbaut. Besucht wurde es von 90 Werktagsschülern und 43 Wiederholungsschülern. Der Lehrer war zugleich  Mesner und Organist und wurde von der Handelskasse des Werkes bezahlt. Der Schulsprengel Ebenau setzte sich aus Teilen von sieben Gemeinden zusammen: Ebenau, [[Aigen]], [[Adnet]], [[Koppl]], [[Hof bei Salzburg]], [[Faistenau]] und [[Thurnberg]].
+
[[1792]]   wurde von der Handelsbruderschaft ein neues Schulhaus erbaut. Besucht   wurde es von 90 Werktagsschülern und 43 Wiederholungsschülern. Der   Lehrer war zugleich  Mesner und Organist und wurde von der Handelskasse   des Werkes bezahlt. Der Schulsprengel Ebenau setzte sich aus Teilen von   sieben Gemeinden zusammen: Ebenau, [[Aigen]], Adnet, Koppl, Hof bei Salzburg, Faistenau und [[Thurnberg]].
<!--==Verkehr==-->
+
<!-- == Politik == -->
<!--==Sport und Freizeit== -->
+
<!-- === Gemeinderat === -->
==Vereine==
+
<!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
* '''[[Trachtenmusikkapelle Ebenau]]'''
+
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
 +
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister
 +
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
 +
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] -->
 +
<!-- === Stadtsenat ===  -->
 +
<!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:
 +
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt
 +
* ... -->
 +
<!-- === Bürgermeister === -->
 +
===Wappen===
 +
[[Bild:pic-fahne_ebenau.jpg|thumb|Wappen]]
 +
Das  Bild der rechten Schildhälfte entspricht dem traditionellen Fahnenbild  des Kirchenpatrons St. Florian, das der linken der Handelsmarke der  Familie [[Steinhauser]], die als Gründer der Messinghütte und damit des  Ortes Ebenau gelten.
 +
 
 +
Beschreibung:  ''"Schild gespalten, rechts in Rot ein silbernes Tatzenkreuz, links in  Silber eine rote Hausmarke in Form eines Doppelhakens mit drei  Mittelstreben".''
 +
 
 +
Die Verleihung durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[26. September]] [[1962]] statt.
 +
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
==Persönlichkeiten==  
 
==Persönlichkeiten==  
===Söhne und Töchter der Gemeinde===
+
===Töchter und Söhne der Gemeinde===
 
* [[Claudia Riegler]] (* 16. Juli 1976 in Ebenau) ehemalige für Neuseeland startende alpine Skiläuferin
 
* [[Claudia Riegler]] (* 16. Juli 1976 in Ebenau) ehemalige für Neuseeland startende alpine Skiläuferin
<!--==Personen mit Bezug zur Gemeinde==-->
+
<!-- === Ehrenbürger === -->
 +
<!-- === Söhne und Töchter der Stadt === -->
 +
<!-- == Literatur == -->
 +
<!-- == Sonstiges == -->
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* Website der Gemeinde Ebenau
 
* Website der Gemeinde Ebenau
Zeile 141: Zeile 211:
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
* [http://www.ebenau.at/ Homepage der Gemeinde]
 
* [http://www.ebenau.at/ Homepage der Gemeinde]
* [http://www.fuschlseeregion.com/sixcms/media.php/2737/Ortsplan_EBENAU.60087.pdf Gebietsplan von Ebenau]] als PDF
+
* [http://www.fuschlseeregion.com/sixcms/media.php/2737/Ortsplan_EBENAU.60087.pdf Gebietsplan von Ebenau] als PDF
 
* [http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=50307&gemnam=Ebenau Statistische Daten]
 
* [http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=50307&gemnam=Ebenau Statistische Daten]
 
* [http://www.ebenau.spoe.at/ Homepage der SPÖ Ebenau]
 
* [http://www.ebenau.spoe.at/ Homepage der SPÖ Ebenau]

Version vom 26. September 2012, 10:27 Uhr

Karte
Karte 5323.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Salzburg-Land (SL)
Fläche: 17,15 km²
Geografische Koordinaten: 47° 47' N, 13° 10' O
Höhe: 623 m ü. A.
Einwohner: 1 389 ((1. Jänner 2012)
Postleitzahl(en): 5323
Vorwahl: 0 62 21
Gemeindekennziffer: 50 307
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: 5323 Ebenau
Ebenau 2
Offizielle Website: www.ebenau.at
Politik
Bürgermeister: Johannes Schweighofer (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 13 Mitglieder:
9 ÖVP,
3 SPÖ,
1 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 (ANZAHL)
1880
1890
1900
1910
1923
1934
1939
1951
1961
1971
1981
1991
2001
2011
Ebenau, Blick von Nordwest
Karte
Ebenau nach Westen
Ebenau vom Gaisberg aus

Ebenau ist eine kleine Gemeinde im südlichen Flachgau. Der landwirtschaftlich geprägte Ort mit wenig Handel und Industrie lädt zum Spazieren und Verweilen ein.

Geografie

Geografische Lage

Ebenau liegt am Fuße des Gaisbergs.

Ortsgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Ebenau I, Ebenau II, Hinterwinkl-Ebenau und Vorderschroffenau.

Weiters unterteilt sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:

  • Ebenau 207
  • Hinterebenau 185
  • Hinterwinkl 144
  • Unterberg 346
  • Vorderschroffenau 466

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Im Norden Hof bei Salzburg, im Osten Faistenau, im Südosten Adnet, im Südwesten Oberalm, im Westen Elsbethen und im Nordwesten Koppl.

Geschichte

Geschichtlich weiß man, dass diese Gegend im Frühmittelalter als Almgebiet Verwendung fand. Erst Anfang des 12. Jahrhunderts dürfte die Besiedlung einen größeren Umfang angenommen haben. 1182 scheint der Ort Ebenau in der Widmungsurkunde der Pfarrkirche Thalgau durch Erzbischof Konrad III. von Wittelsbach erstmalig auf.

Wenig später, 1209, scheint Ebenau mit der entsprechenden Benennung, Ebenau als Ebenowa auf, wo Erzbischof Eberhard II. von Regensburg dem Domkapitel einen Wald bei Schindelave, heutiges Schindlau, schenkte.

1585 erhielten die Gebrüder Stainhauser (auch: Steinhauser) vom Salzburger Erzbischof die Genehmigung einen Messinghammer und eine Drahtmühle zu errichten. Von da an begann der wirtschaftliche Aufstieg.

Die Blütezeit erlebte Ebenau im 17. Jahrhundert, als unter der Familie Klett zwischen 1636 und den späten 1690er Jahren Ebenau als Zentrum der Waffenproduktion im Erzbistum Salzburg galt. Mit dem Ende der Waffenproduktion/Metallverarbeitung, die 1875 endgültig eingestellt wurde, brachen für Ebenau schwierige Zeiten an, die erst in den 1950er Jahren überwunden werden konnten.

Heute zählt Ebenau rund 1 400 Einwohner und ist ein schmuckes Dorf mit historischem Ortskern.

Religion

Pfarrkirche Ebenau, Innenansicht
Nordansicht der Pfarrkirche mit Orts-Umgebung
Ebenauer Pfarrhof, Ansicht in Richtung Wiestal
Ebenau von Süden

Ebenau war ursprünglich der Pfarre Thalgau angeschlossen und wurde 1703 zum Vikariat und 1857 zur selbstständigen Pfarre erhoben.

1694 ersuchten die Offiziere (heute würde man sie Ingenieure nennen) und Werksarbeiter der Hammerwerke beim Bischof um eine eigene Seelsorgestation, in dem sie klagten, dass bei einem so großen Handelswerk gar keine Andacht und geistliches Bildnis zu sehen sei, weswegen sie von vielen fremden Arbeitern als die „lutherischen“ Ebenauer verschrien wurden.

1698 - neues Ansuchen mit der Bemerkung, dass Erzbischof Paris Lodron schon eine Kirche versprochen habe, die aber wegen den Kriegsereignissen nicht gebaut werden konnte. 1699 wird der Bau dann bewilligt, aber nicht ohne Verdruss des Pfarrers Steiner von Thalgau. Die Bauleitung hatte Hofbaumeister Johann Rieger übernommen. Der Überschlag (Kostenvoranschlag) betrug ca. 3.000 fl., welcher Betrag um mehr als 100 % überschritten wurde. Zum Schutzheiligen erwählten sie den Feuerpatron St. Florian.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Waschlmühle bei Ebenau
die Plötz

Im Bereich von Ebenau befinden sich sieben alte Bauernmühlen. Eine davon ist die Waschlmühle am Ortsrand. Sie stammt aus dem siebzehnten Jahrhundert. Es handelt sich dabei um eine sehr seltene, noch betriebsbereite Doppelmühle mit zwei Wasserrädern aus dem 18. Jahrhundert. Sie dient als Ausgangspunkt des Ebenauer Mühlenwanderweges, an dem sich insgesamt fünf gut erhaltene Bauernmühlen finden, die dem Ort auch den Beinamen "Dorf der alten Mühlen" gaben. Über diesen Wanderweg sind auch der Wasserfall und das Naturbad "Plötz" zu erreichen.

Die Mühle wird vom Heimatmuseum betreut und kann jeden Freitag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr (Juli - August), oder nach Vereinbarung besichtigt werden.

Ebenauer Mühlenwanderweg zum „Naturdenkmal Plötz“(Glücksplatz) - Arnoweg

Hauptartikel: Ebenauer Mühlenwanderweg

Gehzeit: 2,5 Stunden - Länge: 6 km - Höhendifferenz: 130 m - mittel
Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - zur „Waschl-Mühle“ - vorbei am Feuerwehrhaus, rechts Richtung Koppl - vor der „Pertill-Mühle“ rechts zum „Marterl“ - ca. 300m steiler Anstieg zum „Watzmannblick“ - Richtung „Plötz“ - hinunter zum Staubecken und Wasserfall Rückweg über den Steg des Staubeckens nach Ebenau.

Messingweg

Der Weg führt, begleitet von Informationstafeln, durch den Ortskern von Ebenau mit einem wunderbaren Ausblick auf die umgebende Landschaft.

Gehzeit: 30 Min.- Länge: 1,2 km - Höhendifferenz: 50 m - Schwierigkeitsgrad: leicht

Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - Richtung Zentrum - 1.Schautafel gegenüber dem Kriegerdenkmal – 2. Tafel beim “Muskathaus“ – 3. und 4.Tafel im „Brunnengarten“ (Musikpavillon) – 5. Tafel bei der Kirche – 6. Tafel auf der „Kirchenberg Stoawand“- 7. Tafel beim Kleinkraftwerk Itzlinger - Kellerweg.

Eine Wegbeschreibung erhalten Sie im Museum und im Büro des Tourismusverbandes.

Fürstenstöckl

Hauptartikel: Fürstenstöckl

Neben dem Gemeindehaus, das ehedem als Schmelzhütte diente, liegt das um 1635 erbaute Fürstenstöckl. Heute beherbergt die ehemalige Logis der Erzbischöfe das Heimatmuseum mit der fürsterzbischöflichen Waffenschmiede.

Hinterwinkltal in Richtung Ebenau

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

Nicht unerwähnt bleiben darf das Werkschulheim Felbertal (WSH), das 1964 in Ebenau angesiedelt wurde. In dieser Österreich weit einzigartigen Schule schließen die Schüler mit einem Gesellenbrief und einer Matura ab.

1680 bestand bereits eine Schule. Der Unterricht wurde im Clittenhäusl, heute Ebenau Nr. 17 erteilt.

1792 wurde von der Handelsbruderschaft ein neues Schulhaus erbaut. Besucht wurde es von 90 Werktagsschülern und 43 Wiederholungsschülern. Der Lehrer war zugleich Mesner und Organist und wurde von der Handelskasse des Werkes bezahlt. Der Schulsprengel Ebenau setzte sich aus Teilen von sieben Gemeinden zusammen: Ebenau, Aigen, Adnet, Koppl, Hof bei Salzburg, Faistenau und Thurnberg.

Wappen

Wappen

Das Bild der rechten Schildhälfte entspricht dem traditionellen Fahnenbild des Kirchenpatrons St. Florian, das der linken der Handelsmarke der Familie Steinhauser, die als Gründer der Messinghütte und damit des Ortes Ebenau gelten.

Beschreibung: "Schild gespalten, rechts in Rot ein silbernes Tatzenkreuz, links in Silber eine rote Hausmarke in Form eines Doppelhakens mit drei Mittelstreben".

Die Verleihung durch die Salzburger Landesregierung fand am 26. September 1962 statt.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

  • Claudia Riegler (* 16. Juli 1976 in Ebenau) ehemalige für Neuseeland startende alpine Skiläuferin

Quellen

Weblinks

Städte und Gemeinden im Flachgau
TennengauStadt SalzburgFlachgauPongauLungauPinzgauLage des Flachgau im Land Salzburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Stadtgemeinden: Neumarkt am WallerseeOberndorf bei SalzburgSeekirchen am Wallersee
Marktgemeinden: EugendorfGrödigMattseeObertrum am SeeStraßwalchenThalgau
Gemeinden: AnifAntheringBergheimBerndorf bei SalzburgBürmoosDorfbeuernEbenauElixhausenElsbethenFaistenauFuschl am SeeGömingGroßgmainHallwangHenndorf am WallerseeHinterseeHof bei SalzburgKopplKöstendorfLamprechtshausenNußdorf am HaunsbergPlainfeldSt. Georgen bei SalzburgSt. GilgenSchleedorfSeehamStroblWals-Siezenheim