Chronologie der Salzburger Festspiele: Unterschied zwischen den Versionen
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:: [[25. Juni]]: Der Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im [[Mozartjahr 2006|Mozart-Jubiläumsjahr]] fertiggestellt war wird der Öffentlichkeit vorgestellt. | :: [[25. Juni]]: Der Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im [[Mozartjahr 2006|Mozart-Jubiläumsjahr]] fertiggestellt war wird der Öffentlichkeit vorgestellt. | ||
: [[2012]]: | |||
:: Der ab Sommer 2012 tätige Intendant [[Alexander Pereira]] [[Pereira droht mit Rücktritt|drohte mit seinem Rücktritt]] wegen Differenzen für das Budget 2013. | |||
: [[2013]]: [[Pereira und die Salzburger Festspiele#2013: Budget-Streit, weil Pereira vereinbartes Budget überschritt|2013: Budget-Streit, weil Pereira vereinbartes Budget überschritt]] und Pereira wünschte sich Doppeltätigkeit in Salzburg und an der Mailänder Scala. Daraufhin beschloss das [[Kuratorium der Salzburger Festspiele]] am [[11. Juni]] 2013 die Trennung von Pereira im kommenden Jahr 2014. Der Vertrag mit Alexander Pereira wurde mit [[30. September]] [[2014]] und damit vorzeitig aufgelöst. | |||
=== 2020er-Jahre === | === 2020er-Jahre === | ||
: [[2020]]: [[Salzburger Festspiele 2020]] | : [[2020]]: [[Salzburger Festspiele 2020]] | ||
: [[2021]]: [[Kristina Hammer]] wurde im November zur [[Präsident der Salzburger Festspiele|Präsidentin der Salzburger Festspiele]] bestellt wird. Die Wirtschaftsjuristin und Managerin trat 2022 die Nachfolge von [[Helga Rabl-Stadler]] an, die von [[1995]] bis 2022 im Amt gewesen ist. Die Zusammenarbeit zwischen dem [[Intendant der Salzburger Festspiele|Intendanten]] [[Markus Hinterhäuser]] und Rabl-Stadler galt als symbiotisch (enge, gegenseitig nützliche Beziehung). Mit deren Abschied verändert sich die Balance innerhalb des Direktoriums. | |||
: [[2022]]: Im November 2022 präsentierte Markus Hinterhäuser [[Marina Davydova]] als [[Schauspielleiter der Salzburger Festspiele|Schauspielleiterin]] ab Oktober 2023. Er stellte sie als Autorin, Regisseurin und Festivalleiterin mit "hoher Reputation" vor. Sie werde den Salzburger Festspielen "mit ihren herausragenden fachlichen und menschlichen Qualitäten (…) starke Impulse verleihen". | |||
: [[2024]]: | |||
:: Markus Hinterhäusers Intendantenvertrag wurde vor allem auf Betreiben des [[Landeshauptmann]]s [[Wilfried Haslauer junior]] ([[ÖVP]]) im April 2024 bis [[2031]] verlängert. Damit wurden die Weichen für jene Jahre gestellt, in denen der [[Salzburger Festspielbezirk|Festspielbezirk]] zur [[Festspielbezirk 2030|Großbaustelle]] wird. Zum neuen Vertrag gehört eine beiderseitige Ausstiegsmöglichkeit [[2029]]. Da es damals offenbar Beschwerden über den Intendanten gegeben hat, wurde für ihn in einer eigenen Klausel die Bedingung des "Wohlverhaltens" fixiert. | |||
:: Nach einem Jahr kam es zum Konflikt mit Davydova: Im November 2024 gab das Direktorium die Auflösung ihres Vertrages bekannt. Als Grund wurden Verstöße gegen Dienstpflichten genannt. | |||
: [[2025]]: | |||
:: [[Karoline Edtstadler]] wurde Salzburgs Landeshauptfrau und übernahm den Vorsitz im [[Kuratorium der Salzburger Festspiele]]. | |||
:: Im Sommer 2025 war noch das von Davydova erstellte Schauspielprogramm zu sehen. Für 2026 hat Hinterhäuser diese Aufgabe selbst übernommen. Entgegen seinen Ideen, für das Schauspiel vorerst nur beratende Kuratoren heranzuziehen, bestand das Kuratorium im Oktober 2025 auf der Ausschreibung der Schauspielleitung. Die Entscheidung über die Personaliee soll aber beim Intendanten bleiben. | |||
: [[2026]]: | |||
:: Nachdem ein ''Hearing'' für die Schauspielleitung abgehalten wurde, Hinterhäuser aber Karin Bergmann als Schauspielchefin ins Spiel bringt, die an dem ''Hearing'' nicht teilgenommen hat, zeigte Edtstadler Anfang Februar Hinterhäuser die "gelbe Karte". Der Konflikt, in dem es immer stärker auch um Führungsstil und "Wohlverhalten" geht, kulminiert. | |||
:: Das Kuratorium wollte Hinterhäusers Vertrag ab Herbst 2026 für ungültig erklären, der Intendant sah ihn als aufrecht an. Die Frist für ein Kompromissangebot verstrich am [[13. März]]. Ein neues Gespräch, das m [[26. März]] stattfand, endete mit der Trennung von Hinterhäuser mit [[30. September]] 2026. Bis dahin wurde er beurlaubt. Es ist zu vermuten, dass Markus Hinterhäuser juristisch gute Karten hatte. Der Abschied dürfte teuer sein. "Über die Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart", heißt es in der Mitteilung des Büros der Landeshauptfrau. | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
{{Quelle Festspiele in Salzburg}} | {{Quelle Festspiele in Salzburg}} | ||
* SALZBURGWIKI-Einträge | * [[SALZBURGWIKI]]-Einträge | ||
* [https://www.sn.at/festspiele/salzburger-festspiele/markus-hinterhaeuser-und-die-salzburger-festspiele-die-chronologie-eines-langwierigen-konflikts-art-642673 sn.at] 26. März 2026: Markus Hinterhäuser und die Salzburger Festspiele: Die Chronologie eines langwierigen Konflikts | |||
{{Salzburger Festspiele Geschichte}} | {{Salzburger Festspiele Geschichte}} | ||