Zinnoxydfabrik in Thalgau: Unterschied zwischen den Versionen
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Schon bald wurde der Produktionsstandort erweitert. Während der Blütezeit des Unternehmens um etwa 1900 waren bis zu 40 Personen beschäftigt. Die Anlieferung des Rohmaterials erfolgte aus [[Indien]] und Australien per Schiff, Bahn und schließlich von der [[Stadt Salzburg]] und mit der [[Salzkammergut-Lokalbahn]]. Das Produkt Zinn wurde in viele Länder der Welt geliefert. Als Brennmaterial diente [[Torfstechen|Torf]] aus dem nahen [[Wasenmoos (Hochmoor)|Wasenmoos]] am [[Thalgauberg]] und dieser wurde vor der Verwendung im der Fabrik benachbarten großen Wasenstadl getrocknet. Vor allem der Schlot erinnert noch heute an die Fabriksvergangenheit. | Schon bald wurde der Produktionsstandort erweitert. Während der Blütezeit des Unternehmens um etwa 1900 waren bis zu 40 Personen beschäftigt. Die Anlieferung des Rohmaterials erfolgte aus [[Indien]] und [[Australien]] per Schiff, Bahn und schließlich von der [[Stadt Salzburg]] und mit der [[Salzkammergut-Lokalbahn]]. Das Produkt Zinn wurde in viele Länder der Welt geliefert. Als Brennmaterial diente [[Torfstechen|Torf]] aus dem nahen [[Wasenmoos (Hochmoor)|Wasenmoos]] am [[Thalgauberg]] und dieser wurde vor der Verwendung im der Fabrik benachbarten großen Wasenstadl getrocknet. Vor allem der Schlot erinnert noch heute an die Fabriksvergangenheit. | ||
Heute ist in diesem Gebäudekomplex das [[Red Bull Leistungsdiagnostik- und Trainingszentrum Thalgau]] untergebracht. Zuvor wurde die Zinnoxydfabrik vom damaligen Besitzer Kommerzialrat Dipl. Ing. August Heuberger mustergültig renoviert, wofür er mit den [[Salzburger Handwerkspreis]] [[1997]] ausgezeichnet wurde. | Heute ist in diesem Gebäudekomplex das [[Red Bull Leistungsdiagnostik- und Trainingszentrum Thalgau]] untergebracht. Zuvor wurde die Zinnoxydfabrik vom damaligen Besitzer Kommerzialrat Dipl. Ing. August Heuberger mustergültig renoviert, wofür er mit den [[Salzburger Handwerkspreis]] [[1997]] ausgezeichnet wurde. | ||