Berchtesgaden: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Das Waldgebiet um Berchtesgaden gehörte zu den Plainer Grafschaften. Vom Sitz Grafengaden ([[St. Leonhard]]) aus durchjagten die jeweiligen Gebietesherrn den wildreichen Forst. Einer von ihnen gab der ersten dorfähnlichen Ansiedlung seinen Namen: "''Perthersgaden''" = Gaden, Haus des Perther
Gräfin Irmgard, Tochter des Grafen Cuno von Rott schenkte [[1102]] das von ihrem Mann aus erster Ehe, Graf Engelbert, stammende riesige Wald- und Gebirgsland bis hin zum [[Königssee]] den Augustiner Chorherren.  
Gräfin Irmgard, Tochter des Grafen Cuno von Rott schenkte [[1102]] das von ihrem Mann aus erster Ehe, Graf Engelbert, stammende riesige Wald- und Gebirgsland bis hin zum [[Königssee]] den Augustiner Chorherren.  


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Es gab auch Augustiner Chorfrauen in Berchesgaden. Über die Gründung gibt es keine Angaben mehr, die ersten Informationen stammen zwischen [[1125]] und [[1136]]. Ihr erstes Kloster befand sich im so genannten ''Nonntal''. Um [[1400]] erfolgte der Umzug ins Frauenkloster am Anger. Etwa 100 Jahre später entstand dann unter Propst Gregor Rainer die Klosterkirche, heute Franziskanerkirche. Unter Propst Wolfgang Griesstätter ([[1541]] - [[1567]]) wurde dann das Kloster [[1564]] mangels Nachwuchses aufgelöst.  
Es gab auch Augustiner Chorfrauen in Berchesgaden. Über die Gründung gibt es keine Angaben mehr, die ersten Informationen stammen zwischen [[1125]] und [[1136]]. Ihr erstes Kloster befand sich im so genannten ''Nonntal''. Um [[1400]] erfolgte der Umzug ins Frauenkloster am Anger. Etwa 100 Jahre später entstand dann unter Propst Gregor Rainer die Klosterkirche, heute Franziskanerkirche. Unter Propst Wolfgang Griesstätter ([[1541]] - [[1567]]) wurde dann das Kloster [[1564]] mangels Nachwuchses aufgelöst.  
[[1156]] bestätigt Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Stift die Forsthoheit, das Jagd-, Fischerei- und Weiderecht. Das in der gleichen Urkunde angeführte Salz- und Bergregal ist eine nachträgliche Berchtesgadener Fälschung.
Von [[1393]] bis [[1402]] gehört Berchtesgaden zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. Noch ein zweites Mal wird es zu Salzburg gehören, nämlich von [[1803]] bis [[1809]], als Salzburg Kurfürstentum unter [[Ferdinand III.]] von Toskana war.
[[1517]] wird das Salzbergwerk am Petersberg (heutiges Salzbergwerk) angeschlagen. Und prompt kommt es [[1611]] zum [[Berchtesgadener Salzkrieg]] mit dem Salzburger Erzbischofs [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der mit dessen Inhaftierung auf der [[Festung Hohensalzburg]] endet.
Die völlige Reichsunabhängigkeit erhält dann die Fürstpropstei [[1667]]. Wie auch ins Salzburg kommt es im [[18. Jahrhundert]] zur Auswanderung von etwa 1000 Berchtesgadener Protestanten nach Preußen, Hannover, Holland, Nürnberg und den Vereinigten Staaten von Amerika.
Nach dem Einmarsch der Franzosen [[1800]] kommt es [[1803]] zur Abdankung des letzten Fürstpropstes und Berchtesgaden wird säkularisiert.Nachdem [[1807]] die Leibeigenschaft aufgehoben wurde, wird Berchtesgaden [[1809]] auch die Pinzgauer Freiheitskämpfe verwickelt (siehe [[Anton Wallner]]. Doch schon [[1810]] wird Berchtesgaden Bayerisch, wie auch die Orte im [[Rupertiwinkel]], die bis dahin zu Salzburg gehörten.


==Sehenswürdigkeiten==
==Sehenswürdigkeiten==
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*Baedeker ''Deutschland'', Karl Baedeker GmbH Ostfildern, 6. Auflage 2000, ISBN 3-8297-1004-6
*Baedeker ''Deutschland'', Karl Baedeker GmbH Ostfildern, 6. Auflage 2000, ISBN 3-8297-1004-6
*Manfred Feulner ''Berchtesgadener Geschichte(n)'', zweiter Teil ''aus alter und neuer Zeit'', Berchtesgadener Anzeiger, 2004, ISBN 3-925647-38-4
*Manfred Feulner ''Berchtesgadener Geschichte(n)'', zweiter Teil ''aus alter und neuer Zeit'', Berchtesgadener Anzeiger, 2004, ISBN 3-925647-38-4
* [http://www.tourismus-berchtesgaden.de/geschichte.html Tourismus Berchtesgaden - Geschichte]


[[Kategorie:Bayern]]
[[Kategorie:Bayern]]
[[Kategorie:Ort]]
[[Kategorie:Ort]]