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Bis vor kurzem war ''P. finitimella'' nur durch unsichere Funde von Fraßspuren der erwachsenen Raupen aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] für die Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und II ([[Nördliche Kalkalpen]]) vermutet worden (Embacher et al. 2011). Durch den Fund der Jugendminen der Raupen am Heuberg am 21.10.2018, die sich von den eher flachen Jugendminen der ''[[Parornix torquillella]]'' deutlich dadurch unterscheiden, dass sie das Blatt viel stärker zusammenziehen, konnte nun aber der eindeutige Nachweis der Art für Salzburg erbracht werden (Embacher, Gros & Kurz 2019). Die Höhenverbreitung ist mit rund 430 bis 610 m sehr gering, die bisherigen Minenfunde lassen zwei Generationen pro Jahr vermuten (Minen im Juni und Oktober). Lebensraum der Art sind abwechslungsreich strukturierte, sonnige [[Wald (Ökosystem)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder (Embacher et al. 2024, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025).
 
Bis vor kurzem war ''P. finitimella'' nur durch unsichere Funde von Fraßspuren der erwachsenen Raupen aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] für die Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und II ([[Nördliche Kalkalpen]]) vermutet worden (Embacher et al. 2011). Durch den Fund der Jugendminen der Raupen am Heuberg am 21.10.2018, die sich von den eher flachen Jugendminen der ''[[Parornix torquillella]]'' deutlich dadurch unterscheiden, dass sie das Blatt viel stärker zusammenziehen, konnte nun aber der eindeutige Nachweis der Art für Salzburg erbracht werden (Embacher, Gros & Kurz 2019). Die Höhenverbreitung ist mit rund 430 bis 610 m sehr gering, die bisherigen Minenfunde lassen zwei Generationen pro Jahr vermuten (Minen im Juni und Oktober). Lebensraum der Art sind abwechslungsreich strukturierte, sonnige [[Wald (Ökosystem)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder (Embacher et al. 2024, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025).
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==Nachbarfaunen==
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Huemer (2013) gibt die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von Nordtirol an. Bei Klimesch (1990) scheint ''P. finitimella'' mit nur wenigen Fundnachweisen aus allen drei Landesteilen auf. Die Art kommt auch in Bayern in allen vier Naturräumen vor, im voralpinen Hüge- und Moorland (Alpenvorland) und den Alpen aber nur mit Nachweisen vor dem Jahr 2000 (Haslberger & Segerer 2016).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==

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