Pfarrkirche zum hl. Oswald: Unterschied zwischen den Versionen

Hans5020 (Diskussion | Beiträge)
K Textersetzung - „Benediktiner-Erzabtei St. Peter“ durch „Benediktinererzabtei St. Peter“
 
Zeile 9: Zeile 9:
Schon in der ''[[Notitia Arnonis]]'', dem [[Salzburger Güterverzeichnis]] von [[Erzbischof]] [[Arn]] aus dem Jahr [[788]], wurde eine mit Landbesitz ausgestattete Kirche (''ecclesia cum territorio'') in Anif (''ad Anua'') schriftlich genannt.
Schon in der ''[[Notitia Arnonis]]'', dem [[Salzburger Güterverzeichnis]] von [[Erzbischof]] [[Arn]] aus dem Jahr [[788]], wurde eine mit Landbesitz ausgestattete Kirche (''ecclesia cum territorio'') in Anif (''ad Anua'') schriftlich genannt.


Sowohl die Anfänge der Kirche als auch die Entwicklung in den folgenden siebeneinhalb Jahrhunderten sind undokumentiert. Ab dem [[15. Jahrhundert]] finden sich dann vereinzelte Dokumente, wie zum Beispiel von der Turmfundamentlegung und Errichtung des Turmes bis zur Höhe des Kirchenschiffes von Maurermeister Johannes von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]]. [[1734]] wurde die Sakristei an der Südseite der Kirche erbaut. [[1773]] wurde ein neues Geläut der [[Glockengießerei Oberascher]] angebracht. Unter Pfarrprovisor [[Johann Georg Reiter]] kam es [[1840]] zu einer grundlegenden Erneuerung der Kirche. [[1885]] wurde unter Pfarrer Erich Gruber die Außenfassade durch Rundbogenfriese in neoromanischer Manier aufgeputzt.  
Sowohl die Anfänge der Kirche als auch die Entwicklung in den folgenden siebeneinhalb Jahrhunderten sind undokumentiert. Ab dem [[15. Jahrhundert]] finden sich dann vereinzelte Dokumente, wie zum Beispiel von der Turmfundamentlegung und Errichtung des Turmes bis zur Höhe des Kirchenschiffes von Maurermeister Johannes von [[Benediktinererzabtei St. Peter|St. Peter]]. [[1734]] wurde die Sakristei an der Südseite der Kirche erbaut. [[1773]] wurde ein neues Geläut der [[Glockengießerei Oberascher]] angebracht. Unter Pfarrprovisor [[Johann Georg Reiter]] kam es [[1840]] zu einer grundlegenden Erneuerung der Kirche. [[1885]] wurde unter Pfarrer Erich Gruber die Außenfassade durch Rundbogenfriese in neoromanischer Manier aufgeputzt.  


Der letzte Umbau erfolgte unter [[Pfarrer von Anif|Pfarrer]] [[Martin Emil Hug|Emil Hug]] [[1969]]. Dabei wurde der neoromanische Putz wieder abgenommen und die ursprüngliche Bruchsteinmauer freigelegt. Auch die Rundbogenfenster des Langhauses wurden wieder in längsrechteckige Fensteröffnungen rückgebaut. Dabei wurde ein Bronzekruzifix von [[Jakob Adlhart (Bildhauer)|Jakob Adlhart]] an der Westfassade angebracht. Auf Höhe des Dachansatzes wurde eine Serie balkenkopfartig blockhafter Evangelistensymbole aus Bronzeguss versetzt.  
Der letzte Umbau erfolgte unter [[Pfarrer von Anif|Pfarrer]] [[Martin Emil Hug|Emil Hug]] [[1969]]. Dabei wurde der neoromanische Putz wieder abgenommen und die ursprüngliche Bruchsteinmauer freigelegt. Auch die Rundbogenfenster des Langhauses wurden wieder in längsrechteckige Fensteröffnungen rückgebaut. Dabei wurde ein Bronzekruzifix von [[Jakob Adlhart (Bildhauer)|Jakob Adlhart]] an der Westfassade angebracht. Auf Höhe des Dachansatzes wurde eine Serie balkenkopfartig blockhafter Evangelistensymbole aus Bronzeguss versetzt.