Filialkirche St. Georg am Steinhögl: Unterschied zwischen den Versionen

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Unweit der Kirche von Steinhögl wurden jungsteinzeitliche Beile aus grünen Seyenit gefunden;  freigelegene Mauerreste weisen auf ein römisches Badegebäude hin, und  ein 1897 entdecktes merowingerzeitliches Steinplattengrab läßt eine  Siedlungskontinuität in nachrömischer Zeit als möglich erscheinen. Die Güter  in diesem Bereich gelangten erst ab dem 12. Jh. in den Besitz des [[Benediktinerklosters St. Peter]] in [[Salzburg]] und zählten auch zur Ausstattung  des nahegelegenen [[Augustiner-Chorherrenstifts Höglwörth]]. Erstmals wird 1325 der Siedlungsname Steinhögl genannt.
 
Unweit der Kirche von Steinhögl wurden jungsteinzeitliche Beile aus grünen Seyenit gefunden;  freigelegene Mauerreste weisen auf ein römisches Badegebäude hin, und  ein 1897 entdecktes merowingerzeitliches Steinplattengrab läßt eine  Siedlungskontinuität in nachrömischer Zeit als möglich erscheinen. Die Güter  in diesem Bereich gelangten erst ab dem 12. Jh. in den Besitz des [[Benediktinerklosters St. Peter]] in [[Salzburg]] und zählten auch zur Ausstattung  des nahegelegenen [[Augustiner-Chorherrenstifts Höglwörth]]. Erstmals wird 1325 der Siedlungsname Steinhögl genannt.
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Version vom 4. Mai 2012, 14:18 Uhr

Die Filialkirche Sankt Georg am Steinhögl befindet sich am Nordabhang des Högls und gehört zur Pfarre Anger (Bayern)

Beschreibung

Die Kirche befindet sich auf einer 575 m ü.A. hoch gelegenen terassenförmigen Geländeformation auf dem nach Nordwesten auslaufenden Erhebung des Högls. Das Besondere an dieser Stelle ist ein geradezu einzigartiger Ausblick, von wo sich ein einzigartiger Blick über den Rupertiwinkel bietet: unterhalb befindet sich die Wallfahrtskapelle Vachenlueg mit dem Tal der kleinen Sur, auf dem ansteigenden Geländerücken links der Markt Teisendorf, in der Mitte die Wallfahrtskirche Weildorf, anschließend mit dreifacher Zwiebelhaube die Kirche von Straß. - der Högl selbst zählt zu den ältesten Siedlungsplätzen der Gegend.

Unweit der Kirche von Steinhögl wurden jungsteinzeitliche Beile aus grünen Seyenit gefunden; freigelegene Mauerreste weisen auf ein römisches Badegebäude hin, und ein 1897 entdecktes merowingerzeitliches Steinplattengrab läßt eine Siedlungskontinuität in nachrömischer Zeit als möglich erscheinen. Die Güter in diesem Bereich gelangten erst ab dem 12. Jh. in den Besitz des Benediktinerklosters St. Peter in Salzburg und zählten auch zur Ausstattung des nahegelegenen Augustiner-Chorherrenstifts Höglwörth. Erstmals wird 1325 der Siedlungsname Steinhögl genannt.


Bildergalerie

Quelle