| | Am Samstag, dem [[26. April]] [[2025]], war der letzte Betriebstag in der [[Winter 2024/2025|Wintersaison 2024/2025]]. Dann gab es wie jedes Jahr eine Pause, und bei der Seilbahn wurde die Revision gemacht. Normalerweise geht die Bahn mit Beginn der Sommerferien wieder in Betrieb. Ob das auch 2025 so sein wird, hängt von den Verhandlungen ab, die im Frühjahr zwischen Holleis, der Landesumweltanwaltschaft und dem Land Salzburg laufen. Dazu Holleis: "Die Verlängerung der Verlängerung - also noch einen Sommer dranzuhängen an den Winter, der bereits als erste Verlängerung galt - ist möglich, wenn die Verhandlungen mit der LUA zu einem positiven Ende geführt werden können. Derzeit verhandeln wir weiter." Zum Beispiel gehe es auch um mögliche Ausgleichsmaßnahmen, die den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt rund um die Rudolfshütte beträfen. Als Ausgleichsmaßnahmen im Gespräch sind etwa eine Ruhezone für das Wild und ein Bereich um die Hütte, in dem man die Wanderwege nicht verlassen soll. Das Ziel von Holleis ist, dass die LUA auf einen Einspruch gegen die Erweiterung der Rudolfshütte verzichtet, wenn die Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburg-muehldorf-inn-177300637 www.sn.at], 23. April 2025</ref> | | Am Samstag, dem [[26. April]] [[2025]], war der letzte Betriebstag in der [[Winter 2024/2025|Wintersaison 2024/2025]]. Dann gab es wie jedes Jahr eine Pause, und bei der Seilbahn wurde die Revision gemacht. Normalerweise geht die Bahn mit Beginn der Sommerferien wieder in Betrieb. Ob das auch 2025 so sein wird, hängt von den Verhandlungen ab, die im Frühjahr zwischen Holleis, der Landesumweltanwaltschaft und dem Land Salzburg laufen. Dazu Holleis: "Die Verlängerung der Verlängerung - also noch einen Sommer dranzuhängen an den Winter, der bereits als erste Verlängerung galt - ist möglich, wenn die Verhandlungen mit der LUA zu einem positiven Ende geführt werden können. Derzeit verhandeln wir weiter." Zum Beispiel gehe es auch um mögliche Ausgleichsmaßnahmen, die den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt rund um die Rudolfshütte beträfen. Als Ausgleichsmaßnahmen im Gespräch sind etwa eine Ruhezone für das Wild und ein Bereich um die Hütte, in dem man die Wanderwege nicht verlassen soll. Das Ziel von Holleis ist, dass die LUA auf einen Einspruch gegen die Erweiterung der Rudolfshütte verzichtet, wenn die Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburg-muehldorf-inn-177300637 www.sn.at], 23. April 2025</ref> |
| | + | Eigentümer Wilfried Holleis will das Berghotel von 352 Betten auf 576 Betten ausbauen. Der Erweiterungsbau ist bereits fertig, aber innen leer. Aus dem Büro von Svazek heißt es, die Schwelle für eine UVP-Pflicht seien 500 Betten. "Allerdings geht das UVP-Gesetz immer von einem Neubau und keiner Erweiterung aus. Bei Holleis handelt es sich aber um eine Erweiterung. Hintergrund der Schwelle von 500 Betten ist, dass die Erbauung eines Beherbergungsbetriebs in dieser Größe in der freien Landschaft ein Besucheraufkommen auslöst, das wiederum eine Schädigung der Umwelt darstellen könnte." |
| | + | Svazek geht davon aus, dass die LUA dieses Mal von einem Einspruch absieht. Sie sei bereits im Vorfeld eingebunden worden, um Maßnahmen zu beschließen, die die Auswirkungen der Erweiterung in Grenzen halten. So soll verhindert werden, dass Vögel gegen die Glasfassade fliegen. Es wird auch Maßnahmen zur Besucherlenkung geben. |
| | + | Holleis will sich nicht äußern, bevor der Bescheid rechtskräftig ist. Sein Sprecher Wolfgang Wörter sagt, an der Verkaufsabsicht werde das nichts ändern. Mit der Erweiterung stehen die Chancen, einen Käufer zu finden, allerdings wesentlich besser. Ohne die zusätzlichen Gäste macht die Bahn große Verluste. Sie wurden bisher durch das hervorragend laufende Hotel ausgeglichen. Auch für den kommenden Winter ist die Hütte schon wieder sehr gut gebucht.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/land-ausbau-rudolfshuette-185723224 www.sn.at], 9. Oktober 2025: Rudolfshütte: Land Salzburg bewilligt den Ausbau</ref> |