Pfarrkirche St. Jakobus in Aufham (Bayern): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Hochaltar von [[1724]] ist ein Werk des Bildhauers Johann Schwaiger (*1652; † 1734) von Reichenhall, der seine Ausbildung bei [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere|Wolf Weißenkirchner dem Jüngeren]] in der [[Stadt Salzburg]] erhalten hat; Altaraufbau von Tobias Schuster, Fassung durch Anton Elsässer, beide [[Teisendorf]].  
Der Hochaltar von [[1724]] ist ein Werk des Bildhauers Johann Schwaiger (*1652; † 1734) von Reichenhall, der seine Ausbildung bei [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere|Wolf Weißenkirchner dem Jüngeren]] in der [[Stadt Salzburg]] erhalten hat; Altaraufbau von Tobias Schuster, Fassung durch Anton Elsässer, beide [[Teisendorf]].  


In den drei fast gleich hohen, von Säulen (außen) und Pilastern (innen) flankierten Nischen die schlanken Gestalten der hl. Jakobus mit Stab, Pilgerhut und Reiseflasche (Mitte), Christophorus (links) und Sebastian (rechts). Über dem waagrechten Gebälk im Auszug [[Johannes Nepomuk]], auf Wolken kniend und von Puttenköpfen umgeben, dessen Seligsprechung 1721 (Heiligsprechung 1729) eine rasch sich ausbreitende Verehrung auslöste, wofür diese Darstellung ein frühes Beispiel ist. der zu hohe, die Gesamtwirkung des Altars störende Tabernakel stammt von 1930 (der ursprüngliche befindet sich in der Sakristei); die kleinen Figuren der Bischöfe [[Rupert von Worms]] und [[Virgil]] aus dem [[18. Jahrhundert]].
In den drei fast gleich hohen, von Säulen (außen) und Pilastern (innen) flankierten Nischen die schlanken Gestalten der hl. Jakobus mit Stab, Pilgerhut und Reiseflasche (Mitte), Christophorus (links) und Sebastian (rechts). Über dem waagrechten Gebälk im Auszug [[Johannes Nepomuk]], auf Wolken kniend und von Puttenköpfen umgeben, dessen Seligsprechung 1721 (Heiligsprechung 1729) eine rasch sich ausbreitende Verehrung auslöste, wofür diese Darstellung ein frühes Beispiel ist. der zu hohe, die Gesamtwirkung des Altars störende Tabernakel stammt von 1930 (der ursprüngliche befindet sich in der Sakristei); die kleinen Figuren der Bischöfe [[Rupert von Salzburg]] und [[Virgil]] aus dem [[18. Jahrhundert]].


Die Kirche war von [[1312]] bis [[1817]] dem [[Augustinerchorherrenstift Höglwörth]] gehörig, wurde dann Filialkirche von Anger, ab 1920 Expositur, ab 1965 Kuratie und seit [[1995]] Pfarrkirche.
Die Kirche war von [[1312]] bis [[1817]] dem [[Augustinerchorherrenstift Höglwörth]] gehörig, wurde dann Filialkirche von Anger, ab 1920 Expositur, ab 1965 Kuratie und seit [[1995]] Pfarrkirche.