Neueste Nachrichten, Alpenländische Mor­genzeitung: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Die Neuesten Nachrichten waren eine Schwesterzeitung des [[Salzburger Volksblatt]]es und erschienen daher im [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Verlagshaus Rudolf Kiesel]], und zwar sieben Mal wöchentlich. Sie waren die zur Morgenausgabe umgewandelte Mittagsausgabe des Salzburger Volksblattes, das man vergeblich versucht hatte zu etablieren. Die Zeitung erschien erstmals am [[29. Dezember]] [[1914]]. Der erste Chefredakteur des Blattes war der schon vom Volksblatt bekannte [[Rudolf Freisauff von Neudegg]].
Die "Neuesten Nachrichten" waren eine Schwesterzeitung des "[[Salzburger Volksblatt]]es" und erschienen daher im [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Verlagshaus Rudolf Kiesel]], und zwar sieben Mal wöchentlich. Sie waren die zur Morgenausgabe umgewandelte Mittagsausgabe des "Salzburger Volksblattes", das man vergeblich versucht hatte zu etablieren. Die Zeitung erschien erstmals am [[29. Dezember]] [[1914]]. Der erste Chefredakteur des Blattes war der schon vom Volksblatt bekannte [[Rudolf Freisauff von Neudegg]].


Am [[1. Mai]] [[1915]] wurden die Neuesten Nachrichten mit dem aus Prag stammenden ''Alpenländischen Morgenblatt'' zusammengelegt, die beiden Zeitungen verschmolzen in einer GmbH (''Neueste Nachrichten GmbH'') und erreichten schnell eine Auflage von 18.000 Stück.  
Am [[1. Mai]] [[1915]] wurden die "Neuesten Nachrichten" mit dem aus Prag stammenden "Alpenländischen Morgenblatt" zusammengelegt, die beiden Zeitungen verschmolzen in einer GmbH (''Neueste Nachrichten GmbH'') und erreichten schnell eine Auflage von 18 000 Stück.


Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] entschloss man sich zuerst die Montagmorgen-Ausgabe einzustellen und dann am [[23. November]] [[1919]] auf Grund der mangelnden Zugverbindungen und der damit verbundenen Unzustellbarkeit der Zeitung die Neuesten Nachrichten generell auf Eis zu legen. Erst am [[5. Juni]] [[1923]] wagte der Kiesel-Verlag einen neuen Versuch, der allerdings am [[7. Juli]] ohne weiteren Kommentar eingestellt wurde.
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] entschloss man sich zuerst die Montagmorgen-Ausgabe einzustellen und dann am [[23. November]] [[1919]] auf Grund der mangelnden Zugverbindungen und der damit verbundenen Unzustellbarkeit der Zeitung die Neuesten Nachrichten generell auf Eis zu legen.  
 
In den "Innsbrucker Nachrichten" findet sich in der Ausgabe vom [[15. Oktober]] [[1920]] ein Eintrag im "[[Salzburger Handelsregister]]":
<blockquote>''Im Salzburger Handelsregister ist eine Gesell­schaft m. b. H. zum Zwecke der Herausgabe einer Tages­zeitung "Neueste Nachrichten, Alpenländische Mor­genzeitung" eingetragen, deren Stammkapital im Betrage von 40.000 K<ref>Kronen</ref>je zur Hälfte von der Firma Mercy in Prag und von der Firma [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|R. Kiesel]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]] eingezahlt worden ist.
</blockquote>
 
Erst am [[5. Juni]] [[1923]] wagte der Kiesel-Verlag einen neuen Versuch, der allerdings am [[7. Juli]] ohne weiteren Kommentar eingestellt wurde.


==Quelle==
==Quelle==
*Waltraud Jakob: ''Salzburger Zeitungsgeschichte''. Salzburg Dokumentationen, Band 39, [[Landespressebüro]] 1979
*Waltraud Jakob: "Salzburger Zeitungsgeschichte". Salzburg Dokumentationen, Band 39, [[Landespressebüro]] 1979
 
== Einzelnachweis ==
<references/>


[[Kategorie:Medien]]
[[Kategorie:Medien]]
[[Kategorie:Medien (Geschichte)]]
[[Kategorie:Zeitung]]
[[Kategorie:Zeitung]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Geschichte]]