Oinophila v-flava: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Auch zur Biologie der Art oder zu den ersten Ständen sind aus Salzburg keine Daten bekannt. Auf Basis des einzigen zurzeit vorliegenden Fundes kann daher auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung getroffen werden (Einstufung DD nach | + | Auch zur Biologie der Art oder zu den ersten Ständen sind aus Salzburg keine Daten bekannt. Auf Basis des einzigen zurzeit vorliegenden Fundes kann daher auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung getroffen werden (Einstufung DD nach Embacher et al. 2024). |
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== Einzelnachweis == | == Einzelnachweis == | ||
Version vom 25. November 2024, 08:17 Uhr
Oinophila v-flava (Gracillaria v-flava Haworth, 1828: 530) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tineidae (Echte Motten). Volkstümlicher Name: Weinmotte
Diagnose
Die dunklen, schmalen Flügel zusammen mit der V-förmigen gelblichen Mittelbinde auf dem Vorderflügel kennzeichnen die Art eindeutig und machen sie in Salzburg unverwechselbar.
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie
Der erste und bisher einzige Nachweis der Art aus Salzburg stammt von Thomas Rupp vom 24.4.2023 aus der Stadt Salzburg, Mülln (Zone Ia nach Embacher et al. 2024, siehe auch Kurz et al. 2024). O. v-flava gilt in Mitteleuropa als Neozoon, das vor allem in Weinkellern gefunden wird und das ursprünglich wohl aus Südwesteuropa stammt. Aus Salzburg sind keinerlei Informationen zum Lebensraum verfügbar.
Nachbarfaunen
In Österreich ist die Art sonst nur noch aus Oberösterreich bekannt geworden (Huemer 2013). Aber auch hier datiert der letzte Fund aus dem Alpenvorland aus dem Jahr 1913, also von vor mehr als 100 Jahren (Klimesch 1990). In Bayern gibt es ebenfalls nur einen alten Nachweis aus dem Jahr 1947 aus dem Schichtstufenland (Haslberger & Segerer 2016).
Biologie und Gefährdung
Auch zur Biologie der Art oder zu den ersten Ständen sind aus Salzburg keine Daten bekannt. Auf Basis des einzigen zurzeit vorliegenden Fundes kann daher auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung getroffen werden (Einstufung DD nach Embacher et al. 2024).
Weiterführende Informationen
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Quellen
- Embacher, G., S. Flechtmann, P. Gros & M. A. Kurz 2024 [2025]. Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematische und revidierte Liste mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur. Sonderband. In Zusammenarbeit mit der Naturkundlichen Gesellschaft Salzburg. Haus der Natur, Salzburg: 3-176.
- Kurz, M., G. Embacher, S. Flechtmann, P. Gros, G. Hufler, E. Moßhammer, H. Nelwek & T. Rupp 2024. Fauna und Flora von Salzburg: Lepidoptera – Bericht des Jahres 2023. Mitteilungen der Naturkundlichen Gesellschaft 2024: 1-20