Monopis weaverella: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Monopis weaverella''' (<i>Tinea weaverella</i> Scott, 1858) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Tineidae]] (echte Motten). | |||
==Diagnose== | ==Diagnose== | ||
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ||
Obwohl ''Monopis weaverella'' zu erwarten war, gelang Patrick Gros der Nachweis erst am 13.06.2021 in Guggenthal bei Koppl (Rupp et al. 2022). Der Fundort liegt in Zone I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2024), an der Grenze zu den Nördlichen Kalkalpen (Zone II) in rund 570 m Höhe. Über den Lebensraum oder die näheren Fundumstände ist nichts bekannt (Kurz & Kurz 2024). Nach Klimesch (1990) soll die Art in | Obwohl ''Monopis weaverella'' zu erwarten war, gelang Patrick Gros der Nachweis erst am 13.06.2021 in Guggenthal bei Koppl (Rupp et al. 2022). Der Fundort liegt in Zone I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2024), an der Grenze zu den Nördlichen Kalkalpen (Zone II) in rund 570 m Höhe. Über den Lebensraum oder die näheren Fundumstände ist nichts bekannt (Kurz & Kurz 2024). Nach Klimesch (1990) soll die Art in [[Kiefer]]nbeständen, besonders auf Moorboden zu finden sein. | ||
==Nachbarfaunen== | ==Nachbarfaunen== | ||
In Österreich war ''M. weaverella'' nur aus Nordtirol, der Steiermark, Ober- und Niederösterreich bekannt (Huemer 2013), in Oberösterreich aber aus allen drei Landesteilen (Klimesch 1990). In Bayern ist die Art ebenfalls in allen vier Naturräumen mit rezenten Funden vertreten (Haslberger & Segerer 2016). | In Österreich war ''M. weaverella'' nur aus Nordtirol, der Steiermark, Ober- und Niederösterreich bekannt (Huemer 2013), in Oberösterreich aber aus allen drei Landesteilen (Klimesch 1990). In [[Bayern]] ist die Art ebenfalls in allen vier Naturräumen mit rezenten Funden vertreten (Haslberger & Segerer 2016). | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Über die Lebensweise der | Über die Lebensweise der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines, wie auch der Entwicklungsstadien, liegen aus Salzburg keinerlei Informationen vor. Aus diesem Grund ist zurzeit auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung möglich (Einstufung DD nach Embacher et al. 2024). | ||
==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen== | ||
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*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp. | *Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp. | ||
*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332. | *Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332. | ||
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2024. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2024.11.11]. | *[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]] & [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2024. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2024.11.11]. | ||
*Rupp, T., G. Embacher, P. Gros, G. Hufler & M.A. Kurz 2023. Neues zur Schmetterlingsfauna des Landes Salzburg, Österreich (Insecta: Lepidoptera). | *Rupp, T., G. Embacher, P. Gros, G. Hufler & M.A. Kurz 2023. Neues zur Schmetterlingsfauna des Landes Salzburg, Österreich (Insecta: Lepidoptera). – Bericht des Jahres 2022. Mitteilungen aus dem [[Haus der Natur]] 28: 37-44. | ||
[[Kategorie:Wissenschaft]] | [[Kategorie:Wissenschaft]] | ||