Kolpinghaus Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

K + weitere Quelle
 
Zeile 6: Zeile 6:
Als Mieterin wurde die Kolpinghaus Hallein GmbH gefunden, die dort seit 2008 ein Heim für Schüler betreibt. Gesellschafter sind der Verein Kolping Österreich (70 Prozent) und Kolpingfamilie Hallein (20 Prozent) sowie die [[Stadtgemeinde Hallein]] (zehn Prozent).
Als Mieterin wurde die Kolpinghaus Hallein GmbH gefunden, die dort seit 2008 ein Heim für Schüler betreibt. Gesellschafter sind der Verein Kolping Österreich (70 Prozent) und Kolpingfamilie Hallein (20 Prozent) sowie die [[Stadtgemeinde Hallein]] (zehn Prozent).


Am [[18. Oktober]] [[2008]] wurde das Kolpinghaus Hallein offiziell eröffnet. In der 150-jährigen Geschichte der Kolpingfamilie Hallein stellt das Kolpinghaus Hallein neben ihren Projekten wie dem damals noch bestehenden [[Haus Mirjam]] für Frauen, die Opfer familiärer Gewalt wurden, und einem Integrationsprogramm für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, einen weiteren Meilenstein dar. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten betonte Kolping-Präsidentin Christine Leopold, dass mit der Eröffnung dieses Hauses die Kolpingfamilie wieder zu ihren Kernkompetenz zurückkehrt. Nämlich Jugendliche auf deren Weg in ihre berufliche Zukunft zu unterstützen und zu begleiten.
Am [[18. Oktober]] [[2008]] wurde das Kolpinghaus Hallein offiziell eröffnet.<ref>{{Quelle SN|25. Oktober 2008, Seite 34}}</ref> In der 150-jährigen Geschichte der Kolpingfamilie Hallein stellt das Kolpinghaus Hallein neben ihren Projekten wie dem damals noch bestehenden [[Haus Mirjam]] für Frauen, die Opfer familiärer Gewalt wurden, und einem Integrationsprogramm für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, einen weiteren Meilenstein dar. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten betonte Kolping-Präsidentin Christine Leopold, dass mit der Eröffnung dieses Hauses die Kolpingfamilie wieder zu ihren Kernkompetenz zurückkehrt. Nämlich Jugendliche auf deren Weg in ihre berufliche Zukunft zu unterstützen und zu begleiten.


Fünf der insgesamt sieben alten Bürgerhäuser, in denen sich das Kolpinghaus befindet, liegen an der Westseite des Schöndorferplatzes. Dieser hieß bis zum [[17. Juli]] [[1900]] "Oberer Markt" bzw. "Marktplatz" genannt. Denn bei einem Teil dieses Platzes handelt es sich vermutlich um den ältesten Marktplatz der Salinenstadt, vormals als "die Lauben" genannt. Die Bezeichnung des Platzes änderten sich mehrmals: so waren auch die Bezeichnungen "Richter-" und zuletzt "Stadtrichterplatz" gebräuchlich. Das Amt des Stadtrichters ist in Hallein seit [[1272]] nachgewiesen, Amtssitz war im Haus Schöndorferplatz 119, heute Nr. 4 - Teil des Kolpinghauses.  
Fünf der insgesamt sieben alten Bürgerhäuser, in denen sich das Kolpinghaus befindet, liegen an der Westseite des Schöndorferplatzes. Dieser hieß bis zum [[17. Juli]] [[1900]] "Oberer Markt" bzw. "Marktplatz" genannt. Denn bei einem Teil dieses Platzes handelt es sich vermutlich um den ältesten Marktplatz der Salinenstadt, vormals als "die Lauben" genannt. Die Bezeichnung des Platzes änderten sich mehrmals: so waren auch die Bezeichnungen "Richter-" und zuletzt "Stadtrichterplatz" gebräuchlich. Das Amt des Stadtrichters ist in Hallein seit [[1272]] nachgewiesen, Amtssitz war im Haus Schöndorferplatz 119, heute Nr. 4 - Teil des Kolpinghauses.  
Zeile 65: Zeile 65:
* "[[Salzburger Woche]]", Ausgabe "[[Tennengauer Nachrichten]]", 14. Oktober 2010
* "[[Salzburger Woche]]", Ausgabe "[[Tennengauer Nachrichten]]", 14. Oktober 2010
* {{Quelle dieses Artikels|[[Benutzer:Peter Krackowizer]], der die Eröffnungsphase persönlich miterlebt und dokumentiert hat}}
* {{Quelle dieses Artikels|[[Benutzer:Peter Krackowizer]], der die Eröffnungsphase persönlich miterlebt und dokumentiert hat}}
== Einzelnachweis ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>