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Doch es soll schon [[1647]] ein Kaffeehaus in Venedig eröffnet worden sein, das demnach das erste Kaffeehaus in Europa war. Es folgten weitere Cafés in [[Italien]], vor allem in Oberitalien. Turin wurde eine Hochburg der Cafés (und der Schokolade!), was noch heute in den vielen Kaffeehäusern zu sehen ist. Turin gehörte damals zu Savoyen, das beiderseits der Seealpen im heutigen Italien und [[Frankreich]] lag. Der [[1670]] eingewanderte Savoyarde (aus dem französischen Savoyen, heute zwischen Lyon und Italien) Jean Fontaine war dann auch der erste, der in Salzburg ein Kaffeehaus eröffnen durfte - aus dem schließlich das [[Café Tomaselli]] hervorging. Aber auch in [[Küstenland#Triest|Triest]] und Mailand wurden die Kaffeehäuser geschätzte Treffpunkte.
 
Doch es soll schon [[1647]] ein Kaffeehaus in Venedig eröffnet worden sein, das demnach das erste Kaffeehaus in Europa war. Es folgten weitere Cafés in [[Italien]], vor allem in Oberitalien. Turin wurde eine Hochburg der Cafés (und der Schokolade!), was noch heute in den vielen Kaffeehäusern zu sehen ist. Turin gehörte damals zu Savoyen, das beiderseits der Seealpen im heutigen Italien und [[Frankreich]] lag. Der [[1670]] eingewanderte Savoyarde (aus dem französischen Savoyen, heute zwischen Lyon und Italien) Jean Fontaine war dann auch der erste, der in Salzburg ein Kaffeehaus eröffnen durfte - aus dem schließlich das [[Café Tomaselli]] hervorging. Aber auch in [[Küstenland#Triest|Triest]] und Mailand wurden die Kaffeehäuser geschätzte Treffpunkte.
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In Wien fand das Café zunächst nur sehr zögerlich Aufnahme. [[1688]] gab es vier Cafés und noch [[1747]] zählte man Kaffee zu den exklusiven Getränken. Erst zur Zeit von Kaiserin [[Maria Theresia]] (* [[1717]]; † [[1780]]) setzte sich das Café trotz seines bis dahin schlechten Rufs ("...Treffpunkt der feschen und leichten Mädels...") als beliebter Treffpunkt aller Gesellschaftsschichten durch.
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In Wien fand das Café zunächst nur sehr zögerlich Aufnahme. [[1688]] gab es vier Cafés und noch [[1747]] zählte man Kaffee zu den exklusiven Getränken. Erst zur Zeit von Königin<ref>Maria Theresia wurde nie zur Kaiserin gekrönt</ref> [[Maria Theresia]] (* [[1717]]; † [[1780]]) setzte sich das Café trotz seines bis dahin schlechten Rufs ("...Treffpunkt der feschen und leichten Mädels...") als beliebter Treffpunkt aller Gesellschaftsschichten durch.
    
Stundenlanges ungestörtes Zeitungslesen bei einer Tasse Kaffee und einem Glas Wasser, angeregte Gespräche und das Schreiben von Romanen oder Gedichten – so stellte sich das Café dann im [[19. Jahrhundert]] in Österreich dar.  Literaten wie [[Stefan Zweig]] ([[1881]]–[[1942]]) oder Emil Honoré de Balzac ([[1799]]–[[1850]]) waren begeisterte Kaffeetrinker und Kaffeehaus-Besucher.  
 
Stundenlanges ungestörtes Zeitungslesen bei einer Tasse Kaffee und einem Glas Wasser, angeregte Gespräche und das Schreiben von Romanen oder Gedichten – so stellte sich das Café dann im [[19. Jahrhundert]] in Österreich dar.  Literaten wie [[Stefan Zweig]] ([[1881]]–[[1942]]) oder Emil Honoré de Balzac ([[1799]]–[[1850]]) waren begeisterte Kaffeetrinker und Kaffeehaus-Besucher.