Das Mühlbachtal weist an beiden Talseiten große Erosionsflächen auf, deren instabiles Material leicht zu Hangrutschungen und darauffolgende Verklausungen des darunter liegenden Mühlbaches führen kann. Der Mühlbach hat sich im Lauf der Geschichte nach Unwettern mehrmals verklaust und durch den anschließenden Ausbruch den Ort Niedernsill und das Salzachtal vermurt. Herausragende Unglücksjahre waren [[1798]] und [[1970]].
Das Mühlbachtal weist an beiden Talseiten große Erosionsflächen auf, deren instabiles Material leicht zu Hangrutschungen und darauffolgende Verklausungen des darunter liegenden Mühlbaches führen kann. Der Mühlbach hat sich im Lauf der Geschichte nach Unwettern mehrmals verklaust und durch den anschließenden Ausbruch den Ort Niedernsill und das Salzachtal vermurt. Herausragende Unglücksjahre waren [[1798]] und [[1970]].
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Erst nach dem letzten großen Unglück Anfang der 70er-Jahre des [[20. Jahrhundert]]s wurde der Bach durch die [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] weitgehend verbaut, bleibt aber durch die geologischen Bedingungen in seinem großen Einzugsgebiet eine latente Bedrohung.
Erst nach dem letzten großen Unglück Anfang der 70er-Jahre des [[20. Jahrhundert]]s wurde der Bach durch die [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] weitgehend verbaut, bleibt aber durch die geologischen Bedingungen in seinem großen Einzugsgebiet eine latente Bedrohung.
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==Quellen==
==Quellen==
* Topografische, Österreichische Karte 1:25 000, 3220 – Ost Saalbach, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, 2009
* Topografische, Österreichische Karte 1:25 000, 3220 – Ost Saalbach, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, 2009