Bucculatrix cidarella: Unterschied zwischen den Versionen
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[[File:E-MK-16780a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Kasern]], 1965.05.05]] | |||
'''Bucculatrix cidarella''' (''Lyonetia cidarella'' Zeller, 1839: 216) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Bucculatricidae]]. | |||
==Diagnose== | |||
Durch die schwärzlichen Vorderflügel mit weißen Flecken ist die Art gegenüber anderen ''Bucculatrix''-Arten unverwechselbar. Die Minen sind jenen der ''[[Stigmella glutinosae]]'' recht ähnlich, aber zarter. | |||
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
''B. cidarella'' wurde in Salzburg bisher nur durch zwei [[Glossar_Biologie#I|Imagines]], sowie Raupen- und Minenfunde in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone) und II (nördliche Kalkalpen) nach Embacher et al. ( | ''B. cidarella'' wurde in Salzburg bisher nur durch zwei [[Glossar_Biologie#I|Imagines]], sowie Raupen- und Minenfunde in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (nördliche Kalkalpen) nach Embacher et al. (2024) nachgewiesen, ist mit den Futterpflanzen der Raupen, Erlen-Arten, aber vermutlich viel weiter verbreitet. Die bisher dokumentierte Höhenverbreitung beschränkt sich allerdings ebenfalls auf einen nur geringen Bereich von 420 bis 780 m ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Lebensraum der Art sind Erlengebüsche, Galeriewälder, Auwälder und feuchte Waldränder. Die Generationsfolge in Salzburg ist mangels Daten unklar. Die beiden [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden Anfang Mai gefangen, der Fund einer Raupe im Juli könnte aber auf zwei Generationen im Jahr hindeuten. | ||
==Nachbarfaunen== | |||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Über die Biologie der Art ist in Salzburg fast nichts bekannt. Die Raupen erzeugen in ihrer Jugend kurze Gangminen in den Blättern ihrer Futterpflanzen. In Salzburg wurden sie bisher an [[Schwarz-Erle]] (''[[Alnus glutinosa]]'') und, seltener, an [[Grau-Erle]] (''[[Alnus incana]]'') festgestellt. Wie die übrigen ''Bucculatrix''-Arten leben sie später frei an den Blättern. Obwohl bisher erst wenige Daten vorliegen, dürfte ''B. cidarella'' im Land ungefährdet sein, da potentielle Lebensräume in Salzburg weit verbreitet sind. | Über die Biologie der Art ist in Salzburg fast nichts bekannt. Die Raupen erzeugen in ihrer Jugend kurze Gangminen in den Blättern ihrer Futterpflanzen. In Salzburg wurden sie bisher an [[Schwarz-Erle]] (''[[Alnus glutinosa]]'') und, seltener, an [[Grau-Erle]] (''[[Alnus incana]]'') festgestellt. Wie die übrigen ''Bucculatrix''-Arten leben sie später frei an den Blättern. Obwohl bisher erst wenige Daten vorliegen, dürfte ''B. cidarella'' im Land ungefährdet sein, da potentielle Lebensräume in Salzburg weit verbreitet sind. | ||