Thomas Bernhard: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1947]] verlässt er die Schule, um in [[Lehen]] im Lebensmittelgeschäft Podlaha in die Kaufmannslehre zu gehen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt er in der [[1976]] erschienenen autobiografischen Schrift ''Der Keller. Eine Entziehung''. Im [[2004]] von der Salzburger Germanistin Johanna Pühringer wieder entdeckten Keller holt sich Bernhard [[1949]] eine schwere Lungenentzündung. Sein Großvater stirbt zu jener Zeit. In seiner dritten Autobiografie ''Der Atem. Eine Entscheidung'' (1977) schreibt er über diese Grenzerfahrungen.
[[1947]] verlässt er die Schule, um in [[Lehen]] im Lebensmittelgeschäft Podlaha in die Kaufmannslehre zu gehen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt er in der [[1976]] erschienenen autobiografischen Schrift ''Der Keller. Eine Entziehung''. Im [[2004]] von der Salzburger Germanistin Johanna Pühringer wieder entdeckten Keller holt sich Bernhard [[1949]] eine schwere Lungenentzündung. Sein Großvater stirbt zu jener Zeit. In seiner dritten Autobiografie ''Der Atem. Eine Entscheidung'' (1977) schreibt er über diese Grenzerfahrungen.


[[1950]] stirbt seine Mutter. Bernhard selbst verbringt lange Zeit im [[Lungenheilstätte Grafenhof|Sanatorium Grafenhof]] (''Die Kälte. Eine Isolation'', 1981).
[[1950]] stirbt seine Mutter. Bernhard selbst verbringt lange Zeit im [[Lungenheilanstalt Grafenhof|Sanatorium Grafenhof]] (''Die Kälte. Eine Isolation'', 1981).


Nach seiner Rückkehr aus der Lungenheilstätte beginnt er [[1952]] ein Studium am [[Mozarteum]], das er 1957 abschließt. Nebenbei arbeitet er auf Vermittlung Zuckmayers als freier Mitarbeiter für die [[SPÖ]]-[[Salzburger Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Demokratisches Volksblatt]], dessen Chefredakteur [[Josef Kaut]] später auch Präsident der [[Salzburger Festspiele]] und ein Förderer Bernhards wird. Sein Lehrmeister in der Redaktion ist der spätere Bildungsminister [[Herbert Moritz]].
Nach seiner Rückkehr aus der Lungenheilstätte beginnt er [[1952]] ein Studium am [[Mozarteum]], das er 1957 abschließt. Nebenbei arbeitet er auf Vermittlung Zuckmayers als freier Mitarbeiter für die [[SPÖ]]-[[Salzburger Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Demokratisches Volksblatt]], dessen Chefredakteur [[Josef Kaut]] später auch Präsident der [[Salzburger Festspiele]] und ein Förderer Bernhards wird. Sein Lehrmeister in der Redaktion ist der spätere Bildungsminister [[Herbert Moritz]].