Hermann Bahr: Unterschied zwischen den Versionen
K Linkfix |
|||
| Zeile 9: | Zeile 9: | ||
Angetan vom benediktinischen Humanismus und der Kultur und Architektur der Stadt Salzburg fand Bahr zum römisch-katholischen Glauben zurück, eine Tatsache, die auch in seinen Werken nach [[1916]] wieder sichtbar wurde. Die Bahrs wohnten in [[Schloss Arenberg]] in [[Parsch]] und pflegten Kontakt zu [[Stefan Zweig]] und [[Heinrich Lammasch]]. Salzburg wird vom Schriftsteller Hermann Bahr als "Stein gewordene Musik" beschrieben. <ref>[http://www.salzburgmuseum.at/index.php?id=1617 www.salzburgmuseum.at]</ref> | Angetan vom benediktinischen Humanismus und der Kultur und Architektur der Stadt Salzburg fand Bahr zum römisch-katholischen Glauben zurück, eine Tatsache, die auch in seinen Werken nach [[1916]] wieder sichtbar wurde. Die Bahrs wohnten in [[Schloss Arenberg]] in [[Parsch]] und pflegten Kontakt zu [[Stefan Zweig]] und [[Heinrich Lammasch]]. Salzburg wird vom Schriftsteller Hermann Bahr als "Stein gewordene Musik" beschrieben. <ref>[http://www.salzburgmuseum.at/index.php?id=1617 www.salzburgmuseum.at]</ref> | ||
Hermann Bahr trat als Freund [[Hugo von Hofmannsthal]]s und [[Max Reinhardt]]s auch für die Verwirklichung der [[Salzburger Festspiele]] ein. Bei den Stammtischen im ''Hermann-Bahr-Stüberl'' im nahe gelegenen [[Gasthof Steinlechner]] wurde er nie müde mit [[ | Hermann Bahr trat als Freund [[Hugo von Hofmannsthal]]s und [[Max Reinhardt]]s auch für die Verwirklichung der [[Salzburger Festspiele]] ein. Bei den Stammtischen im ''Hermann-Bahr-Stüberl'' im nahe gelegenen [[Gasthof Steinlechner]] wurde er nie müde mit [[Erhard Buschbeck]], der später Dramaturg am Wiener Burgtheater wurde, und anderen Freunden der Ideen von Festspielen in Salzburg über seine Idee zu diskutieren. | ||
Er selbst übersiedelte [[1918]]–[[1919]] nach Wien, wo er 1. Dramaturg am Burgtheater war. [[1922]] verließ er Salzburg endgültig wegen einer Verpflichtung seiner Frau in Richtung München, wo er [[1934]] nach längerer Krankheit starb. | Er selbst übersiedelte [[1918]]–[[1919]] nach Wien, wo er 1. Dramaturg am Burgtheater war. [[1922]] verließ er Salzburg endgültig wegen einer Verpflichtung seiner Frau in Richtung München, wo er [[1934]] nach längerer Krankheit starb. | ||