Walserberg (Ort): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Walserberg''' ist ein ursprünglich nur "Berg" genannte Ortschaft der Gemeinde [[Wals-Siezenheim]] an der Grenze zur [[Bundesrepublik Deutschland]], [[Freistaat Bayern]].   
'''Walserberg''' ist ein ursprünglich nur "Berg" genannte Ortschaft der Gemeinde [[Wals-Siezenheim]] an der Grenze zu [[Bayern]].   
 
  
 
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Dieser Ortsteil befindet sich südwestlich des Gemeindezentrums zu Füßen des [[Walserberg]]es. Südlich des Ortsteils verläuft die [[Großgmainer Landesstraße]] (L 114) von Wals-Siezenheim nach [[Großgmain]].
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Dieser Ortsteil befindet sich südwestlich des Gemeindezentrums zu Füßen des [[Walserberg]]es. Durch die Ortschaft verläuft die [[Walserberg Bundesstraße (Wals-Siezenheim)|Walserberg Bundesstraße]] als Teil der [[B 1 Wiener Straße]], südöstlich führt die [[L 114 Großgmainer Landesstraße]] vom [[Kreisverkehr Wals-Großgmain]] nach [[Großgmain]].
  
 
==Geschichte==
 
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Bereits zur [[Römer]]zeit führte eine Straße über den Walserberg, welche die Stadt [[Iuvavum]] (Salzburg) mit den ''Salinas'' in [[Reichenhall]] verband. In ihrer Nähe lag auf der östlichen Hangkante des Walserbergs ein römischer Bauernhof ([[Sandhoferweg (Wals-Siezenheim)|Sandhoferweg]] 3 und 5).
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Bereits zur [[Römer]]zeit führte eine Straße über den Walserberg, welche die Stadt [[Iuvavum]] (Salzburg) mit den ''Salinas'' ([[Saline Reichenhall|Saline]]) in [[Reichenhall]] verband. In ihrer Nähe lag auf der östlichen Hangkante des Walserbergs ein [[römischer Gutshof]], heute [[Sandhoferweg (Wals-Siezenheim)|Sandhoferweg]] 3 und 5.
  
Bis zum Anfang des [[19. Jahrhundert]]s bestand "Berg" nur aus zwei Bauernanwesen, dem "Gut Berg" (heute "Wastl") und dem "Tofferl", der früher "das ander Gut Berg" genannt wurde.  
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Bis zum Anfang des [[19. Jahrhundert]]s bestand "Berg" nur aus zwei Bauerhöfen, dem "Gut Berg" (heute "Wastl") und dem "Tofferl", der früher "das ander Gut Berg" genannt wurde.  
  
[[1807]] kam an der Landstraße von der [[Stadt Salzburg]] nach Reichenhall das österreichische Mauthaus bei der Abzweigung nach [[Käferheim]] hinzu. Der "Neuwirth" (Röhrenwirt) an der Landstraße eröffnete im Jahre [[1806]]. Um [[1828]]/[[1830]] wurde das große Zollamtsgebäude beim Röhrenwirt errichtet, das von [[1853]] bis [[1866]] als Gemeinschaftszollamt für österreichische und bayerische Zöllner diente. Das österreichische Zollamt war bis zum "[[Anschluss]]" Österreichs an das Deutsche Reich  [[1938]] in diesem Gebäude untergebracht (mehr zu den Zollämtern siehe [[Grenzübergang Walserberg]]).  
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Der "Neuwirth" (Röhrenwirt) an der Landstraße eröffnete im Jahre [[1806]]. [[1807]] kam an der Landstraße von der [[Stadt Salzburg]] nach Reichenhall das österreichische Mauthaus bei der Abzweigung nach [[Käferheim]] hinzu. Um [[1828]]/[[1830]] wurde das große Zollamtsgebäude beim Röhrenwirt errichtet, das von [[1853]] bis [[1866]] als Gemeinschaftszollamt für österreichische und [[Königreich Bayern|bayerische]] Zöllner diente. Das österreichische Zollamt war bis zum "[[Anschluss]]" Österreichs an das Deutsche Reich  [[1938]] in diesem Gebäude untergebracht (mehr zu den Zollämtern siehe [[Grenzübergang Walserberg]]).  
  
 
Im [[20. Jahrhundert|20.]] und [[21. Jahrhundert]] wuchs der Ort sehr stark vor allem in südöstliche Richtung. Somit wurde im Laufe der Zeit die Ortschaft Irlach mit den beiden alten Bauernanwesen "Kainz" und "Reischlzillner", sowie das Anwesen "Marker" (Kaindl) in den Ort integriert. Auf der Anhöhe des Walserbergs am [[Röhrenweg (Wals)|Röhrenweg]] und [[Hinterfeldweg (Wals)|Hinterfeldweg]] entstand Anfang des 21. Jahrhunderts eine Neubausiedlung.
 
Im [[20. Jahrhundert|20.]] und [[21. Jahrhundert]] wuchs der Ort sehr stark vor allem in südöstliche Richtung. Somit wurde im Laufe der Zeit die Ortschaft Irlach mit den beiden alten Bauernanwesen "Kainz" und "Reischlzillner", sowie das Anwesen "Marker" (Kaindl) in den Ort integriert. Auf der Anhöhe des Walserbergs am [[Röhrenweg (Wals)|Röhrenweg]] und [[Hinterfeldweg (Wals)|Hinterfeldweg]] entstand Anfang des 21. Jahrhunderts eine Neubausiedlung.
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==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Franz Müller (Hauptschuldirektor)|Franz Müller]]: ''Drittes Heimatbuch von [[Wals-Siezenheim]]'', [[1976]]
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* [[Franz Müller (Hauptschuldirektor)|Franz Müller]]: "Drittes Heimatbuch von [[Wals-Siezenheim]]", [[1976]]
* [[Albin Kühnel|Kühnel, Albin]]: ''Von der Grenzmauth zum Binnenzollamt – 235 Jahre Zoll am Walserberg'', Bad Reichenhall 2000
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* Kühnel, Albin: "Von der Grenzmauth zum Binnenzollamt – 235 Jahre Zoll am Walserberg", Bad Reichenhall 2000
 
*  [[Franziszeischer Kataster]]
 
*  [[Franziszeischer Kataster]]
 
* BayernAtlas: Historische Karte
 
* BayernAtlas: Historische Karte
* [[Andreas Hirsch]], Bad Reichenhall, Textgestaltung für den Abschnitt Geschichte  
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* [[Andreas Hirsch]], Bad Reichenhall, Textgestaltung für den Abschnitt Geschichte  
  
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]  
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]  

Version vom 10. Dezember 2024, 10:35 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt die Ortschaft Walserberg der Gemeinde Wals-Siezenheim. Ein Artikel über den gleichnamigen Berg findet sich unter Walserberg.
Der Ort Walserberg Mitte des 20. Jahrhunderts.

Walserberg ist ein ursprünglich nur "Berg" genannte Ortschaft der Gemeinde Wals-Siezenheim an der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland, Freistaat Bayern.

Geografie

Dieser Ortsteil befindet sich südwestlich des Gemeindezentrums zu Füßen des Walserberges. Durch die Ortschaft verläuft die Walserberg Bundesstraße als Teil der B 1 Wiener Straße, südöstlich führt die L 114 Großgmainer Landesstraße vom Kreisverkehr Wals-Großgmain nach Großgmain.

Geschichte

Bereits zur Römerzeit führte eine Straße über den Walserberg, welche die Stadt Iuvavum (Salzburg) mit den Salinas (Saline) in Reichenhall verband. In ihrer Nähe lag auf der östlichen Hangkante des Walserbergs ein römischer Gutshof, heute Sandhoferweg 3 und 5.

Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts bestand "Berg" nur aus zwei Bauerhöfen, dem "Gut Berg" (heute "Wastl") und dem "Tofferl", der früher "das ander Gut Berg" genannt wurde.

Der "Neuwirth" (Röhrenwirt) an der Landstraße eröffnete im Jahre 1806. 1807 kam an der Landstraße von der Stadt Salzburg nach Reichenhall das österreichische Mauthaus bei der Abzweigung nach Käferheim hinzu. Um 1828/1830 wurde das große Zollamtsgebäude beim Röhrenwirt errichtet, das von 1853 bis 1866 als Gemeinschaftszollamt für österreichische und bayerische Zöllner diente. Das österreichische Zollamt war bis zum "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich 1938 in diesem Gebäude untergebracht (mehr zu den Zollämtern siehe Grenzübergang Walserberg).

Im 20. und 21. Jahrhundert wuchs der Ort sehr stark vor allem in südöstliche Richtung. Somit wurde im Laufe der Zeit die Ortschaft Irlach mit den beiden alten Bauernanwesen "Kainz" und "Reischlzillner", sowie das Anwesen "Marker" (Kaindl) in den Ort integriert. Auf der Anhöhe des Walserbergs am Röhrenweg und Hinterfeldweg entstand Anfang des 21. Jahrhunderts eine Neubausiedlung.

Bildergalerie

Weblink

Quellen