| − | Die im Jahr [[1947]] errichtete Anlage erhielt dank ihres Panoramas am Fuße des [[Hochkönigstock]]s den Namen ''Hochkönigschanze''. Am [[26. Dezember]] 1947 wurde die Schanze mit einem Skispringen eingeweiht, das rund 4 000 Zuschauer verfolgten. Sieger wurde Weltmeister [[Sepp Bradl]] mit Weiten von 83,5 und 82 Metern.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19471227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volkszeitung]]", Ausgabe vom 27. Dezember 1947, Seite 3</ref> Am [[27. Februar]] [[1949]] kam Sepp Weiler aus [[Bayern]] erstmals mit 102 Metern über die 100-Meter-Marke vor 15 000 Zuschauern. Bradl kam bei 98 m zu Sturz.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19490228&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "Wiener Kurier", Ausgabe vom 28. Februar 1949, Seite 5</ref> Am [[26. Februar]] [[1950]] sprang dann Bradl im Finale beim Weitensprungdurchgang 100 m. Bereits im Training gelang dem Oberstdorfer Toni Brutscher ein Sprung von 107 m.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19500227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", 27. Februar 1950, Seite 5</ref> Am [[27. Dezember]] 1950 wurde Bradl mit 107,5 m überlegener Tagessieger.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19501227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 27. Dezember 1950, Seite 8</ref> Am [[6. Jänner]] [[1952]] erreichte Bradl 101 m und siegte damit.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19520107&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], "Wiener Kurier", Ausgabe vom 7. Jänner 1952, Seite 9</ref> | + | Die im Jahr [[1947]] errichtete Anlage erhielt dank ihres Panoramas am Fuße des [[Hochkönigstock]]s den Namen ''Hochkönigschanze''. Am [[26. Dezember]] 1947 wurde die Schanze mit einem Skispringen eingeweiht, das rund 4 000 Zuschauer verfolgten. Sieger wurde Weltmeister [[Sepp Bradl]] mit Weiten von 83,5 und 82 Metern. Der Schanzenrekord lag bei 86 Metern.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19471227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volkszeitung]]", Ausgabe vom 27. Dezember 1947, Seite 3</ref> |
| | + | Für das Springen am [[26. Dezember]] [[1948]] musste "in unermüdlicher Tag- und oft auch Nachtarbeit die ganze Woche hindurch in auf opferungsvollster Weise in vielen Hunderten von Körben Schnee herbeigeschafft, um die Aufsprungbahn gebrauchsfähig machen zu können." Sepp Brandl sprang mit 94 und 89 Meter neuen Schanzenrekord und zum Sieg.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19481227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Salzburger Volkszeitung", Ausgabe vom 27. Dezember 1948, Seite 4</ref> |
| | + | Am [[27. Februar]] [[1949]] kam Sepp Weiler aus [[Bayern]] erstmals mit 102 Metern über die 100-Meter-Marke vor 15 000 Zuschauern. Bradl kam bei 98 m zu Sturz.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19490228&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "Wiener Kurier", Ausgabe vom 28. Februar 1949, Seite 5</ref> |
| | + | Am [[26. Februar]] [[1950]] sprang dann Bradl im Finale beim Weitensprungdurchgang 100 m. Bereits im Training gelang dem Oberstdorfer Toni Brutscher ein Sprung von 107 m.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19500227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", 27. Februar 1950, Seite 5</ref> |
| | + | Am [[27. Dezember]] 1950 wurde Bradl mit 107,5 m überlegener Tagessieger.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19501227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 27. Dezember 1950, Seite 8</ref> Am [[6. Jänner]] [[1952]] erreichte Bradl 101 m und siegte damit.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19520107&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], "Wiener Kurier", Ausgabe vom 7. Jänner 1952, Seite 9</ref> |
| | Beim Training zum Springen [[1952]] stürzte der Bischofshofener [[Paul Ausserleitner]] so schwer, dass er vier Tage später am [[9. Jänner]] [[1952]] an den Folgen seiner Verletzungen starb. Ihm zu Ehren wurde der Bakken umbenannt. | | Beim Training zum Springen [[1952]] stürzte der Bischofshofener [[Paul Ausserleitner]] so schwer, dass er vier Tage später am [[9. Jänner]] [[1952]] an den Folgen seiner Verletzungen starb. Ihm zu Ehren wurde der Bakken umbenannt. |