Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, [[1871]], über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen weniger die direkte Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so nahen) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des [[19. Jahrhundert]]s, liegt der Reiz dieser Briefe. | Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, [[1871]], über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen weniger die direkte Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so nahen) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des [[19. Jahrhundert]]s, liegt der Reiz dieser Briefe. |