Tauernkraftwerke Kaprun: Unterschied zwischen den Versionen
siehe auch Schleppbahn Kaprun |
Zwangsarbeitereinsatz |
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Die Anfänge der Errichtung der Tauernkraftwerke Kaprun reichen in die [[1920er]] Jahre zurück und hängen mit dem Bau der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zusammen. Auf die Nutzung der Wasserkraft zurück greifend ließ [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]] [[1928]] ein gigantisches Projekt vorbereiten: die Tauernkraftwerke sollten mit jährlich 3,3 Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Gebiet der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] aus [[Kärnten]], [[Osttirol]] und Salzburg 6,6 Milliarden kWh produzieren. | Die Anfänge der Errichtung der Tauernkraftwerke Kaprun reichen in die [[1920er]] Jahre zurück und hängen mit dem Bau der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zusammen. Auf die Nutzung der Wasserkraft zurück greifend ließ [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]] [[1928]] ein gigantisches Projekt vorbereiten: die Tauernkraftwerke sollten mit jährlich 3,3 Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Gebiet der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] aus [[Kärnten]], [[Osttirol]] und Salzburg 6,6 Milliarden kWh produzieren. | ||
Eine provisorische Version wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] | Eine provisorische Version wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unter Einsatz zahlreicher Zwangsarbeiter errichtet und ein technisch machbares Konzept in Form der heutigen Tauernkraftwerke Kaprun ab 1947 realisiert. | ||
Nach dem Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich folgte für Propagandazwecke der erste Spatenstich - ausgeführt von Hermann Göring am [[16. Mai]] [[1938]]. Da für den Bau kriegsbedingt zu wenig Geld vorhanden war, wurde von [[November]] [[1944]] bis Mai 1945, mit einem aufgeschütteten Hilfsspeicher ([[Speicher Klammsee]]) und dem ersten Maschinensatz im [[Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe]], täglich nur zwei Stunden provisorisch Strom erzeugt. | Nach dem Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich folgte für Propagandazwecke der erste Spatenstich - ausgeführt von Hermann Göring am [[16. Mai]] [[1938]]. Da für den Bau kriegsbedingt zu wenig Geld vorhanden war, wurde von [[November]] [[1944]] bis Mai 1945, mit einem aufgeschütteten Hilfsspeicher ([[Speicher Klammsee]]) und dem ersten Maschinensatz im [[Kraftwerk Kaprun-Hauptstufe]], täglich nur zwei Stunden provisorisch Strom erzeugt. | ||