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| | ''Anfänglich schienen die Darsteller noch etwas stimmschwach zu sein, was sich aber zunehmend besserte. Der Auftritt der Kinder brachte dann deutlich mehr Schwung ins Geschehen. Heiter und beschwingt ohne nennenswerte Highlights wurde ein solides Musical mit den bekannten Liedern wie "Edelweiß, Edelweiß", dem Titellied "The Sound of Music" oder "My Favorite Things" - alle mit deutschen Texten - geboten. Die Bühnenbilder sind gut gewählt, die Lichteffekte dosiert und passend eingesetzt. Besonders die Kinder dominieren das Geschehen auf der Bühne. Irgendwie nicht notwendig fand ich Einspielungen aus der "Deutschen Wochenschau" sowie eine Originalredeeinblendung von Adolf Hitler, die ich im Übrigen akustisch nicht klar verstanden hatte.'' | | ''Anfänglich schienen die Darsteller noch etwas stimmschwach zu sein, was sich aber zunehmend besserte. Der Auftritt der Kinder brachte dann deutlich mehr Schwung ins Geschehen. Heiter und beschwingt ohne nennenswerte Highlights wurde ein solides Musical mit den bekannten Liedern wie "Edelweiß, Edelweiß", dem Titellied "The Sound of Music" oder "My Favorite Things" - alle mit deutschen Texten - geboten. Die Bühnenbilder sind gut gewählt, die Lichteffekte dosiert und passend eingesetzt. Besonders die Kinder dominieren das Geschehen auf der Bühne. Irgendwie nicht notwendig fand ich Einspielungen aus der "Deutschen Wochenschau" sowie eine Originalredeeinblendung von Adolf Hitler, die ich im Übrigen akustisch nicht klar verstanden hatte.'' |
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| − | ''Doch der Inhalt ist leicht verständlich. Jener vor der Pause lehnt sich noch an die echte Familiengeschichte an, der zweite ist ist überwiegend legendenhaft und entspricht nicht den Tatsachen. Z. B. floh die Familie nicht mitten in der Nacht, sondern die Ausreise nach Amerika war wohl geplant und fand offiziell statt. Auch spielen im Musical nur sieben Kinder mit, obwohl die Familie Trapp zum Zeitpunkt der Flucht bereits neun Kinder hatte.'' | + | ''Doch der Inhalt ist leicht verständlich. Jener vor der Pause lehnt sich noch an die echte Familiengeschichte an, der zweite ist überwiegend legendenhaft und entspricht nicht den Tatsachen. Z. B. floh die Familie nicht mitten in der Nacht, sondern die Ausreise nach Amerika war wohl geplant und fand offiziell statt. Auch spielen im Musical nur sieben Kinder mit, obwohl die Familie Trapp zum Zeitpunkt der Flucht bereits neun Kinder hatte.'' |
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| − | ''Da bei der von mir gesehenen Vorpremiere ein Vertreter von [[Rodgers & Hammerstein]] im Publikum vertreten war, die die Inhaber der Rechte von "The Sound of Music" sind, sowie [[Johannes von Trapp]], ein Sohn der Familie Trapp, wurden im Anschluss an die Vorpremiere alle Lieder nochmals auf Englisch gesungen. Übrigens, für die erwarteten amerikanischen Musical-Besucher wird über der Bühne jeweils der deutsch gesungen Text auf Englisch in einer Laufzeile eingeblendet.'' | + | ''Da bei der von mir gesehenen Vorpremiere ein Vertreter von [[Rodgers & Hammerstein]] im Publikum vertreten war, die die Inhaber der Rechte von "The Sound of Music" sind, sowie [[Johannes von Trapp]], ein Sohn der Familie Trapp, wurden im Anschluss an die Vorpremiere alle Lieder nochmals auf Englisch gesungen. Übrigens, für die zu erwartenden amerikanischen Musical-Besucher wird über der Bühne jeweils der deutsch gesungen Text auf Englisch in einer Laufzeile eingeblendet.'' |
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| | ''Alles in allem, ein nettes Musical, das sicherlich den amerikanischen Geschmack noch besser trifft, als jenen verwöhnter Musicalbesucher hierzulande. Aber der Schlussapplaus fiel durchaus freundlich-heftig aus, mein Sitznachbar unterstütze diesen sehr stimmkräftig mit "Bravo"-Rufen - da wären meine Rufe wohl untergegangen.'' | | ''Alles in allem, ein nettes Musical, das sicherlich den amerikanischen Geschmack noch besser trifft, als jenen verwöhnter Musicalbesucher hierzulande. Aber der Schlussapplaus fiel durchaus freundlich-heftig aus, mein Sitznachbar unterstütze diesen sehr stimmkräftig mit "Bravo"-Rufen - da wären meine Rufe wohl untergegangen.'' |