Geschichte der Stadt Hallein: Unterschied zwischen den Versionen
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==Erste neuerliche Salzgewinnung== | ==Erste neuerliche Salzgewinnung== | ||
Und auch Salz wird wieder gewonnen. Doch (noch) nicht am Dürrnberg, sondern am ''Tuval'', dem Bergzug zwischen der [[ | Und auch Salz wird wieder gewonnen. Doch (noch) nicht am Dürrnberg, sondern am ''Tuval'', dem Bergzug zwischen der [[Burgruine Guetrat]] und [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] (siehe auch [[Niederalm#Geschichte#Salzgewinnung der Fürstpropstei Berchtesgaden in Niederal|Salzgewinnung der Fürstpropstei Berchtesgaden in Niederalm]]). Allerdings geologisch konnte Salz nur im Bereich der Ruine in Richtung [[Kaltenhausen]] vorgekommen sein. Nun setzen wieder Beurkundungen ein: [[1123]] schenkte in einer Urkunde [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abenberg]] dem Salzburger [[Domkapitel]] eben eine Saline auf dem Tuval. Allerdings stellte sich diese Urkunde als Fälschung aus dem Jahr 1195/96 heraus. Dies, um alte Besitzrechte gegenüber der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] geltend machen zu können (vergleiche dazu auch [[Salzkrieg]]). Die erste echte, ungefälschte Urkunde stammt dann vom [[14. April]] [[1191]], in der erstmals eine Saline auf dem Tuval bezeugt wird. | ||
Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes Hallein findet sich dann [[1198]] als ''muelpach'', jedoch ist der [[Salzbergbau|Salzabbau]] am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] schon [[1191]] nachgewiesen. Wann aber tatsächlich dort Salzlager wieder entdeckt wurden, ist heute nicht mehr nachweisbar. Die Urkunde aus 1198 von Erzbischof [[Adalbert III.]] verfügt, dass aller Ertrag des Salzwerkes am Tuval von den [[Barmsteine]]n bis zur ''Alm'' ([[Königsseeache]]) und [[Grafengaden]] zwischen dem Erzbischof, dem [[Domkapitel]] und dem Stift Berchtesgaden gleichmäßig aufgeteilt werden sollte. | Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes Hallein findet sich dann [[1198]] als ''muelpach'', jedoch ist der [[Salzbergbau|Salzabbau]] am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] schon [[1191]] nachgewiesen. Wann aber tatsächlich dort Salzlager wieder entdeckt wurden, ist heute nicht mehr nachweisbar. Die Urkunde aus 1198 von Erzbischof [[Adalbert III.]] verfügt, dass aller Ertrag des Salzwerkes am Tuval von den [[Barmsteine]]n bis zur ''Alm'' ([[Königsseeache]]) und [[Grafengaden]] zwischen dem Erzbischof, dem [[Domkapitel]] und dem Stift Berchtesgaden gleichmäßig aufgeteilt werden sollte. | ||