Johann Nepomuk von Bernberg: Unterschied zwischen den Versionen

Linkfix
Zusammenführung zweier gleicher Artikel, der ältere angelegte hat Vorrang im Erhalt
Zeile 1: Zeile 1:
Dr. med. '''Johann Nepomuk Edler von Bernberg''' war Kreisarzt von Salzburg.
Dr. '''Johann Nepomuk Werloschnigg von Bernberg''' (* [[12. Mai]] [[1767]] in Wels, [[OÖ]].; † nach 1848) war Bezirksarzt in [[Goldegg]] und Kreisarzt von [[Salzburg und der Salzachkreis im 19. Jahrhundert|Salzburg]].


== Leben ==
== Leben ==
Am [[4. März]] [[1826]] wurde Dr. von Bernberg anstelle des verstorbenen Dr. von [[Joseph von Barisani|Barisani]] zum "Kollegien-Arzt" bestellt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18900003&query=(text:Bernberg)&ref=anno-search&seite=14 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 14</ref>
Den Doktorgrad der Medizin an der Universität Wien erhielt Johann Nepomuk Werloschnigg von Bernberg im Decanatsjahr [[1794]] am [[14. August]] durch Promotor Dr. Prohaska (* [[1749]]; † [[1820]]).<ref>Anton Edler von Rosas, Geschichte der k. k. österr. medic. Bildungs-, Heil- und Wohlthätigkeits-Anstalten , dann medic. Statistik und Topographie der k. k. österr. Monarchie. Kurzgefasste Geschichte der Wiener Hochschule im Allgemeinen und der medicinischen Facultät derselben insbesondere, in: Wilhelm Edler von Well, Hg., Medicinische Jahrbücher des kaiserl. königl. österreichischen Staates, Wien 1848, 81-354, hier: 338.</ref>
 
Am [[28. April]] [[1795]] wurde er zum Landschafts-Physikus ernannt und am [[3. Mai]] [[1800]] als landschaftlicher Physikus in [[Vöcklabruck]] mit 100 [[Gulden|fl]]. Gehalt bestellt. Der Gehalt wurde [[1808]] auf 200 fl. erhöht.
 
Mit aller höchster Entschließung wurde er im Zuge der Organisation des Sanitätswesens am  [[18. August]] [[1818]] zum Bezirksarzt in [[Goldegg]] ernannt. In Goldegg gab es aber keine Wohnmöglichkeit, wie aus einem späteren Brief des Dr. [[Johann Baptist Tuaillon|Tuaillon]] hervorgeht. Alle Goldegger Bezirksärzte wohnten in [[St. Johann]].
 
Am [[20. Mai]] [[1819]] wurde Dr. v. Bernberg von der hohen Hofkanzlei zum Kreisarzt in Salzburg befördert, mit einem Gehalt von 600 fl.<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 153, Pensionierunsunterlagen</ref>
[[Datei:Bernberg Pension.jpg|mini|Pensionierung]] In Salzburg lebte die Familie von Bernberg in der [[Sigmund-Haffner-Gasse|Kirchgasse]] 214.<ref>Schematismus von Oesterreich ob der Enns und Salzburg für das Jahr 1821, zweiter Teil, 25.</ref>


In seinem Sanitäts-Hauptbericht von [[1823]] erwähnt der Kreisarzt von Salzburg Dr. von Bernberg [[Söllheim]] als bewährtes, lange schon besuchtes Bad ([[Bad Söllheim]]). Es sollte bei Ausschlägen, Rheumatismen und bei "leichteren Unterleibs Anschoppungen" helfen.  
In seinem Sanitäts-Hauptbericht von [[1823]] erwähnt der Kreisarzt von Salzburg Dr. von Bernberg [[Söllheim]] als bewährtes, lange schon besuchtes Bad ([[Bad Söllheim]]). Es sollte bei Ausschlägen, Rheumatismen und bei "leichteren Unterleibs Anschoppungen" helfen.  


Von [[1826]] bis [[1827]] war er [[Rektoren des Lyzeums Salzburg|Rektor]] am [[Lyzeum Salzburg]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18900003&query=(text:Bernberg)&ref=anno-search&seite=211  ANNO], Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 1890, Seite 211</ref>  
Am [[4. März]] [[1826]] wurde Dr. v. Bernberg als Nachfolger des verstorbenen Dr. [[Joseph von Barisani|v. Barisani]] durch die Vormundschaft des minderjährigen Grafen Constantin von [[Lodron]] zum Kollegien-Arzt bestellt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18900003&query=(text:Bernberg)&ref=anno-search&seite=14 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 14</ref> Seine Verpflichtungen waren: "unentgeltliche Behandlung der Inspektoren, der Präfekten, Verwalter, Zöglinge und des Hausknechtes in Krankheitsfällen und jedenfalls alle Monat eine Nachschau". Die jährliche Besoldung dafür betrug je 30 fl. vom [[Collegium Rupertinum|Rupertinischen]] und [[Collegium Marianum|Marianischen]] Fond.<ref>Hermann Pick, Urkundliche Materialien zu einer Geschichte der gräflich Lodron’schen Kollegien Marianum und Rupertinum in Salzburg , in: Mitt(h)eilungen der Gesellschaft füt Salzburger Landeskunde, 30 (1890), 13.</ref>  


== Quelle  ==
Von 1826 bis [[1827]] war er [[Rektoren des Lyzeums Salzburg|Rektor]] am [[Lyzeum Salzburg]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18900003&query=(text:Bernberg)&ref=anno-search&seite=211  ANNO], Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 1890, Seite 211</ref>
* Beitrag über Söllheim


== Einzelnachweis ==
[[1848]] scheint Dr. v. Bernberg noch als Arzt in Salzburg auf.<ref>Provinzial-Handbuch von Österreich ob der Enns und Salzburg 1848, 392.</ref>
 
== Quellen==
<references/>
<references/>


 
{{SORTIERUNG: Werloschnigg von Bernberg, Johann Nepomuk}}
{{SORTIERUNG:Bernberg, Johann Nepomuk Edler von}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
Zeile 23: Zeile 30:
[[Kategorie:Medizin]]
[[Kategorie:Medizin]]
[[Kategorie:Arzt]]
[[Kategorie:Arzt]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Oberösterreich]]
[[Kategorie:Bezirk Vöcklabruck]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Goldegg]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Geboren 1767]]