Wilder-Mann-Brunnen: Unterschied zwischen den Versionen
Remora (Diskussion | Beiträge) (umstrukturiert, typo, linkfix) |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Neptunsbrunnen am Max-Reinhard-Platz.jpg|thumb|Der Wilde-Mann-Brunnen]] | [[Datei:Neptunsbrunnen am Max-Reinhard-Platz.jpg|thumb|Der Wilde-Mann-Brunnen]] | ||
| − | Der Salzburger '''Fischmarkt-Brunnen''', auch als '''Wilder-Mann-Brunnen''' bekannt, | + | Der Salzburger '''Fischmarkt-Brunnen''', auch als '''Wilder-Mann-Brunnen''' bekannt, ist ein Brunnen auf [[Max-Reinhardt-Platz]] in der Salzburger [[Altstadt]]. |
| + | |||
| + | ==Brunnenfigur== | ||
| + | Die Brunnenfigur stellt einen "Wilden Mann"<ref>nach diesem Brunnen ist das [[Gasthaus zum wilden Mann]] benannt</ref>, eine Art Wassermann dar, der das Stadtwappen trägt. [[Datei:Neptunsbrunnen am Max-Reinhard-Platz.jpg|thumb|Der Wilde-Mann-Brunnen]] | ||
| + | Der '''Fischmarkt-Brunnen''' steht am [[Max-Reinhardt-Platz]] in der Salzburger [[Altstadt]]. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
| − | + | Der Brunnen stammt vermutlich aus der Regierungszeit von Fürsterzbischof [[Markus Sittikus]] ([[1612]] - [[1619]]). Er stand ursprünglich am [[Hagenauerplatz]] an der [[Getreidegasse]] gegenüber von [[Mozarts Geburtshaus]], vor dem von [[1599]] bis [[1641]] Fisch verkauft wurde. Die Fische kamen aus den umliegenden Seen und Flüssen, aber auch von den [[Lieferinger Fischer]]n. | |
| − | + | 1641 wurde der [[Salzburger Fischmarkt|Fischmarkt]] samt Brunnen vor die "[[Alte Thürnitz]]" an den ''Gries'' (heute [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]) verlegt. Als die Thürnitz abgerissen wurde, verlegte man [[1872]] den Fischmarkt samt Brunnen abermals auf den Hagenauerplatz, später zur [[Hofmarstall|alten Reitschule]], gleich neben dem heutigen Bühnenhaus des [[Haus für Mozart|alten Festspielhauses]]. Der Fischbrunnen wanderte stets mit, er blieb aber, als [[1925]] der Fischmarkt erneut verlegt wurde, gegenüber dem [[Haus für Mozart|Festspielhaus]] am Max-Reinhardt-Platz stehen. [[1937]] wurde er an den Rand des [[Furtwänglerpark]]s versetzt. Dabei wurden die [[Marmor|marmornen]] Kalter, Stufen und Bassins entfernt<ref>Quelle Buch [[Salzburger Fotografien 1880 - 1918]]</ref>. | |
==Fußnoten== | ==Fußnoten== | ||
| Zeile 11: | Zeile 15: | ||
==Quelle== | ==Quelle== | ||
| − | * Eltz-Hoffmann Lieselotte: Salzburger Brunnen Schreiftenreihe Stadtverein Salzburg, 1979 | + | {{Quelle Heimatkunde Hübl}} |
| − | * Kutschera Barbara: Brunnen in Salzburg, Verlag Salzburger Druckerei, Salzburg 1980 | + | |
| + | ==Quelle== | ||
| + | * [[Lieselotte Eltz-Hoffmann|Eltz-Hoffmann, Lieselotte]]: Salzburger Brunnen, Schreiftenreihe Stadtverein Salzburg, 1979 | ||
| + | * [[Barbara Kutschera|Kutschera Barbara]]: Brunnen in Salzburg, Verlag Salzburger Druckerei, Salzburg 1980 | ||
{{Quelle Heimatkunde Hübl}} | {{Quelle Heimatkunde Hübl}} | ||
Version vom 15. August 2011, 15:14 Uhr
Der Salzburger Fischmarkt-Brunnen, auch als Wilder-Mann-Brunnen bekannt, ist ein Brunnen auf Max-Reinhardt-Platz in der Salzburger Altstadt.
Brunnenfigur
Die Brunnenfigur stellt einen "Wilden Mann"[1], eine Art Wassermann dar, der das Stadtwappen trägt.
Der Fischmarkt-Brunnen steht am Max-Reinhardt-Platz in der Salzburger Altstadt.
Geschichte
Der Brunnen stammt vermutlich aus der Regierungszeit von Fürsterzbischof Markus Sittikus (1612 - 1619). Er stand ursprünglich am Hagenauerplatz an der Getreidegasse gegenüber von Mozarts Geburtshaus, vor dem von 1599 bis 1641 Fisch verkauft wurde. Die Fische kamen aus den umliegenden Seen und Flüssen, aber auch von den Lieferinger Fischern.
1641 wurde der Fischmarkt samt Brunnen vor die "Alte Thürnitz" an den Gries (heute Ferdinand-Hanusch-Platz) verlegt. Als die Thürnitz abgerissen wurde, verlegte man 1872 den Fischmarkt samt Brunnen abermals auf den Hagenauerplatz, später zur alten Reitschule, gleich neben dem heutigen Bühnenhaus des alten Festspielhauses. Der Fischbrunnen wanderte stets mit, er blieb aber, als 1925 der Fischmarkt erneut verlegt wurde, gegenüber dem Festspielhaus am Max-Reinhardt-Platz stehen. 1937 wurde er an den Rand des Furtwänglerparks versetzt. Dabei wurden die marmornen Kalter, Stufen und Bassins entfernt[2].
Fußnoten
- ↑ nach diesem Brunnen ist das Gasthaus zum wilden Mann benannt
- ↑ Quelle Buch Salzburger Fotografien 1880 - 1918
Quelle
Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974
Quelle
- Eltz-Hoffmann, Lieselotte: Salzburger Brunnen, Schreiftenreihe Stadtverein Salzburg, 1979
- Kutschera Barbara: Brunnen in Salzburg, Verlag Salzburger Druckerei, Salzburg 1980
Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974