Krückenpastorale: Unterschied zwischen den Versionen
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Über dem Beschlag (das Zwischenglied fehlt) befindet sich eine Elfenbeinkrücke, von der ein Arm sich einrollt und in einem Tierkopf mit ausgestreckter Zunge endet, während der andere Arm abgebrochen ist. | Über dem Beschlag (das Zwischenglied fehlt) befindet sich eine Elfenbeinkrücke, von der ein Arm sich einrollt und in einem Tierkopf mit ausgestreckter Zunge endet, während der andere Arm abgebrochen ist. | ||
Dieses Pastorale, das in den Inventaren von [[1462]] und [[1478]] als ein "chlains alltvätrisch stäbl" angeführt erscheint, soll der Tradition nach vom hl. [[Rupert von | Dieses Pastorale, das in den Inventaren von [[1462]] und [[1478]] als ein "chlains alltvätrisch stäbl" angeführt erscheint, soll der Tradition nach vom hl. [[Rupert von Salzburg|Rupert]] herrühren. Eine bestimmte Datierung ist wegen der Einfachheit der Krücke − die Montierung dürfte nach der Schrift erst aus dem 13. Jahrhundert sein − sehr schwierig; ein einigermaßen verwandtes, aber reicheres Stück ist das Pedum S. Heriberti in Deutz (''Lind, über den Krummstab; [[Willibald Hauthaler|Hauthaler]] 22''). | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||