Berghotel Arthurhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das '''Arthurhaus''' liegt am Fuße der [[Mandlwände]] an der Südostflanke des [[Hochkönig | + | Das '''Arthurhaus''' liegt am Fuße der [[Mandlwände]] an der Südostflanke des [[Hochkönig]]-Massivs in der [[Pongau]]er Gemeinde [[Mühlbach am Hochkönig]]. Es liegt am [[Dientner Sattel]] auf 1 505 [[m ü. A.]]. |
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| − | Das Haus bietet einen Blick auf die nahen | + | Das Haus bietet einen Blick auf die nahen [[Mandlwände]]. Es ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Hochgebirgstour auf den „Fast-Dreitausender“ [[Hochkönig (Berg)|Hochkönig]] (2 941 m ü. A.), die etwa fünf bis acht Stunden dauert. Bricht man im Morgengrauen auf, kann man am Fuße der 2 600 m ü. A. hohen, markanten [[Torsäule]] den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden [[Tennengebirge]] erleben. |
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| − | + | Der Hausberg des Arthurhauses ist der nahe gelegene [[Hochkeil]] (1 782 m ü. A.), dessen Gipfel in einer Stunde erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet ist. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug hinauf zum Fuß der Mandlwände, wo das Hochkönig-Plateau in bis zu 1 000 m hohen Felswänden und -türmen nach Südosten abbricht. Das Arthurhaus ist auch Ausgangspunkt des [[Salzburger Almenweg]]es, der über die [[Windraucheggalm]] und [[Erichhütte]] zum [[Birgkarhaus]] am Dientner Sattel führt. | |
==Geschichtliches== | ==Geschichtliches== | ||
| − | + | Die Geschichte des Arthurhauses begann im Jahr [[1866]], als die [[Kupfer-Bergbaugesellschaft|Kupfer-Bergbaugesellschaft]] die [[Mitterbergalm|Mitterberg Alpe]] kaufte und eine Gaststätte errichtete, die „Alpenwirtschaft Mitterberg“. Schon die ersten Urlauber schätzten das Panorama der Mandlwände, die schneesicheren Winter und die vielen Wanderwege am Hochkönig. | |
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| − | Das | + | Das Arthurhaus hat sich im Laufe der Jahrzehnte von einer Alpenwirtschaft und kleinen Gaststätte in einen Beherbergungsbetrieb gewandelt. Diese Entwicklung geht einher mit dem Aufschwung und Fall des Mühlbacher [[Kupferbergbau]]es und der anschließenden Entwicklung der [[Fremdenverkehr in Mühlbach am Hochkönig]]. |
| − | [[Peter Radacher]] war in den Jahren [[1960]] bis [[1995]] Wirt im Berggasthof | + | [[Peter Radacher]] war in den Jahren [[1960]] bis [[1995]] Wirt im Berggasthof Arthurhaus. |
==Wintersport== | ==Wintersport== | ||
| − | Im Winter stellt die | + | Im Winter stellt die Mitterbergalm - die nähere Umgebung des Arthurhauses - ein ausgedehntes Skigebiet mit verschiedensten Skikursen für alle Könnens- und Altersklassen dar. Es gibt im Umkreis einiger Kilometer 49 Liftanlagen und bis zu 160 km präparierte Abfahrten. Direkt neben der früheren, heute ausgebauten Almhütte verläuft die Loipe und ein von der Skischule betriebener Babylift, und am Sattel steht die bekannte [[Rudolfschanze]]. |
| − | Das | + | Das Skigebiet südlich des Arthurhauses liegt am [[Hochkeil]]. 'Es ist ein kleines Skigebiet mit vielen Möglichkeiten. Pisten von blau bis schwarz, Sprungschanze, Langlaufloipe und zehn Kilometer Tourenabfahrt "Knappensteig" bis in die Stadt [[Bischofshofen]]. |
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
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Version vom 29. November 2013, 20:14 Uhr
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Das Arthurhaus liegt am Fuße der Mandlwände an der Südostflanke des Hochkönig-Massivs in der Pongauer Gemeinde Mühlbach am Hochkönig. Es liegt am Dientner Sattel auf 1 505 m ü. A..
Allgemeines
Das Haus bietet einen Blick auf die nahen Mandlwände. Es ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Hochgebirgstour auf den „Fast-Dreitausender“ Hochkönig (2 941 m ü. A.), die etwa fünf bis acht Stunden dauert. Bricht man im Morgengrauen auf, kann man am Fuße der 2 600 m ü. A. hohen, markanten Torsäule den Sonnenaufgang über dem gegenüber liegenden Tennengebirge erleben.
Der Hausberg des Arthurhauses ist der nahe gelegene Hochkeil (1 782 m ü. A.), dessen Gipfel in einer Stunde erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet ist. Empfehlenswert ist auch ein Ausflug hinauf zum Fuß der Mandlwände, wo das Hochkönig-Plateau in bis zu 1 000 m hohen Felswänden und -türmen nach Südosten abbricht. Das Arthurhaus ist auch Ausgangspunkt des Salzburger Almenweges, der über die Windraucheggalm und Erichhütte zum Birgkarhaus am Dientner Sattel führt.
Geschichtliches
Die Geschichte des Arthurhauses begann im Jahr 1866, als die Kupfer-Bergbaugesellschaft die Mitterberg Alpe kaufte und eine Gaststätte errichtete, die „Alpenwirtschaft Mitterberg“. Schon die ersten Urlauber schätzten das Panorama der Mandlwände, die schneesicheren Winter und die vielen Wanderwege am Hochkönig.
Das Arthurhaus hat sich im Laufe der Jahrzehnte von einer Alpenwirtschaft und kleinen Gaststätte in einen Beherbergungsbetrieb gewandelt. Diese Entwicklung geht einher mit dem Aufschwung und Fall des Mühlbacher Kupferbergbaues und der anschließenden Entwicklung der Fremdenverkehr in Mühlbach am Hochkönig.
Peter Radacher war in den Jahren 1960 bis 1995 Wirt im Berggasthof Arthurhaus.
Wintersport
Im Winter stellt die Mitterbergalm - die nähere Umgebung des Arthurhauses - ein ausgedehntes Skigebiet mit verschiedensten Skikursen für alle Könnens- und Altersklassen dar. Es gibt im Umkreis einiger Kilometer 49 Liftanlagen und bis zu 160 km präparierte Abfahrten. Direkt neben der früheren, heute ausgebauten Almhütte verläuft die Loipe und ein von der Skischule betriebener Babylift, und am Sattel steht die bekannte Rudolfschanze.
Das Skigebiet südlich des Arthurhauses liegt am Hochkeil. 'Es ist ein kleines Skigebiet mit vielen Möglichkeiten. Pisten von blau bis schwarz, Sprungschanze, Langlaufloipe und zehn Kilometer Tourenabfahrt "Knappensteig" bis in die Stadt Bischofshofen.