Fürstpropstei Berchtesgaden: Unterschied zwischen den Versionen
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Die [[Salzburger Erzbischöfe]] versuchten von jeher, Einfluss auf die Fürstpropstei zu nehmen, gab es doch in Berchtesgaden ein [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Salzbergwerk]] und in [[Marktschellenberg|Schellenberg]] die Saline. Die Schellenberger Saline war bereits an Salzburg verpfändet. Berchtesgaden stand kurz von [[1393]] bis [[1404]] sogar unter der Verwaltung Salzburgs. | Die [[Salzburger Erzbischöfe]] versuchten von jeher, Einfluss auf die Fürstpropstei zu nehmen, gab es doch in Berchtesgaden ein [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Salzbergwerk]] und in [[Marktschellenberg|Schellenberg]] die Saline. Die Schellenberger Saline war bereits an Salzburg verpfändet. Berchtesgaden stand kurz von [[1393]] bis [[1404]] sogar unter der Verwaltung Salzburgs. | ||
Ein späterer Versuch Salzburgs, sich Berchtesgaden gänzlich einzuverleiben, führte [[1611]] | Ein späterer Versuch Salzburgs, sich Berchtesgaden gänzlich einzuverleiben, führte [[1611]] [[Salzkrieg 1611|Salzkrieg]] zwischen Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und Maximilian I. von Bayern. Der Grund lag in den Erträgen aus dem [[Salzbergwerk Hallein]] und einer Verdopplung der Zölle auf Salzburger Waren, die Maximilian I. durchsetzen wollte. Daraufhin wurde Berchtesgaden von Wolf Dietrich kurzerhand in der Nacht vom [[7. Oktober|7.]] auf den [[8. Oktober]] 1611 besetzt. Dann verließ aber den Salzburger Erzbischof der Mut und er flüchtete, wurde jedoch bald gefasst, musste abdanken und blieb bis zu seinem Tode im Kerker auf [[Festung Hohensalzburg]]. | ||
===Berchtesgadener Hof=== | ===Berchtesgadener Hof=== | ||