Zdenko Paumgartten: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] wurde er am [[1. August]] [[1945]] zum Chef der Heeresamtsstelle Tirol ernannt, nach deren Auflösung jedoch zunächst pensioniert.  
Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] wurde er am [[1. August]] [[1945]] zum Chef der Heeresamtsstelle Tirol ernannt, nach deren Auflösung jedoch zunächst pensioniert.  


Kurze Zeit war er beim Magistrat der Stadt Innsbruck angestellt. Sein Studium der Wirtschaftswissenschaften beendete er [[1952]] in Innsbruck mit der Promotion zum Dr. rer. soc. oec. Dann war er bis 1955 im Auftrag der französischen Besatzungsmacht Verbindungsoffizier der Außenstelle Innsbruck des Bundeskanzleramtes beim Kommando der US-Truppen in Salzburg. Als österreichischer Vertreter beim so genannten "Salzburger Komitee“ stand er in engem Kontakt mit dem Begründer der "B-Gendarmerie“ Emil Liebitzky und dem letzten Chef des Militärgeheimdienstes der k.u.k. Monarchie Oberst Maximilian Ronge.
Kurze Zeit war er beim Magistrat der Stadt Innsbruck angestellt. Sein Studium der Wirtschaftswissenschaften beendete er [[1952]] in Innsbruck mit der Promotion zum Dr. rer. soc. oec. Dann war er bis 1955 im Auftrag der französischen Besatzungsmacht Verbindungsoffizier der Außenstelle Innsbruck des Bundeskanzleramtes beim Kommando der US-Truppen in Salzburg. Als österreichischer Vertreter beim so genannten "Salzburger Komitee" stand er in engem Kontakt mit dem Begründer der "B-Gendarmerie" Emil Liebitzky und dem letzten Chef des Militärgeheimdienstes der k.u.k. Monarchie Oberst Maximilian Ronge.


Nach Abschluss des Staatsvertrages wurde Paumgartten [[1955]] als Oberst in das neue Bundesheer übernommen, wo er in den Generalstab übernommen wurde. Von August 1957 bis April 1960 war er erster Militär- und Luftattaché an der österreichischen Botschaft in Paris. Am [[1. Juli]] [[1961]] wurde er als Generalmajor zum Befehlshaber der Gruppe III des Bundesheeres in Salzburg ernannt. Am [[1. Juli]] [[1966]] folgte seine Ernennung zum General der Infanterie. Am [[31. Dezember]] [[1968]] trat er in den Ruhestand und übersiedelte nach Oberndorf.
Nach Abschluss des Staatsvertrages wurde Paumgartten [[1955]] als Oberst in das neue Bundesheer übernommen, wo er in den Generalstab übernommen wurde. Von August 1957 bis April 1960 war er erster Militär- und Luftattaché an der österreichischen Botschaft in Paris. Am [[1. Juli]] [[1961]] wurde er als Generalmajor zum Befehlshaber der Gruppe III des Bundesheeres in Salzburg ernannt. Am [[1. Juli]] [[1966]] folgte seine Ernennung zum General der Infanterie. Am [[31. Dezember]] [[1968]] trat er in den Ruhestand und übersiedelte nach Oberndorf.