Rauriser Goldschatz: Unterschied zwischen den Versionen
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Es handelt sich um eine unbekannte Anzahl von venezianischen Goldmünzen, darunter venezianische Zechinen mit der Abbildung von Dogen aus dem [[14. Jahrhundert]]. Die angegebene Anzahl der Münzen variiert zwischen mindestens 30 und gut 50 Stück. | Es handelt sich um eine unbekannte Anzahl von venezianischen Goldmünzen, darunter venezianische Zechinen mit der Abbildung von Dogen aus dem [[14. Jahrhundert]]. Die angegebene Anzahl der Münzen variiert zwischen mindestens 30 und gut 50 Stück. | ||
==Bedeutung des Fundes== | ==Bedeutung des Fundes== | ||
Dieser Fund ist im weiteren Sinn wie auch der [[Rauriser Münzschatzfund]] im Zusammenhang mit den [[Passfunden im Bundesland Salzburg]] zu sehen. | Dieser Fund ist im weiteren Sinn wie auch der [[Rauriser Münzschatzfund]] im Zusammenhang mit den [[Passfunde im Bundesland Salzburg|Passfunden im Bundesland Salzburg]] zu sehen. | ||
Für [[Fritz Moosleitner]], ehemals Salzburger Landesarchäologe, handelt es sich um ein überaus bedeutungsvolles Beweisstück für den umfangreichen, historischen Handel mit Venedig über den Saumweg durch das [[Seidlwinkltal]], die [[Fuscher Wegscheide]] und das [[Hochtor]]. Eine wissenschaftliche Untersuchung des Fundgutes wäre daher aus seiner Sicht von unschätzbarem Wert. | |||
==Fundumstände== | ==Fundumstände== | ||
1958 sollen zwei Maurer bei Umbauarbeiten im Sichlgut, das sich genau bei der Einmündung des [[Seidlwinkltal]]es ins [[Rauriser Tal]] im Ortsbereich von [[Wörth]] befindet, venezianische Goldmünzen gefunden haben. Sie seien danach „schön stad“ geblieben. | 1958 sollen zwei Maurer bei Umbauarbeiten im Sichlgut, das sich genau bei der Einmündung des [[Seidlwinkltal]]es ins [[Rauriser Tal]] im Ortsbereich von [[Wörth]] befindet, venezianische Goldmünzen gefunden haben. Sie seien danach „schön stad“ geblieben. | ||