Parsch: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Blick von Parsch auf die Festung Hohensalzburg nach 1913.jpg|thumb|Blick von Parsch auf die [[Festung Hohensalzburg]] nach 1913; Bahnstrecke mit Bahnbeamtenhaus und Kabelturm, dahinter der [[Weichselbaumhof]] (heute [[Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut]]) und im Hintergrund die [[Villa Schnehen]], errichtet von Baumeister [[Valentin Ceconi]].]] | [[Datei:Blick von Parsch auf die Festung Hohensalzburg nach 1913.jpg|thumb|Blick von Parsch auf die [[Festung Hohensalzburg]] nach 1913; Bahnstrecke mit Bahnbeamtenhaus und Kabelturm, dahinter der [[Weichselbaumhof]] (heute [[Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut]]) und im Hintergrund die [[Villa Schnehen]], errichtet von Baumeister [[Valentin Ceconi]].]] | ||
Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als | Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als "Porras“ [[1122]] und "Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen "pars“ = Teil ab, vielleicht vom "parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am [[Gersbach]]. Auch eine Herkunft aus dem [[Kelten|Keltischen]] ist nicht auszuschließen. | ||
Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des Gaisberges eine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der [[La-Tène-Zeit]] sind vom Gersberg und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist [[Romanik|romanischen]] oder vorromanischen keltischen Ursprungs. | Erstmals scheint hier am Schwemmfächer des Gersbaches bzw. am Hangfuß des Gaisberges eine [[Bronzezeit|bronzezeitliche]] Siedlung mit Bronzegießerei auf. Auch aus der [[La-Tène-Zeit]] sind vom Gersberg und von Parsch Siedlungsfunde bekannt. Der Name Parsch ist [[Romanik|romanischen]] oder vorromanischen keltischen Ursprungs. | ||
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Die Pfarrkirche Parsch | Die Pfarrkirche Parsch "Zum Kostbaren Blut“ entstand in den Jahren von [[1954]] bis [[1956]] durch einen sehr gelungenen Umbau bzw. eine Erweiterung des Weichselbaumgehöftes, eines alten Bauerngutes. Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und war im Eigentum des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstrittene junge Gotteshaus in der [[Geißmayerstraße]] wurde von der "Arbeitsgruppe 4“, einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]], geplant - wobei die Nutzung des Vorgängerbaus noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der Nachkriegszeit. Das Kirchenportal gestaltete [[Richard Kurt Fischer]] nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen Marmoraltar dominiert. | ||
=== Borromäum === | === Borromäum === | ||