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Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Brauch neu belebt. Regierungsrat [[Kuno Brandauer]] und [[Werner Dürnberger]] ist es zu verdanken, dass der Wilde-Jagd-Zug im Jahre [[1949]] in [[Anif]] erstmals wieder von der Heimatgruppe "[[Jung Alpenland]]", die damals unter der Leitung von [[Edwin Vogel]] und [[Michael Nußdorfer]] war, durchgeführt wurde. Werner Dürnberger entwarf die Masken der zwölf Gestalten. Kuno Brandauer vermengte einige Elemente der [[Anklöpfelbrauch|Anklöpfelbräuche]] mit den [[Sagen um den Untersberg|Untersberg-Sagen]] und mit der früheren, vor den Weltkriegen durchgeführten Untersberger Wilden Jagd.
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Brauch neu belebt. Regierungsrat [[Kuno Brandauer]] und [[Werner Dürnberger]] ist es zu verdanken, dass der Wilde-Jagd-Zug im Jahre [[1949]] in [[Anif]] erstmals wieder von der Heimatgruppe "[[Jung Alpenland]]", die damals unter der Leitung von [[Edwin Vogel]] und [[Michael Nußdorfer]] war, durchgeführt wurde. Werner Dürnberger entwarf die Masken der zwölf Gestalten. Kuno Brandauer vermengte einige Elemente der [[Anklöpfelbrauch|Anklöpfelbräuche]] mit den [[Sagen um den Untersberg|Untersberg-Sagen]] und mit der früheren, vor den Weltkriegen durchgeführten Untersberger Wilden Jagd.
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Seit diesem Zeitpunkt wird dieser Brauch jedes Jahr von der [[Heimat- und Brauchtumsgruppe Jung Alpenland|Heimat- und Brauchtumsgruppe "Jung Alpenland"]] durchgeführt. An einem möglichst geheim gehaltenen Ort in der Untersberg-Gegend taucht das "Wilde Gjoad" jährlich am Donnerstag zwischen dem zweiten und dritten [[Advent]]sonntag, also dem zweiten Donnerstag im Advent, nach Einbruch der Dämmerung auf und führt den Umgang und Tanz durch.
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Seit diesem Zeitpunkt wird dieser Brauch jedes Jahr von der [[Heimat- und Brauchtumsgruppe Jung Alpenland|Heimat- und Brauchtumsgruppe "[[Jung Alpenland]]" durchgeführt. An einem möglichst geheim gehaltenen Ort in der Untersberg-Gegend taucht das "Wilde Gjoad" jährlich am Donnerstag zwischen dem zweiten und dritten [[Advent]]sonntag, also dem zweiten Donnerstag im Advent, nach Einbruch der Dämmerung auf und führt den Umgang und Tanz durch.
    
Ganz plötzlich taucht das "Wilde Gjoad" an einem entlegenen Ort auf und verschwindet wieder in der Dunkelheit der Dezembernächte. Oft wissen die Hofbesitzer und Hausbewohner dieses Ortes nichts davon. In der heutigen Zeit muss das "Wilde Gjoad" allerdings bei der Polizei gemeldet werden und einige [[Perchtenlauf]]-Regeln müssen berücksichtigt werden. Trotzdem ist der Ort bis auf wenige Male immer sehr geheim geblieben.
 
Ganz plötzlich taucht das "Wilde Gjoad" an einem entlegenen Ort auf und verschwindet wieder in der Dunkelheit der Dezembernächte. Oft wissen die Hofbesitzer und Hausbewohner dieses Ortes nichts davon. In der heutigen Zeit muss das "Wilde Gjoad" allerdings bei der Polizei gemeldet werden und einige [[Perchtenlauf]]-Regeln müssen berücksichtigt werden. Trotzdem ist der Ort bis auf wenige Male immer sehr geheim geblieben.