Karl Heinrich Waggerl: Unterschied zwischen den Versionen
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Waggerl war Mitglied in der [[NS]]-Tarnorganisation >Bund der deutschen Schriftsteller Österreichs< und seit [[1938]] Mitglied der [[NSDAP]]. Waggerl hielt auch eine Ansprache beim Fackelzug nach dem "[[Anschluss]]". Ab [[1939]] war er Landesobmann für Schriftsteller im NS-Gau Salzburg und ab [[1940]] [[Bürgermeister der Marktgemeinde Wagrain|Bürgermeister]] von [[Wagrain]]. Er ist mit mehr als 50 Texten in der NS-Soldatenzeitung >Krakauer Zeitung<, das Blatt des Generalgouvernements, vertreten. Dies alles tat jedoch seiner Popularität in Österreich keinen Abbruch. | Waggerl war Mitglied in der [[NS]]-Tarnorganisation >Bund der deutschen Schriftsteller Österreichs< und seit [[1938]] Mitglied der [[NSDAP]]. Waggerl hielt auch eine Ansprache beim Fackelzug nach dem "[[Anschluss]]". Ab [[1939]] war er Landesobmann für Schriftsteller im NS-Gau Salzburg und ab [[1940]] [[Bürgermeister der Marktgemeinde Wagrain|Bürgermeister]] von [[Wagrain]]. Er ist mit mehr als 50 Texten in der NS-Soldatenzeitung >Krakauer Zeitung<, das Blatt des Generalgouvernements, vertreten. Dies alles tat jedoch seiner Popularität in Österreich keinen Abbruch. | ||
Am [[22. Mai]] [[1943]] erhielt Waggerl von Gauleiter und Reichsstadthalter Dr. [[Gustav Adolf Scheel]] den "Kulturpreis der Gauhauptstadt Salzburg 1943" verliehen. Dieser Preis war 1942 | Am [[22. Mai]] [[1943]] erhielt Waggerl von Gauleiter und Reichsstadthalter Dr. [[Gustav Adolf Scheel]] den "Kulturpreis der Gauhauptstadt Salzburg 1943" verliehen. Dieser Preis war erstmals 1942 an [[Cesar Bresgen]] verliehen worden.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=szt&datum=19430524&seite=2&zoom=33&query=%22Karl%2BHeinrich%2BWaggerl%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 24. Mai 1943, Seite 2</ref> | ||
===Nach dem Zweiten Weltkrieg=== | ===Nach dem Zweiten Weltkrieg=== | ||