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Von [[1939]] bis zum [[23. Dezember]] [[1945]] hieß die Gemeinde [[Markt Pongau]] ([[Reichsgau Salzburg]]). [[Nationalsozialismus |Nationalsozialistischer]] [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau|Bürgermeister]] wurde [[Hans Kappacher]] (ernannt durch Kreisleiter Josef Kastner). Kappacher wurde in den [[1950er]]-Jahren erneut Bürgermeister und vom Gemeinderat zum [[Ehrenbürger der Stadt St. Johann im Pongau|Ehrenbürger]] ernannt. [[1940]] wurden die [[Halleiner Schulschwestern]], seit den [[1720er]]-Jahren ansässig, vertrieben.  
 
Von [[1939]] bis zum [[23. Dezember]] [[1945]] hieß die Gemeinde [[Markt Pongau]] ([[Reichsgau Salzburg]]). [[Nationalsozialismus |Nationalsozialistischer]] [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau|Bürgermeister]] wurde [[Hans Kappacher]] (ernannt durch Kreisleiter Josef Kastner). Kappacher wurde in den [[1950er]]-Jahren erneut Bürgermeister und vom Gemeinderat zum [[Ehrenbürger der Stadt St. Johann im Pongau|Ehrenbürger]] ernannt. [[1940]] wurden die [[Halleiner Schulschwestern]], seit den [[1720er]]-Jahren ansässig, vertrieben.  
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In St. Johann befand sich dann ab [[1941]] ein Stammlager für Kriegsgefangene, [[Kriegsgefangenenlager Markt Pongau|das Stalag XVIII C (317)]] mit zeitweise bis zu 30 000 Gefangenen und einer Wachmannschaft von etwa 1 000 Mann. Durch Hunger, Erfrieren und Seuchen starben von 1941 bis [[1945]] im STALAG „Markt Pongau“ an die 4 000 sowjetische Kriegsgefangene. Der [[Russenfriedhof (St. Johann im Pongau)|Russenfriedhof]] am Abhang der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) nördlich der [[Speedwaybahn St. Johann im Pongau|Speedwaybahn]] erinnert heute noch daran, auf dem zirka 4 000 verstorbene Kriegsgefangene beigesetzt wurden.
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In St. Johann befand sich dann ab [[1941]] ein Stammlager für Kriegsgefangene, [[Kriegsgefangenenlager Markt Pongau|das Stalag XVIII C (317)]] mit zeitweise bis zu 30 000 Gefangenen und einer Wachmannschaft von etwa 1 000 Mann. Durch Hunger, Erfrieren und Seuchen starben von 1941 bis [[1945]] im STALAG "Markt Pongau“ an die 4 000 sowjetische Kriegsgefangene. Der [[Russenfriedhof (St. Johann im Pongau)|Russenfriedhof]] am Abhang der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) nördlich der [[Speedwaybahn St. Johann im Pongau|Speedwaybahn]] erinnert heute noch daran, auf dem zirka 4 000 verstorbene Kriegsgefangene beigesetzt wurden.
    
Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 23. August 1939, Nr. 4845/15" wurde der Markt St. Johann im Pongau in ''[[Markt Pongau]]'' umbenannt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1939&size=45&page=69 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 31. August 1939, Verordnung Nr. 52.].</ref> Diese Verordnung wurde mit der ''"13. Kundmachung der Landesregierung Salzburg vom 24. Dezember 1945"'' außer Kraft gesetzt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1945&page=17&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 31. Dezember 1945, 13. Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]].]</ref>
 
Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 23. August 1939, Nr. 4845/15" wurde der Markt St. Johann im Pongau in ''[[Markt Pongau]]'' umbenannt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1939&size=45&page=69 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 31. August 1939, Verordnung Nr. 52.].</ref> Diese Verordnung wurde mit der ''"13. Kundmachung der Landesregierung Salzburg vom 24. Dezember 1945"'' außer Kraft gesetzt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1945&page=17&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 31. Dezember 1945, 13. Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]].]</ref>
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=== Bildung ===
 
=== Bildung ===
 
==== Geschichte ====
 
==== Geschichte ====
Bis nach dem [[Ersten Weltkrieg]] war die Volksschule die einzige Schule in St.&nbsp;Johann im Pongau. [[1917]] übersiedelte das „Elisabethinum“, die Haushaltungsschule, der [[Halleiner Schulschwestern]] nach St.&nbsp;Johann im Pongau. Die Einführung einer Hauptschule war anfangs sehr umstritten, trotzdem wurde [[1930]] unter großem Aufwand ein Anbau an die Volksschule errichtet in dem die Hauptschule untergebracht wurde. Die neue Schule setzte sich durch und erhielt in den [[1960er]]-Jahren ein eigenes Schulgebäude. [[1962]] wurde der Polytechnische Lehrgang eingerichtet und erhielt [[1982]] ebenfalls ein eigenes Schulgebäude. Auf Initiative einiger St.&nbsp;Johanner kam es [[1953]] zum Bau eines Gymnasiums. [[1955]] wurde die Errichtung einer Handelsschule beschlossen. Anfänglich war die Schule in der alten Hauptschule untergebracht und übersiedelte [[1956]] in die ehemalige amerikanische Schule auf dem Gelände der [[Feldmarschall Freiherr von Krobatin-Kaserne|Krobatinkaserne]]. [[1975]] begann man mit dem Bau eines Handelsakademiegebäudes, das [[1978]] eröffnet wurde. Seit [[2007]] ist in diesem Gebäude auch eine Klasse der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden]], Zweig Mechatronik, untergebracht.
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Bis nach dem [[Ersten Weltkrieg]] war die Volksschule die einzige Schule in St.&nbsp;Johann im Pongau. [[1917]] übersiedelte das "Elisabethinum“, die Haushaltungsschule, der [[Halleiner Schulschwestern]] nach St.&nbsp;Johann im Pongau. Die Einführung einer Hauptschule war anfangs sehr umstritten, trotzdem wurde [[1930]] unter großem Aufwand ein Anbau an die Volksschule errichtet in dem die Hauptschule untergebracht wurde. Die neue Schule setzte sich durch und erhielt in den [[1960er]]-Jahren ein eigenes Schulgebäude. [[1962]] wurde der Polytechnische Lehrgang eingerichtet und erhielt [[1982]] ebenfalls ein eigenes Schulgebäude. Auf Initiative einiger St.&nbsp;Johanner kam es [[1953]] zum Bau eines Gymnasiums. [[1955]] wurde die Errichtung einer Handelsschule beschlossen. Anfänglich war die Schule in der alten Hauptschule untergebracht und übersiedelte [[1956]] in die ehemalige amerikanische Schule auf dem Gelände der [[Feldmarschall Freiherr von Krobatin-Kaserne|Krobatinkaserne]]. [[1975]] begann man mit dem Bau eines Handelsakademiegebäudes, das [[1978]] eröffnet wurde. Seit [[2007]] ist in diesem Gebäude auch eine Klasse der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden]], Zweig Mechatronik, untergebracht.
    
==== Schulen ====
 
==== Schulen ====
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 
St. Johann beherbergt folgende [[Schule|Bildungseinrichtungen]]:
 
St. Johann beherbergt folgende [[Schule|Bildungseinrichtungen]]:
*[[Elisabethinum Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe|Private Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und private Fachschule für wirtschaftliche Berufe des Vereins für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen mit Öffentlichkeitsrecht, St. Johann im Pongau („Elisabethinum“)]]
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*[[Elisabethinum Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe|Private Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und private Fachschule für wirtschaftliche Berufe des Vereins für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen mit Öffentlichkeitsrecht, St. Johann im Pongau ("Elisabethinum“)]]
 
*[[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau]]
 
*[[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau]]
 
* [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden/HL Mechatronik Präzisionstechnologie St. Johann]] (einbezogen in die HAK und HASCH)
 
* [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden/HL Mechatronik Präzisionstechnologie St. Johann]] (einbezogen in die HAK und HASCH)